Knapp 4000 Anrainer/Innen haben die Petition „Pro
Wilhelminenberg 2030“ gegen die geplante Massivverbauung (10 Bau-Blöcke
mit mehreren zumindest 5-geschoßigen Bauklasse III-Monolithen mit 16m
Gebäudehöhe) in Ottakring am Fuße des Wilhelminenbergs (Gallitzinstraße
8-16) im UNESCO Biosphärenpark Wienerwald unterschrieben und eine
signifikante Redimensionierung durch beschränkende Vorgaben der
Umwidmung des Projektes gefordert. Daher empfahl der Petitionsausschuss
des Gemeinderates am 30. Jänner 2018 der zuständigen Planungsstadträtin
Vizebürgermeisterin Mag.ra. Maria Vassilakou, dass „eine bestmögliche
Abstimmung der gesamtstädtischen Interessen mit jenen des Bezirks und
der Anrainer/innen sicherzustellen ist.“ Ein klares Eingeständnis, das
dies bisher noch nicht geschah.
„Die überparteiliche Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ fordert daher einen wirklichen kooperativen Planungsprozess.
Dieser darf nicht wie bisher nur zwischen Bezirk, MA 21 und
selektierten Bauträgern in Form einer „Wunsch-Widmung“ erfolgen, sondern
muss endlich auch ernsthaft unter aktiver Partizipation der
Bürger/innen erfolgen.
Die derzeit geplante Massivverbauung durch den am 6. September 2018
veröffentlichten Flächenwidmungs- und Bebauungsplanentwurfs Nr. 8197
(„Rotdruck“) wird klar abgelehnt und eine signifikante Redimensionierung
des Projektes („weniger, niedriger, weniger dicht“) im Einklang mit dem
UNESCO Biosphärenpark Wienerwald gefordert.
Das von der Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ alternativ
zur von rot/grün geplanten Massivverbauung entwickelte Kompromisskonzept
„Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings“
würde sowohl sozial geförderten Wohnbau in einem standortverträglichen
Ausmaß (BK I, 25% Flächenverdichtung) als auch aktive Rücksichtsnahme
auf die Natur im Sinne der Urban Heat Strategy ermöglichen und wurde von
der Bevölkerung mit 82% auch klar bevorzugt.
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