10.11.09

 

Hagiotherapiegebetsgruppe

Endlich geht diese wunderbare Gruppe wieder weiter.
Es ist so eine tiefe Vertrautheit da und wir sprechen ganz offen miteinander.
Und wir gewinnen so tiefe Einsichten.
Das ist so ein hilfreicher Weg, Gott nahezukommen.
So gewinnen wir Sicherheit und sind nicht mehr so hin und hergeschüttelt.

Die Menschen, die nicht an Gott glauben, sind arm dran.
Sie haben niemand, an den sie sich wenden können .

Wir reifen erst durch Krisen, nicht wenn alles glatt läuft.
So müssen wir Gott dankbar sein, wenn er uns so viel zumutet.
Denn erst das bringt uns weiter.

Es kommt auf das Gottesbild an, wie attraktiv Jesus für uns ist, ob er uns das wert ist, näher in Kontakt zu treten.
Deshalb müssen wir das Bild Jesu restaurieren, am besten durch die Worte der Bibel.

Jesus läßt niemand im Stich.
Er weist niemand ab.
Er hat jede Bitte erhört.
Er weiß, was wirklich dran ist.
Er holt mich von meinem reellen Istzustand ab.
Wir müssen Geduld haben, auch wenn es Jahre dauert, bis unsere ehrliche Bitte erfüllt wird.

Es ist so entlastend Jesus, wenn ich zu dir kommen kann, wie ich bin,
ohne dir etwas vormachen zu müssen,
mich besser dastellen zu müssen als ich bin .
Ich kann ihm all meine Unzulänglichkeiten zeigen.
Danke, daß du nur Gutes tust!

Ich möchte dir ganz vertrauen!
Ich kann es zwar nicht immer, aber ich möchte es.
Das genügt schon.

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22.12.08

 

Begegnung mit dem lebendigen Gott

Ein so wichtiges Buch von Tomislav Ivancic, dem Begründer der Hagiotherapie

Der Gläubige unserer Zeit hat schon lange den Eindruck in einer Diaspora zu lebe. Die Gesellschaft, in der frühere Generationen gelebt haben, war gläubig. Heute ist sie ungläubig, atheistisch. In früheren Jahren waren die praktizierenden Christen in der Mehrheit, heute sind sie in der Minderheit. Unter den Atheisten treffen wir Nichtgetaufte, aber auch Getaufte. Und so erhebt sich nun die Frage: Warum haben sie ihren Glauben verloren? Oder haben sie ihn vielleicht nie gehabt? Warum trennen sich manche von ihrer Kirche du warum verspüren Nichtgetaufte kein Verlangen, in die Kirche einzutreten?

Wissen kann man es nicht, dass es Gott gibt. Man kann es nur glauben. Die Wissenschaft kann es nicht beweisen, aber auch nicht widerlegen. Und doch erspürt der Mensch die wärmende Nähe eines liebevollen Wesens. Der Kosmos ist kein Zufallsprodukt, der Mensch ist keine einsames Wesen darin, der Tod ist nicht das Ende. Der Mensch deckt die logischen Gesetze der Natur auf und so entdeckt er den Sinn. Überall ist Gesetzmäßigkeit. Es genügt, sich in die Stille zurückzuziehen, und schon erahnen wir, dass wir nicht allein sind. Jemand ist da. In ihm hat der Mensch seinen Ursprung und seinen Sinn, seine Zukunft. Es ist gibt also Gott und er kam in Gestalt von Jesus Christus zu uns. Er ist die Erfüllung all unserer Wünsche nach einem geglückten Leben. Er hat die Trennung aufgehoben, die immer zwischen uns und Gott steht. Er hat den Tod besiegt, die Sinnlosigkeit weggenommen, die größten Krankheiten geheilt, Feindschaften aufgehoben. Die Kirche sagt uns noch heute, wie er ist.

Doch warum nehmen die Menschen ihre Erlösung nicht an? Weil es auch einen Widersacher gibt, weil es das Böse gibt. Es versklavt den Menschen und verdunkelt den Verstand. Das Böse quillt aus dem Herzen eines jeden Menschen. Es ist das Grundproblem auf der Erde. Es bewirkt, dass der Mensch Tatsachen, die an und für sich klar sind, nicht akzeptiert. Doch auch dann befindet sich der Mensch in den Händen Gottes, wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Da der Mensch nicht nur materiell existiert, sondern auch als geistiges Wesen, auf der Erde begrenzt, aber gleichzeitig auch unbegrenzt, kann e Gott erkennen und mit ihm kommunizieren. Diese Erfahrung verändert den Menschen, macht ihn erst lebendig. Er ist nicht mehr abhängig vom Bösen. Das ist die Wirkung des Heiligen Geistes. Diese Erfahrung besteht aus einer Reihe von Erlebnissen, die der Mensch täglich auf seinem Weg zu Gott und zur Vereinigung mit ihm hat.

Lebenserfahrungen können positiv oder negativ sein. Die positiven ermutigen und erfreuen den Menschen, sie regen ihn dazu an, neue Schritte zu wagen. Die negativen ängstigen ihn und behindern sein Handeln. Wer negative Erfahrungen mit seinem Vater hat, trägt in sich negative Gedanken auch gegen Gott, dem Vater. Wer andererseits seinen Vater als zärtlichen, besorgten und guten Menschen erlebt hat, überträgt diese Erfahrung auch auf seine Beziehung zu Gott-Vater.

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16.6.08

 

Einführungsseminar Hagiotherapie

Die Hagiotherapie will Wege aufzeigen, die zur geistlichen Gesundheit führen, sie gilt für alle Menschen unabhängig vom Alter und der religiösen Anschauung.
Die Methode ist universell. Das Ziel ist, die Menschen aus dem Profanen ins Heilige zu führen.
Sie hilft überall dort, wo es Leid gibt, sie hilft auch bei Neigungen, Sinnlosigkeit, Lastern, .., bei verschiedenem Mangel an Liebe und Vertrauen, die bis in die frühe Kindheit zurückreichen können, wenn verschiedene geistliche Strukturen verletzt sind.

Der Geist durchdringt alle Organe des Menschen. In jedem Teil von mir sind diese 3 Dimensionen: Körper, Seele und Psyche.
Die Hagiotherapie befaßt sich mit der Seele, sie ist eine autonome Methode. Sie ist keine Alternative für die anderen Bereiche.

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29.10.07

 

Hagiotherapieseminar

Hagiotherapieseminar mit Mag. Kulovits

Die Hagiotherapie ist eine Methode innerhalb der christlichen Seelsorge, die vor ca. 16 Jahren in Kroatien entstanden ist, und sich mit der Heilung geistlicher Krankheiten befasst.

Gott selbst ist die Quelle allen Lebens, und aus ihr schöpft der Mensch seine geistliche Nahrung für sein Leben. So erhält er seine Lebendigkeit aus der Quelle Gottes Wird der Zufluss von dieser Quelle zum Menschen hin unterbrochen, dann wird dadurch auch die Lebendigkeit, das Leben, unterbrochen, d. h. "unterversorgt", und es kommt zu Schädigungen, die der Mensch als Leid empfindet.

Geistliches Leiden drückt sich konkret aus in Mangelerscheinungen, vor allem in einem Mangel an Liebe, Mangel an Selbstwert, an Vertrauen, an Lebenskraft und Lebensfreude. Es drückt sich aus Im Gefühl von Sinnlosigkeit, Ängsten und Abhängigkeiten. Dieses Leid kann auch verspürt werden als Bedrohung der gesamten Existenz, als Haltlosigkeit, Verunsicherung, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Beziehungsunfähigkeit, Schuldgefühlen, Unmoral und Kriminalität.

Der Mensch wird entweder durch Menschen, Umstände oder Geschehnisse verletzt bzw. im tiefsten Inneren seiner Seele beleidig oder er wird geschädigt durch bewusst böse Angriffe auf sein Leben, oder aber er erliegt einer Begierde, zu der er sich verführen lässt und gerät dadurch in Maßlosigkeit bzw. Abhängigkeiten, was wiederum Schäden an der ganzen Persönlichkeit hervorruft.

Ebenso wird der Geist des Menschen krank, wenn der Mensch bewusst Böses tut.

Jesus Christus selbst hat gesagt, dass er gekommen ist, gebrochene Herzen zu heilen, Gefangenen die Entlassung zu bringen und zu retten was verloren ging. Gehen wir davon aus, dass der Geist wirklich raum , zeit und grenzenlos ist, dann darf die Menschheit sich auch heute noch auf diese Verheißung berufen und sie in Anspruch nehmen, genau so, wie es vor 2000 Jahren bestimmt wurde. Somit heilt Jesus Christus auch heute noch. Aus mittlerweile langjährigen Erfahrungen hat sich bestätigt, dass dem so ist.

Viele Menschen, vor allem Atheisten, leben aber nicht mehr in einer bewussten und persönlichen Beziehung zu Gott, sie sind nicht mehr mit dieser allumfassenden Güte verbunden. Ihr Kontakt zu Gott ist, aus welchen Gründen auch immer, gestört, nur noch notdürftig vorhanden oder von ihrer Seite her bewusst und absichtlich unterbrochen worden. Wenn Gott aber, der die Quelle des Lebens ist, nicht mehr erreichbar ist, verhungert der Mensch geistlich über kurz oder lang.

Konkret geschieht in der Therapie folgendes: Der Hilfe suchende Mensch wird zunächst mit der Güte und Barmherzigkeit Gottes in Berührung gebracht und damit verbunden, damit der Kontakt zur Quelle des Lebens wieder hergestellt ist. Dies geschieht erstens durch die Erklärungen des Therapeuten, zweitens durch die Entscheidung zur Umkehr, und drittens durch das Gebet.

Als nächstes werden durch Gebete der Liebe und der Heilung, die Verwundungen des Menschen "behandelt". Dem Menschen fließt dadurch ganz konkret die heilende Kraft Gottes zu. Schon hier werden die ersten Erfahrungen von Erleichterung und Linderung gemacht.

Als nächstes wird dem Menschen Gott bzw. Jesus Christus vorgestellt, damit er ihn kennen lernt, und so Vertrauen zu Gott entstehen kann und er angenommen werde kann. Man lehrt ganz praktisch, wie man mit Gott Kontakt aufnehmen und mit ihm kommunizieren kann. Der Mensch lernt beten.

Inhalte der Therapie sind außerdem die Fragen nach Schuld, dem Bösen, die Umkehr im geistlichen Bereich, ebenso das Thema Vergebung aussprechen und um Vergebung bitten, die Möglichkeit der Erlösung von falschen Festlegungen, Vorstellungen und Verhaltensmustern. Durch Katechesen und Gebet wird man allmählich darauf vorbereitet, anderen ihre Schuld vergeben zu können, eigene Schuld zu erkennen und sie vor Jesus Christus zu bereuen. Man wird befähigt, geistlich umzukehren, sich dadurch dem Guten zu zuwenden, um so Versöhnung und Frieden zu erfahren. Dieser Prozess bewirkt, je nachdem, wie tief er in einem Menschen stattfinden kann, eine sehr intensive Heilung im menschlichen Geist.

Im Anschluss daran wird immer um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist gebetet. Konkret heißt das, man bittet Gott, dem Menschen all das zu schenken und in ihn fließen zu lassen, was er zum Leben nötig hat: Stärke, Weisheit, Liebe, Vertrauen, Hoffnung, Demut, Erkenntnis, usw. Wenn der Betroffene es will, wird er über die Kirche, die Heilige Messe und die Sakramente belehrt.

Die Hagiotherapie hat nicht die Aufgabe, Menschen zum katholischen Glauben zu bekehren. Sie ist für alle Menschen offen und geeignet. Es spielt keine Rolle wie alt jemand ist, aus weichem gesellschaftlichen Milieu er kommt, weicher Religion er angehört, oder ob er Atheist ist. Gott liebt alle Menschen, also dürfen auch alle Menschen zu ihm kommen.

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