23.6.05

 

Einsam und verlassen

Niemand zu haben, zu keinem richtig zu gehören, ist furchtbar.
Wenn niemand wirklich für einen da ist, niemand einem zuhört, keine Gemeinschaft spürbar ist, ist das die Hölle der Trostlosigkeit.
Mir geht's so wie dem armen Monod, der in tiefe Betrübnis verfallen ist, wenn ich nicht in der Gemeinschaft von Menschen bin, die Gott von ganzem Herzen ersehnen.
Ich glaube doch an Gott, auch wenn er oft nicht zu mir spricht.
Ich glaube trotzdem an ihn, denn wo sonst ist das Heil zu finden? Wie schon Petrus es ausgesprochen hat. Zu wem sonst sollten wir gehen? Wer sonst kann uns das ewige Heil geben?
Was mache ich falsch, daß ich nicht richtig Frieden finde? Bin ich zuwenig entschieden in der Nachfolge?
Sollte ich mehr tun? Was? Zu den Armen gehen? Nach Südamerika fahren? (Wo es mich immer hinzog)
Gott sagt es mir nicht, oder ich bin zu schwerhörig geworden auf ihn zu hören.
Verlaß dich nicht auf Menschen, sie können dir nicht letzten Halt geben, so sehr sie sich auch darum bemühen! Ich glaube, das muß ich lernen. Aber es ist so schwer und ich sehne mich so sehr nach echter, tiefer Gemeinschaft!
Warum ist das so, o Gott? Du hast uns doch füreinander geschaffen! (Es ist nicht gut, wenn der Mensch allein ist, ich will ihm eine Gehilfin geben).
Jesus schenke mir echte Gemeinschaft, die bleibt!
Laß uns in geschwisterlicher Liebe beisammen sein!
Es segene uns Gott!

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