14.12.18

 

Norddeutsche Geschichte

NDR Doku


13.12.18

 

Einsamkeit - wenn keiner da ist

Die Adventszeit ist für viele nicht nur die Zeit der Besinnlichkeit, sondern vor allem die Angst vor dem, was unausweichlich kommen wird: Weihnachten! Auch wenn es das Fest der Liebe, der Familie und der Geborgenheit ist: Millionen Deutsche verbringen diese emotional besonders aufgeladenen Feiertage einsam und alleine zu Hause. Während an Heilig Abend aus der Nachbarswohnung glückliches Kinderlachen, fröhliche Lieder und Familientrubel zu hören sind, läuft in den eigenen vier Wänden der Fernseher als Dauerberieselung, um dem unerträglichen Alleinsein etwas entgegenzusetzen.

NACHTCAFé

 

Open-Access-Netzwerk

Der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information

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Social Science Open Access Repository

Der bei GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften gepflegte Volltextserver SSOAR sammelt und archiviert sozialwissenschaftlich relevante Literatur und stellt sie entsprechend der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen im Open Access frei im Netz zur Verfügung. 

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Chinesische Außenpolitik wird oft nicht richtig verstanden

Chinas Aufstieg von einer außenpolitisch isolierten Regional- zur Großmacht bringt grundlegende Veränderungen für Europa. Die Staaten der EU müssen sich neu orientieren. Chinesische Außenpolitik wird dabei oft nicht richtig verstanden. Chinesische Think-Tanks können hier helfen, werden bislang aber kaum wahrgenommen. Mit ihrer Hilfe lässt sich die chinesische Wahrnehmung von politischen Ereignissen in Europa frühzeitig erkennen und besser verstehen. Durch eine eingehende Beschäftigung mit ihrer Arbeit kann das bestehende Informationsgefälle verringert werden, denn chinesische Entscheidungsträger wissen viel mehr über ihre europäischen Partner als umgekehrt. Die Analyse gibt einen Überblick über die Entwicklung der Think-Tanks und Empfehlungen, wie die Arbeit chinesischer Institute besser genutzt werden kann.

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Forum außenpolitische Think-Tanks

Das "Forum außenpolitische Think-Tanks" (FaTT) ist ein Netzwerk von knapp 30 Organisationen und Instituten, die Außen- und Europapolitik als Schwerpunkt haben und in Österreich angesiedelt sind. Die teilnehmenden Institutionen sind in vielen Bereichen aktiv, vor allem Forschung, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratung. Das Ziel des Forums ist es, Informationen und „best practice“-Modelle sowie Forschungsarbeiten und Arbeitsmaterialien auszutauschen, außenpolitische Prioritäten Österreichs zu diskutieren und in diesem Bereich zu kooperieren. Darüber hinaus soll das öffentliche Interesse an außenpolitischen Themen gestärkt werden. Das Forum wurde Ende 2017 von der Diplomatischen Akademie Wien ins Leben gerufen.

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Migration - eine globale Herausforderung

Kein Thema treibt die Politik in europäischen Staaten mehr als Migration. Sie ist mittlerweile sogar zu einem potentiellen Spaltpilz in der EU geworden. Doch eine gemeinsame Problemsicht und Strategie sind dringend nötig.

Video Österreichs Bundesheer

 

Sicherheitspolitische Dynamiken in Afrika

Afrika rückt zunehmend in den Fokus der Sicherheitspolitik europäischer Staaten. Flucht- und Migrationsbewegungen über das Mittelmeer tragen zur Entstehung innereuropäischer Kontroversen bei. Zudem wecken militante Gruppierungen die Angst vor terroristischen Anschlägen in Europa. Die grenzüberschreitende Wirkung regionaler afrikanischer Krisen und Konflikte sowie die möglichen Auswirkungen auf die innere Sicherheit und Stabilität der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten werden dadurch deutlich. Die kulturelle, ökonomische und politische Vielfalt am afrikanischen Kontinent ist enorm. Die 54 Staaten Afrikas haben unterschiedliche Interessen und besitzen diverse Potentiale und Entwicklungsmöglichkeiten. Daneben sehen sich afrikanische Staaten mit komplexen und vielfältigen sicherheits- und entwicklungspolitischen Herausforderungen konfrontiert. Zahlreiche externe Akteure sind am Kontinent aktiv. Afrikanische Staaten bemühen sich jedoch zunehmend, mehr Verantwortung im Feld der Sicherheits- und Entwicklungspolitik zu übernehmen.

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Nachdenken über Politik - Think Tanks in Österreich

Wie kann es gelingen, dass Außenpolitik für breite Schichten der Bevölkerung verständlich und interessant wird? Und wie können neue Ideen für die Außenpolitik entwickelt werden, die nicht hinter verschlossenen Türen von Ministerien, sondern im normalen Alltag entstehen? Diese Frage versuchen neue Organisationen zu beantworten, die von außen oft als "Think-Tanks" bezeichnet werden. Ausgehend von der Schweiz, sind in den vergangenen Jahren mehrere Organisationen entstanden, die internationale Politik neu und anders denken wollen, auch in Österreich.

Ö1

Ponto

Foraus – Forum Aussenpolitik

Forum außenpolitische Think-Tanks

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte ist Mitglied des von der Diplomatischen Akademie Wien ins Leben gerufenen Forum außenpolitische Think-Tanks (FaTT). Das FaTT ist ein Netzwerk von in Österreich angesiedelten Organisationen und Instituten, die im Bereich Außen- und/oder Europapolitik tätig sind. Die teilnehmenden Institutionen sind in vielen Bereichen aktiv, vor allem Forschung, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratung.
Das Ziel des Forums ist es, Informationen und „best practice“-Modelle sowie Forschungsarbeiten und Arbeitsmaterialien auszutauschen, außenpolitische Prioritäten Österreichs zu diskutieren und in diesem Bereich zu kooperieren. Darüber hinaus soll das öffentliche Interesse an außenpolitischen Themen gestärkt werden.
Die Webseite des Forums dient als Plattform für Forschungsarbeiten und „policy briefs“ der teilnehmenden Organisationen im Bereich der Außen- und Europapolitik.


 


 

Geschäfte zurück in den Ortskern

Leere Schaufenster gehören zum Ortsbild vieler kleiner Gemeinden. Statt des Greißlers im Ortskern gibt es nun die Supermarktfiliale am Ortsrand. Dorthin fahren die Kunden oft mit dem Auto, im Ortszentrum ist kaum mehr was los. Um den Ortskern auch als sozialen Treffpunkt wiederzubeleben, engagieren sich Bewohner mancher Gemeinden dafür, das Lebensmittelgeschäft wieder in den Ort zurückzuholen. In der 1.600-Einwohner-Gemeinde Losenstein im oberösterreichischen Ennstal in Form einer Genossenschaft.

Ö1



Wie sich Dorfbewohner ihren Greißler zurückholen

Leerstände im Ortszentrum, Supermarktketten an der Peripherie: so sehen viele Dörfer in ganz Österreich aus. Eine Situation, mit der die Bewohner unglücklich sind und die unterschiedliche Gründe hat. So siedeln sich Supermarktketten auch deshalb an den Ortsrändern an, weil sich historische Gebäude im Zentrum in der Regel für sie nicht rechnen. Zu klein sind die Verkaufsflächen, zu gering ist die Zahl der Parkplätze. Aber wenn der Nahversorger im Zentrum einmal zugesperrt hat, bedeutet das oft auch das Aus für weitere Geschäfte, weil die tägliche Laufkundschaft fehlt. Doch es gibt Gemeinden, die um ihre Nahversorger im Ort kämpfen. Veronika Mauler war in Ober- und Niederösterreich und hat sich für das Ö1-Wirtschaftsmagazin "Saldo" zwei unterschiedliche Modelle angesehen. 

 


12.12.18

 

Johnny Cash






 

 


 

Neue Behandlungsstrategien bei Netzhauterkrankungen

Das Auge gilt nicht nur als Spiegel der Seele, sondern neuerdings auch als Spiegel der Gesundheit. Da Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes die feinen Gefäße der Netzhaut schädigen, lassen sich mit einem geschulten Blick ins Auge auch die dahinterliegende Erkrankung erkennen.

Künstliche Intelligenz beurteilt die Netzhaut

In Zukunft könnte der Computer hier den Augenarzt ersetzen: Seit wenigen Monaten versieht ein automatische Netzhautscanner "seinen Dienst" in der Diabetesambulanz. Auf Basis der optischen Kohärenztomografie (OCT), die über Laserreflexion ein hochauflösendes Bild der Netzhaut liefert, und eines Algorithmus, der auf Komplikationen durch Diabetes trainiert wurde, kann der Computer völlig eigenständig Diagnosen erstellen. Die Erfolgsquote kann sich sehen lassen: Mit einer Sensitivität von mehr als 95 Prozent ist das System sogar besser, als das menschliche Pendant.
Konkurrenz für ihren Berufsstand fürchtet die Augenspezialistin Ursula Schmidt-Erfurth von der Meduni Wien, die solche Algorithmen für die künstliche Intelligenz mitentwickelt, jedoch nicht. Schließlich ergäbe sich damit eine Möglichkeit, all jene Personen zu erreichen, die man sonst nie, oder viel zu spät, zu Gesicht bekommen würde.

Da es viele Betroffene verabsäumen, rechtzeitig zum Augenarzt zu gehen, könne diese einfache Untersuchung künftig zur Früherkennung auch in der Hausarztpraxis, in der Apotheke, im Supermarkt ums Eck oder auch zu Hause durchgeführt werden.

Datenklau aus dem Auge?

Der maschinelle Blick ins Auge erlaubt eine Aussage über den Zustand der Gefäße im ganzen Körper und ermöglicht damit in nur einem Augenblick einen Gesundheitscheck. Eine medizinische Revolution. Das Interesse der großen Datenkonzerne wie Google oder Facebook ist enorm. Sie betrachten die Medizin als einen der größten Zukunftsmärkte. Bei mehr als 300.000 Personen hat die künstlichen Intelligenz Deepmind, ein Google-Tochterunternehmen, bereits Scans des Augenhintergrundes durchgeführt. Und zwar in Zusammenarbeit mit dem britischen nationalen Gesundheitsdienst. Eine rechtlich umstrittene Kooperation, die eine Reihe von Datenschützern auf den Plan rief.

Gefährliche Erkrankungen der Netzhaut - die AMD

In der Augenklinik der Meduni Wien wird an weiteren Algorithmen - etwa zur Detektion der Makula-Schädigung - gearbeitet. Denn die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) zählt zu den häufigsten Schädigungen der Netzhaut. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden die Erkrankungszahlen in Zukunft steigen.

Die genauen Zusammenhänge der Entstehung sind noch nicht vollständig geklärt: u.a. begünstigen genetische Faktoren, Umwelteinflüsse, Rauchen und Übergewicht die Entwicklung einer AMD.
Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) hat zwei unterschiedliche Verlaufsformen: die trockene und die feuchte Form.
Bei der weitaus häufigeren (ca. 80 Prozent), aber zum Glück eher langsam verlaufenden "trockenen" Form sterben zentrale Netzhautzellen langsam ab. Dies führt zu einer ganz allmählichen Sehverschlechterung.
Dagegen gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten.

Bei der feuchten AMD wachsen Blutgefäße an der Stelle des schärfsten Sehens und dies führt ebenfalls zum Absterben der dortigen Nervenzellen. Gegen die feuchte Variante werden sogenannter VEGF-Antagonisten ins Augeninnere gespritzt. Sie stoppen das Gefäßwachstum und verlangsamen den Sehverlust.

Das Glaukom

Unter diesem Begriff werden unterschiedliche Formen des grünen Stars zusammengefasst. Es liegen ein individuell erhöhter Augeninnendruck und/oder eine Durchblutungsstörung des Sehnervs vor. In weiterer Folge werden Nervenfasern des Nervus optikus geschädigt.
Zur Senkung des Augeninnendrucks werden verschiedene Medikamente in Form von Augentropfen eingesetzt. Manchmal muss auch operiert werden.

Die diabetische Retinopathie

Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen zu Schäden an der Netzhaut.
Je nachdem ob die Veränderungen mit oder ohne Gefäßneubildungen einhergehen, unterscheidet man zwei Verlaufsformen:
1. die nichtproliferative Retinopathie: das erste Stadium der Netzhautschädigung
2. die proliferative Retinopathie: das zweite Stadium der Netzhautschädigung
Die Therapie kann recht individuell gestaltet werden. Es stehen Injektionen in das Auge, Lasertechniken und weitere operative Strategien zur Verfügung.
Bei optimaler Kontrolle und Behandlung führt die Erkrankung nur in fünf Prozent der Fälle zu einer schweren Einschränkung des Sehvermögens.

Ö1

Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Schmidt-Erfurth
Fachärztin für Augenheilkunde
Leiterin der der Universitätsaugenklinik am Wiener AKH
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien
Tel.:+43/1/ 40400 79300
E-Mail
Homepage

Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft
Digitale Revolution in der Augenheilkunde - Meduni Wien (11/2018)
Infos zur Altersbedingte Makuladegeneration AMD (Netdoktor.at)
Infos zum Glaukom (Mini-Med)
Infos zur diabetischen Retinopathie
Ausführliche Beschreibungen von Netzhauterkrankungen (Pro Retina Deutschland e.V. - Selbsthilfevereinigung)
Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich
Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

Katarzyna Konieczka, "Glaukom: Ein Handbuch für Betroffene", Hogrefe Verlag 2015
Birgit Hartmann, Wolfram Goertz, "Augen-Sprechstunde: Was Ihre Beschwerden bedeuten",
Springer-Verlag 2011
Wolfgang Hätscher-Rosenbauer, "Kleine Augenschule", Mankau Verlag 2017


 

DIE wundersamen AUGEN DER GOTTESMUTTER VON GUADALUPE

Eine Computerstudie über die Augen der Gottesmutter von Guadalupe Nach zwanzig Jahren Forschungsarbeit ist es José Aste Tonsmann mittels modernster Digitaltechnik gelungen, inden beiden Augen der Jungfrau von Guadalupe eine Reihe menschlicher Gestalten nachzuweisen. Es sieht so aus, als handle es sich gleichsam um ein „Foto", eine „Momentaufnahme" von den Zeugen des Wunders, die genau im Augenblick des Erscheinens des Bildes der Madonna auf dem Umhang des Indios Juan Diego gemacht wurde. Die Personen erscheinen in unterschiedlichen Größenverhältnissen sowohl im rechten wie im linken Auge der Jungfrau, geradeso wie wenn sie sich in den Augen eines menschlichen Wesens gemäß den physikalischen Gesetzen abbilden würden, die von den Wissenschaftlern Purkinje und Samson erst im Jahre 1860 entdeckt wurden. Auch wenn sie mikroskopisch klein sind, so weisen die Bilder doch viele Details auf. Außerdem haben viele der darauf entdeckten Persönlichkeiten historischen Bezug.


1929 hat man im Auge der Gottesmutter von Guadalupe eine winzige menschliche Gestalt entdeckt, und seither beschäftigt das Geheimnis der Pupillen der "Guadalupana" die Wissenschaft.


Einer der größten Experten in diesem Bereich ist der aus Peru stammende Wissenschaftler und Digitalbildfachmann José Aste Tonsmann, der seit 22 Jahren nach weiteren Figuren sucht und auch zwölf gefunden hat.

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Die NASA titulierte das Gnadenbild der Muttergottes von Guadalupe lebendig

Der übernatürliche Ursprung des Bildes

Im Auge des Bildes spiegeln sich Personen wider
Schon im Jahre 1929 machte ein Berufsfotograf namens Alfonso Gonzales eine mehrfache Vergrösserung des heiligen Bildes und entdeckte zu seiner Verblüffung in den Augen des Bildes Unserer Lieben Frau etwas, was ein menschliches Gesicht zu sein schien. Seine Entdeckung wurde geheimgehalten, bis weitere Untersuchungen erfolgt wären. Die Folgerungen aus seiner Entdeckung machten aber bei den zuständigen Stellen keinen besonderen Eindruck, und schliesslich wurde die Angelegenheit zu den Akten gelegt und vergessen.
Am 29. Mai 1951 untersuchte ein Grafiker namens S. Carlos Salinas Chavas eine grosse Fotografie des Gesichtes des heiligen Bildes unter einem starken Vergrösserungsglas. Als das Glas über die Pupille des rechten Auges wanderte, war er plötzlich überrascht, die Gesichtszüge und das Brustbild eines bärtigen Mannes zu sehen. Das Phänomen veranlasste den Erzbischof von Mexiko-Stadt, Luis Marie Martinez, eine Sonder-Forschungskommission einzuberufen. Die Entdeckung wurde bestätigt, und am 11. Dezember 1955 wurde sie öffentlich bekanntgegeben, zusammen mit der dramatischen Eröffnung, dass das Gesicht des Menschen, das im Auge des heiligen Bildes zu sehen war, nach einem zeitgenössischen Gemälde mit Bestimmtheit als das von Juan Diego identifiziert werden konnte. 

Die Forschung

Ist die Tilma von Guadalupe ein Gemälde?

Die Tilma:
Grobes Gewebe aus Maguey-Kaktusfasern. Ca. 1,67 mal 1,05 m gross. Aus zwei Hälften bestehend, in der Mitte durch eine Naht zusammengehalten. Allgemein übliches Obergewand der Azteken, vorn wie eine lange Schürze getragen oder wie ein Mantel um die Schultern gehängt.
 
Das Bild:
·    Kein Malmaterial identifizierbar, weder pflanzlichen, noch tierischen noch mineralischen Ursprungs. Malmaterial bis heute unbekannt.
·    Keine Pinselstriche vorhanden.
·    Keine Vorzeichnungslinien, keine Vorzeichnungsskizze vorhanden.
·    Keine Untermalung, keine Grundierung, keine Leimung: dies macht es eigentlich unmöglich, auf der Oberfläche des groben Stoffes zu malen.
·    Keine schützende Lackierung vorhanden trotz unerklärlich guter Erhaltung von Bild und Stoff.
·    Kombination verschiedener Maltechniken: Öl, Tempera, Wasserfarbe und Fesko. Nicht kopierbar.
·    Unebenheiten auf dem Gewebe gezielt ausgenutzt, um dem Gesicht Tiefe zu geben.
·    Rätselhafte Glättung der Oberfläche. Die Bildseite auf der Tilma ist merkwürdig geglättet, glänzend weiss und weich unter dem Bild. Forscher haben keine Erklärung für die zwei unterschiedlichen Materialseiten.
·    Lichtbrechung: Bei der Untersuchung 1979 durch Smith und Callahan festgestellt: Die Farben verhalten sich wie Farben auf Vogelfedern, Schmetterlings- oder Käferflügeln: sie verändern sich beim Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln.
·    Einseitige Durchsichtigkeit. Das Bild auf der Vorderseite kann deutlich durchscheinend von hinten gesehen werden – jedoch ein rätselhafter grüner Fleck auf der Rückseite des Gewebes kann von der Vorderseite aus nicht gesehen werden.
·    Infrarotdurchlässigkeit: die rosa Farbe auf dem Bild ist – entgegen der allgemein vorkommenden Undurchlässigkeit der rosa Farbpigmente – infrarotdurchlässig.
·    Umkehreffekt: Aus der Entfernung erscheint das Bild grösser, scheint beim Näherkommen zu „schrumpfen“. Gesicht und andere Details sind nicht aus der Nähe, sondern erst aus einigen Metern Entfernung deutlich zu erkennen.
·    Die Augen: Die Augen des Gesichtes auf der Tilma bilden das grösste Rätsel dieses Artefaktes. In beiden Augen spiegelt sich die damalige Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor dem Bischof mit Verzerrungen in Abhängigkeit von den Gesetzen der Krümmung der Hornhaut, und im zweiten Auge um genau den Faktor verschoben, wie es sich in einem lebendigen Auge zeigen würde.
1956 entdeckt: Lichtreflexe in den Augen der Figur auf der Tilma. (Lichtreflexe im menschlichen Auge sind uns erst bekannt seit Helmhotz’ Entdeckung in den 1880er Jahren! Woher also sollte der Hersteller dieses Bildes im jahre 1531 davon Kenntnis gehabt haben?)
1958 entdeckt: Parkinje-Sanson-Effekt in den Augen der Figur auf der Tilma: ein gesehenes Objekt wird in beiden Augen eines Menschen reflektiert, und zwar an drei verschiedenen Stellen verursacht durch die Krümmung der Hornhaut. Genau dies aber findet sich auch in den Augen der Figur auf dem Tilmabild!
Die sich in den Augen widerspiegelnde Szene – nach modernster Computerbildanalyse:
Ein sitzender Indio; die Gesichter von möglicherweise Bischof Zumárraga und Dolmetcher Gonzales; dann Juan Diego, seine Tilma öffnend; die Büste einer Frau und ein bärtiger Spanier. In der  Mitte: eine Eingeborenengruppe mit Kind.

Zu gut erhalten?
Der unerklärlich gute Erhaltungszustand von Gewebe und Bild stellt ein weiteres Rätsel dar, für das die Forschung keine Erklärung hat.
Das Gewebe: Die gewöhnliche Lebensdauer eines solchen Kaktusfaserstoffes in der Art der Tilma beträgt höchstens 20 Jahre! Doch das Gewebe der berühmten Tilma weist nicht das geringste Zeichen eines Verfalls auf.
Das Bild: Die Farben sind bis heute leuchtend frisch und farbvoll, wie neu! Farbfrisch wie am ersten Tag – im Gegenteil zu den Hinzufügungen und Änderungen -, ohne schützende Leimung hätte das Bild längst ruiniert sein müssen.
Das Bild widerstand den Witterungseinflüssen einer mit Salpeterpartikeln und Feuchtigkeit geladenen Atmosphäre in Nähe des Texcoco-Sees. Während der ersten 116 Jahre befand sich das Bild nicht hinter Glas, und Kapellen und Kirchen waren damals ohne Fensterglas.

Das Bild widerstand dem Russ und Qualm von Millionen von Kerzen und Weihrauch. Besonders der Rauch von Wachskerzen wirkt bekanntlich zerstörerisch, da er zersetzende Kohlenwasserstoffe und Russ enthält. Der Russ der ersten 116 glaslosen Jahre hätte das Bild bis zur Unkenntlichkeit schwärzen müssen.
Das Bild widerstand dem ultravioletten Licht der Kerzen. Smith und Callahan, die Lichtmessungen durchführten, gaben kund: Die über 450 Jahre andauernde ständige Bestrahlung hätte die Farben längst zerstören müssen. Zu starkes ultraviolettes Licht bleicht die meisten Farben aus, seien sie organisch oder anorganisch. Vor allem blaue Farben verblassen. Mit den noch immer unidentifizierten Tilmabildfarben passiert dies offensichtlich nicht.

Das Bild widerstand den Verschmutzungen durch Pilger. Schweiss und Schutz von Pilgerhänden, Tränen, Speichel usw.: Die Tilma wurde buchstäblich von Millionen frommer Pilger berührt und geküsst, von Kranken auf ihren Körper gelegt, Schmuckstücke, persönliche Gegenstände und Waffen wurden an ihr gerieben – selbst noch nach Anbringung des Schutzglases wurde das Bild immer wieder für Pilger und V.I.P.s herausgenommen und berührt.
Das Bild widerstand einem Säureunfall: 1791 goss aus Versehen ein Kirchendiener beim Reinigen des Rahmens eine Flasche Salpetersäure über die Tilma. Überraschenderweise ohne Schaden auf dem Bild anzurichten!
Wissenschaftler sind sich einig: die gute Erhaltung von Gewebe und Bild ist absolut rätselhaft und unerklärlich.

Jemand versuchte , das wunderbare Gnadenbild der Madonna mit einer Sprengladung zu zerstören. Alles rings umher ging zu Bruch, nicht jedoch das schöne Gnadenbild der Madonna.

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Rätselhafte Tilma von Guadalupe 

 


 

11.12.18

 

Deshalb ist es wichtig, lieben zu lernen

Die Psychoanalytikerin Rotraud A. Perner über dunkle und schöne Seiten von Einsamkeit, über die Bedeutung von Tieren für unser Leben, über die Scham, über Religion zu reden.


Ich möchte, dass Menschen sich selber besser verstehen können und anderen Menschen das nicht antun, was krank macht; dass sie Möglichkeiten sehen, für sich selbst zu entscheiden, wie sie ihre Gesundheit fördern können.

Wir wollen eingebunden sein in eine Gemeinschaft und wenn man die nicht hat, wird man krank oder verbittert.

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10.12.18

 

Kindergarten-Plätze: Vorrang für Berufstätige

Die neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Kinderbetreuung wird heute fixiert. Neu: Berufstätige Eltern sollen bei der Vergabe von Plätzen bevorzugt werden.

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Smarter Together

Wien, München und Lyon setzten in ausgewählten Stadtteilen Impulse für eine positive gesellschaftliche Dynamik und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Im Fokus stehen effektive Maßnahmen zum Klimaschutz und für mehr urbane Lebensqualität – wie z.B. integrierte Gebäudesanierungen, klimaschonende Energiesysteme, E-Mobilität.
Erfahrungen und Forschungsergebnisse werden auf lokaler und europäischer Ebene ausgetauscht. Santiago de Compostela, Sofia und Venedig sowie Kiiv (Kiew) und Yokohama partizipieren ebenfalls am EU-Förderprogramm.

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Lebensmittelampel Nutri-Score

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Auch Iglo plant Ampel für Lebensmittel

Nachdem der Lebensmittelhersteller Danone die Kennzeichnung Nutri-Score angekündigt hat, will nun auch Iglo die unabhängige Nährwert-Ampel einführen. Das könnte eine EU-weite Regelung beschleunigen.
Spiegel

Ärzteblatt

 

Genderwahn: "Schneemensch" statt Schneemann

Mit einer für zahlreiche Zuschauer etwas zu politisch korrekten Wortschöpfung hat sich der britische öffentlich-rechtliche Fernsehsender BBC den Zorn und Spott erboster Eltern zugezogen. In einer Kindersendung sprach die Moderatorin von einem „Schneemenschen“ anstatt vom klassischen Schneemann. Die geschlechterneutrale Bezeichnung ist vielen Briten ein Dorn im Auge.


8.12.18

 

Veranstaltungen im Rahmen von 200 JAHRE STILLE NACHT JUBILÄUM

In unzählige Sprachen übersetzt, spendet es Millionen von Menschen Hoffnung und Trost. Gedichtet und komponiert wurde das Lied 1818 von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber in Salzburg, es waren jedoch Sänger aus Tirol, die es in die Welt hinausgetra-gen haben. Schon damals waren für einen „Welt-Hit“ nicht nur die richtige Melodie, sondern auch die idealen Interpreten notwendig. Wer wissen will, wie „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ weltberühmt wurde, entdeckt eine Geschichte voller Mut, Talent und glücklicher Fügungen.


Josef Mohr, Hilfspfarrer zu Oberndorf schrieb 1816 das Gedicht Stille Nacht. 1818 sollte das Lied bei der Christmette in Oberndorf erstmals mit Orgelbegleitung aufgeführt werden. Dass es dazu nicht kam und sich die Oberndorfer mit einer Gitarrenbegleitung zufriedengeben mussten lag daran, dass die Oberndorfer Orgel kaputt war und der damals weit über die Grenzen des Landes bekannte Fügender Orgelbauer Karl Mauracher, die Orgel nicht rechtzeitig zur Christmette reparieren konnte. Als er dann zu einem späteren Zeitpunkt nach Oberndorf kam, um die Orgel zu reparieren, kehrte er mit den Noten von Stille Nacht nach Fügen zurück. Seither ist das Lied untrennbar mit Fügen und dem Zillertal verbunden. Rund um das Bemühen des außergewöhnlichen Hilfspfarrers Josef Mohr, den begabten und erfolgreichen Fügener Orgelbauer Karl Mauracher nach Oberndorf zu holen rankt sich ein fiktiver Briefwechsel, der Einblick in das Leben zweier großer Persönlichkeiten gibt und uns eintauchen lässt in eine längst vergangene Zeit. Ein Stück Fügener Heimatkunde, ein Stück Zillertaler Geschichte, aber vor allem ein Stück Weihnacht. Wir freuen uns, unter der bewährten musikalischen Leitung von Gerhard Anker, auf die verschiedenen musikalischen Umrahmungen von den Uderner Sängerinnen, den Gebrüdern Dengg, Zillertaler Klöpflsänger, der Ziller Musig, den Harter Bläsern, den Gefirmt`n, dem Kirchenchor Zell am Ziller, dem CHORrekt und dem Kirchenchor Ried. Lassen Sie sich einstimmen auf Weihnachten, auf eine stille Zeit, auf die Stille Nacht.


PROGRAMMÜBERSICHT

Von Ausstellungen über Workshops und Musiktheater bis hin zum „Lebendigen Adventkalender“: Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ gibt es in Tirol ein vielseitiges Kulturprogramm.


LEBENDIGER ADVENTKALENDER - MUSIKALISCHER  LITERARISCHER POP-UP ADVENTKALENDER

Bis zum Heiligen Abend wird jeden Tag im Dezember an unterschiedlichen Orten eine Tür des Adventkalenders zum Leben erweckt und verzaubert die ganze Region mit besonderen Darbietungen zur „Stillen Nacht“. 24 musikalische Highlights. 24 auserwählte Stimmen. Immer eine Überraschung.



MAURACHER UND MOHR - Geschichten und Lieder rund um die Stille Nacht von Hakon Hirzenberger

Mauracher und Mohr ist ein Adventstück für alle, die schon immer wissen wollten, was sich der Fügener Orgelbauer Karl Mauracher und der dichtende Salzburger Priester Joseph Mohr gesagt haben könnten. Mit noch nie gehörten Geschichten um die Stille Nacht und umrahmt von Zillertaler Kirchenchören, Klöpfelsingern und Bläsergruppen entsteigen dem dramaturgischen Briefwechsel die Biographien wichtiger Stille-Nacht-Persönlichkeiten der ersten Stunde und die gesellschaftlichen Herausforderungen einer unwirtlichen Zeit. Trotzdem steht ein leuchtender Hoffnungsgedanke, der musikalisch heute genauso wie damals hell scheint, im Mittelpunkt.
14.-16.12.2018   Festhalle Fügen Franziskusweg 1,  6263 Fügen   www.best-of-zillertal.at 


STILLE NACHT REVISITED - KONZERT

Es gibt mehr als eine Stille Nacht. Diese Vielfalt historischer und zeitgenössischer Weihnachtsmusik bringt das Orchester und Sänger der Akademie St. Blasius gemeinsam mit dem Zillertaler Chor CHORrekt zum Klingen. Die Konzertabende unter der Leitung von Karlheinz Siessl beginnen mit Arnold Schönbergs Weihnachtsmusik und seinem ‚Notturno’ für Harfe und Streicher, führen über die anspruchsvoll heitere „Missa Pastoralis“ des Tiroler Komponisten Franz Baur zu Elias Praxmarers Uraufführung und Neuinterpretation der „Stillen Nacht“ (einem Orgelstück bearbeitet für Kammerorchester) und enden schlussendlich mit Franx Xaver Grubers bekannter Melodie.
Termine
– Pfarrkirche Fügen: Samstag, 29. Dezember um 19.30 Uhr
– Stiftskirche St. Josef in Fiecht in Schwaz: Sonntag, 30. Dezember um 19.30 Uhr


DIE STILLEN NÄCHTE DES LUDWIG RAINER Musiktheater von Hakon Hirzenberger

Ludwig Rainer eroberte mit „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ und etlichen Tiroler Volksliedern Herrscherhäuser in ganz Europa. Als die Reise Amerika erreichte, waren die Tiroler Berge und ihre Klänge schon längst zum vermarktbaren Kulturgut geworden. Das Stück um den Zillertaler Nationalsänger besticht neben biographischer Genauigkeit und lokaler Authentizität vor allem durch die aktuelle Relevanz jener Themen, die seit dem Zeitalter der Rainer Tirol geprägt haben: Es geht um ein Verständnis von Musik, Kultur und Heimat als Ressource und Hindernis in der Entwicklung eines Wirtschaftszweiges und einer kulturellen Identität.
STEUDLTENN, UDERNS
– Dienstag, 25. Juni 2019 um 20 Uhr
– Mittwoch, 26. Juni 2019 um 20 Uhr
– Freitag, 28. Juni 2019 um 20 Uhr
– Sonntag, 30. Juni 2019 um 20 Uhr


MARKTTREIBEN: DIE SPIELEREI - Advent in Tirol 

Advent in Tirol So wie die Tiroler WandersängerInnen ihre Waren und Lieder an europäischen Märkten feilpriesen, wird 200 Jahre später die Geschichte erneut auf die Märkte kommen. Dieses Mal zu Hause in Tirol. Singend, tanzend und tirolerisch wandert ein Ensemble von SchauspielerInnen und SängerInnen von einem Markt zum anderen, um dort neben Tiroler Liedern die Geschichte von „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf ihren Bauchläden anzubieten – wie damals, wird das Lied auch heuer alles mit seiner Stille überbieten.
RATTENBERG 24.11. bis 15.12. samstags um 16.15 Uhr
KITZBÜHEL 12.12. und 19.12. um 17 Uhr
LIENZ 21.12. um 16 Uhr
ACHENSEE 22.12. um 16 Uhr

 

Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf www.kultur.tirol
 

"Stille Nacht! Heilige Nacht" in Tirol erleben



7.12.18

 

Weihnachten wie vor 100 Jahren

Das größte Freilichtmuseum Frankreichs ist wie ein elsässisches Dorf Anfang des 20. Jahrhunderts aufgebaut. Nicht nur die Häuser sind originalgetreu rekonstruiert worden. Auch den Alltag der Landbevölkerung kann man hier hautnah miterleben. Momentan bereiten sich die Mitarbeiter des Écomusée auf die Winter- und Weihnachtszeit vor. Beim Backen, Töpfern und Werkeln bekommen Besucher hier Einblicke in das Leben von früher.

SR

 

Wir müssen öfters 'out of the box' denken

Wie sollen wir den Menschen das Evangelium neu verkünden? Eine  Frage, die sich in einer stärker werdenden säkularen Gesellschaft immer öfters stellt. Die Franziskaner der Erneuerung versuchen in New York City neue Wege der Evangelisierung zu gehen und laden Menschen ein, sie dabei zu begleiten.

In der Upper East Side des Stadtteils Manhattan, in der 90. Straße zwischen 2. und 3. Avenue, ist vom Großstadtlärm kaum mehr etwas zu hören. Die Kirche „Our Lady of Good Counsel“ (Unsere Frau zum Guten Rat) ist eine Oase im hektischen Getümmel.

Das zieht offensichtlich die Menschen an, die Kirchenbänke sind bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Eucharistische Anbetung ist nur der erste Teil des Programms „Catholic Underground“, das die Ordensgemeinschaft der Franziskaner der Erneuerung einmal im Monat veranstaltet, um junge Menschen für die Sache Jesu zu gewinnen.

Aber wie können wir das Evangelium mit Menschen teilen, denen es nicht vertraut ist und die nicht Jesus in ihrem Leben begegnet sind?“, fragt Franziskanerbruder Gabriel Monahan. „Der heutige Abend ist eine Einladung. Man kann nichts erzwingen.

Unser Motto lautet einfach ‚Komm und schau‘. Und es passiert etwas mit den Menschen. Sie erfahren die Schönheit des Kirchenraums und den mystischen Augenblick, wenn Jesus in der Eucharistie gegenwärtig ist“, erzählt Bruder Gabriel.

Beim zweiten Teil von „Catholic Under–ground“ berufen sich die Franziskaner auf die Worte von Papst Johannes Paul II.: „Das Evangelium lebt stets im Dialog mit der Kultur, denn das ewige Wort wird nie aufhören, in der Kirche und der Menschheit gegenwärtig zu sein.

Wenn sich die Kirche von der Kultur entfernt, hat das Evangelium selbst keine Aussagekraft mehr.“ Deshalb laden die Brüder katholische Künstler ein, die Teil einer Bewegung der Neuevangelisierung sind.

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"One of the most successful gatherings we have in the archdiocese happens on Saturday evenings in a midtown parish, and attracts a thousand or more young adults who come for prayer before the Eucharist, confession, song, and, especially, good company with those who share deep Catholic values in a culture and city that can indeed be at times antagonistic. The name of their gathering is revealing: Catholic Underground! That’s the new minority who give their bishop so much hope! May their tribe increase!"
~ Timothy Cardinal Dola

6.12.18

 

comedy wildlife photo

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Synthetischer Kraftstoff

Der Verbrennungsmotor kann überleben, wenn er mit klimaneutralem Benzin oder Autogas betankt wird. Mit der „Power-to-X“-Methode ist das möglich. Dafür müssen gigantische Anlagen geschaffen werden. Die Pläne dafür sind schon sehr konkret.

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Synthetischer Kraftstoff

Weniger Feinstaub, weniger Ruß, mehr Power. Künstlicher Kraftstoff wird nicht aus Erdöl gewonnen, sondern komplett synthetisch hergestellt. Es ist nur drin, was rein soll. Einen Nachteil hat er aber. 

ZDF


4.12.18

 

Bürgerhaushalt für Berlin

Die Lust auf Partizipation und bürgerschaftliche Mitverantwortung ist in Berlin deutlich zu spüren: Ein so genannter Bürgerhaushalt ermöglicht es der Gesellschaft einer Stadt, über die Verwendung von öffentlichen Geldern mitzubestimmen. Lichtenberg hat schon Erfahrungen gesammelt.

rbb

 

reparieren soll gefördert werden

Die DUH fordert, dass Originalersatzteile mindestens sieben Jahre erhältlich sind - Reparatur soll durch Veröffentlichung kostenfreier Reparaturanleitungen einfacher werden– Steuerliche Förderung für die Reparatur und den Kauf gebrauchter Geräte.

Es ist dramatisch, wie gerade in der Elektrobranche mit Ressourcen umgegangen wird. Allein in Deutschland fallen jedes Jahr 1,7 Millionen Tonnen Elektroschrott an, wovon nur etwa 40 Prozent ordnungsgemäß gesammelt werden. Für die Herstellung neuer Geräte werden viel Energie und wertvolle Ressourcen aufgewendet, mit katastrophalen Folgen für die Umwelt. Diese besorgniserregende Entwicklung kann nur durch eine längere Nutzungsdauer, Reparatur und Wiederverwendung gestoppt werden. Grund genug für die Deutsche Umwelthilfe (DUH), von der deutschen Bundesregierung ein „Recht auf Reparatur“ und verbindliche Vorgaben zum Öko-Design von Elektrogeräten und allen anderen Produkten, wie z.B. Textilien, Möbel oder Baumaterialien zu fordern. 

„Es fallen immer größere Mengen Elektroschrott an, auch weil zu wenig Elektrogeräte repariert und zu viele vorschnell entsorgt werden. Es mangelt an Ersatzteilen zu bezahlbaren Preisen und öffentlich zugänglichen Reparaturanleitungen. Im Sinne des Umwelt- und Verbraucherschutzes muss ein sogenanntes ‚Recht auf Reparatur‘ sicherstellen, dass Hersteller Ersatzteile und Reparaturanleitungen für Verbraucher und freie Werkstätten genauso verfügbar machen, wie für unternehmenseigene Werkstätten. Die Bundesregierung muss einschreiten und verbindliche Regelungen festlegen, die genau dies garantieren. Zudem muss die Reparatur finanziell gefördert werden, indem für diese ein verminderter Mehrwertsteuersatz gilt“, fordert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Unternehmen sollten originale Ersatzteile zu verhältnismäßigen Preisen für die erwartete Gerätelebensdauer, jedoch mindestens sieben Jahre, zur Verfügung stellen – ebenso wie kostenlos verfügbare Reparaturanleitungen.

Die DUH fordert, dass im Elektrogerätegesetz Vorgaben zur Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und zum Einsatz von Recyclingmaterial verankert werden. In der EU-Öko-Designrichtlinie und den zugehörigen produktspezifischen Ökodesign-Verordnungen sollten diese Prinzipien für alle Produkte europaweit verbindlich gemacht werden. 

Ökonews

ORF


Vielerorts sehen WirtschaftsvertreterInnen im Trend zu mehr Reparatur in Selbsthilfe (Stichwort „Repaircafé“ eine Unterminierung von Wirtschaftsinteressen. Doch wenn betroffene Stakeholder konstruktiv miteinander reden, scheint das Gegenteil der Fall zu sein. 2015 hat sich in Berlin ein Runder Tisch Reparatur aus unterschiedlichen Stakeholdern gegründet, der sich das Ziel gesetzt hat, die Reparatur zu stärken. Mit dabei waren Vertreter von Umweltverbänden, Verbraucherschützer, Vertreter der reparierenden Wirtschaft, der herstellenden Industrie, Wissenschaft und Reparaturinitiativen. Diese haben nun ein Positionspapier veröffentlicht, in dem die Politik aufgefordert wird, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Gunsten von mehr Reparatur zu verbessern.
repanet


Nur Graz und Schweden – wo reparieren gefördert wird

Reparatur und Selbermachen in der Stadt



 

Punktesystem für hochkriminelle Flüchtlinge

Die Polizei fordert ein Konzept ähnlich dem der Verkehrssünderkartei für schwer straffällige Flüchtlinge. Die Innenminister diskutieren über Abschiebungen.

Die Polizei wirbt für eine härtere Gangart gegenüber hochkriminellen Flüchtlingen. Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA) Holger Münch wird bei der an diesem Mittwoch beginnenden Tagung der Innenministerkonferenz (IMK) ein Konzept vorstellen, das ein Punktesystem für straffällige Zuwanderer vorsieht. Ähnlich wie bei Verkehrssündern, die bei zu viel Punkten ihren Führerschein verlieren, sollen Intensivtäter bei einer überbordenden kriminellen Bilanz abgeschoben werden. Sicherheitskreise verweisen auf den exemplarischen Fall des Syrers Majd H., der im Oktober mutmaßlich mit sieben Männern in Freiburg eine junge Frau vergewaltigt hatte und zuvor schon mit 29 Delikten aufgefallen war.

Die rote Linie wäre im Polizeikonzept bei maximal 60 Punkten erreicht. Für minderschwere Delikte wie Diebstahl ist ein Punkt vorgesehen. Zehn Punkte sind fällig, wenn der Zuwanderer mit mindestens einem Jahr Haft für seine Tat bestraft wird. Das kann eine Körperverletzung sein oder ein Rauschgiftdelikt. Bei Mord würden 70 Punkte eingetragen.
Wie viele Flüchtlinge derart kriminell sind, dass ihnen der unfreiwillige Abschied aus Deutschland drohen würde, ist nur zu schätzen. Das BKA berichtet für 2017 von ungefähr 2800 Tatverdächtigen, die mehr als zehn Delikte verübt haben. Bei knapp 60000 Zuwanderern sind es zwei bis maximal zehn Straftaten. In den Zahlen sind die häufigen Verstöße von Asylbewerbern gegen die „Residenzpflicht“, das unerlaubte Verlassen der zugewiesenen Region, nicht enthalten.

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Wir brauchen menschenfreie Zonen, damit sich die Natur von uns erholen kann


So begründet Edgar Honetschläger seine Initiative "Go Bugs Go". Am 27.11. fällt der Startschuss für dieses ungewöhnliche Crowdfunding-Projekt in der Kunsthalle am Karlsplatz in Wien. Gemeinsam mit dem Biologen Peter Iwaniewicz ist der Künstler und Filmemacher Edgar Honteschläger zu Gast bei Elisabeth Scharang.

Honetschläger ist kein Weltfremder und auch kein Systemaussteiger, vielmehr will er mit seinen Möglichkeiten eine Zukunft für unsere Umwelt und eine nachhaltige Form des Zusammenlebens entwickeln. Als Künstler hat er in den letzten 25 Jahren die Welt bereist, um nach längeren Aufenthalten in den USA und Japan schließlich einen Großteil des Jahres in einem alten Haus nördlich von Rom zu verbringen.

"In meinem Garten hat mich in den letzten Sommern eine monatelange Trockenheit und vor allem eine gespenstische Stille begleitet" erzählt Edgar Honetschläger. "In den letzten 20 Jahren sind in der Gegend 80 % der Insekten und als Folge 40 % der Vogelpopulation verloren gegangen. Also habe ich im Austausch mit den Bauern dort begonnen, meinen Garten mit Gemüse biologisch zu bewirtschaften und alternative Kultivierungsformen auszuprobieren."

Es wuchs und gedieh - und es begann, wieder zu summen und zu krabbeln. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, eine Interessensgemeinschaft zu gründen: Was, wenn sich Millionen von Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft der Erde machen, zusammentun,
Land kaufen und es der Natur zurückgeben? Land, auf dem wir nichts anbauen, nicht düngen, nicht eingreifen und nichts zerstören dürfen; wo Pflanzen und Tiere ungestört wachsen und leben können. So die Idee.

Brauchen wir menschenfreie Zonen, um der Klimakatastrophe etwas entgegensetzen zu können? Welche Fragen wirft ein Gemeinschaftsprojekt dieser Größe auf? Und warum ist es um die umweltpolitischen Agenden der regierenden Parteien scheinbar so ruhig geworden, obwohl die Berichte der Expert*innen weltweit Grund zu weitreichenden Sofortmaßnahmen geben?

Go Bugs Go
Eröffnung: 4.12., 19 Uhr
Galerie Charim, Dorotheergasse 12
1010 Wien
Projektwebsite "Go Bugs Go"



Buch:
Peter Iwaniewicz: Menschen, Tiere und andere Dramen. Wien: Kremayr&Scherlau, 2018.

 



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