22.3.17

 

Zukunft des Geldes

In einer neuen Studie über die Zukunft des Geldes formuliert das Zukunftsinstitut fünf Szenarien, wie sich unser Umgang mit Geld verändern wird. Dazu ist der Zukunftsforscher Harry Gatterer im "heute leben"-Studio.

18.3.17

 

FOCUS TV Reportage

Youtube Videos

Der Kampf der kurdischen Kriegerinnen 

 


 

Wie entsteht eine Schneebrettlawine?

Animation


 

Der Quantencomputer nimmt Fahrt auf

Wahre Wunderdinge verspricht man sich vom Computer der Zukunft, dem Quantencomputer. Innsbrucker Forscher sind nun der Vision näher gerückt: Sie haben mit einem Quantencomputer 200 Rechenschritte durchgeführt - so viele wie kein anderes Team zuvor.

„Wenn der Quantencomputer 50 Mal größer als die heutigen Prototypen wäre - dann könnte man damit Rechnungen ausführen, die auf allen Supercomputern, die wir momentan zur Verfügung haben, bis ans Ende des Universums dauern würden“, sagt Philipp Schindler vom Innsbrucker Akademieinstitut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI).

Die Information wird in vier Atomen gespeichert, damit man damit rechnen kann, müssen die Kalzium-Ionen tagelang stabil gehalten werden. Und das ist technisch extrem aufwändig. 


Die entsprechende Studie ist nun im Fachblatt „Nature“ erschienen.

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Wiener Physiker „verwischen“ die Zeit

Die Relativitätstheorie und die Quantentheorie sagen seltsame Effekte voraus. Kombiniert man beide Theorien, gerät selbst die Zeit aus den Fugen. Das zeigen Berechnungen von Wiener Physikern.

Wer im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers lebt, altert schneller als jemand, der im Erdgeschoß wohnt. „Gravitative Zeitdilatation“ nennen Physiker diesen Effekt - eine direkte Konsequenz aus der Allgemeinen Relativitätstheorie: Je näher man sich an einer Masse, in diesem Fall der Masse der Erde, befindet, desto langsamer vergeht die Zeit. Zwar ist der Effekt winzig klein und spielt im Alltag keine Rolle. Experimentell bestätigt und allgemein akzeptiert ist er dennoch.

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Bäume braucht die Stadt

Eine Stadt braucht viele Baumarten, davon sind Forscherinnen der TU Dresden überzeugt. Sie haben eine Baumdatenbank erstellt, mit deren Hilfe nicht nur die Baumvielfalt in Europas Städten erhöht werden soll, sondern auch jeder Baum seinen richtigen Standort bekommt.
Park, Allee, Straße oder Spielplatz: Damit jeder Baum an seinen richtigen Platz kommt, haben Forscherinnen und Forscher der Technischen Uni Dresden knapp 400 Stadt-Baumarten in ihrer Datenbank namens Citree erfasst und nach 54 unterschiedlichen Merkmalen aufgeschlüsselt.

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Klimawandel macht Pollen noch aggressiver

Seit gut 25 Jahren ist bekannt, dass Umweltschadstoffe Pollen für Allergiker aggressiver machen. Der Klimawandel dürfte das Potenzial dieser Allergenträger noch erhöhen, sagen Experten.
„Stickoxide, Ozon und CO2 erhöhen die Allergenität von Pollen“, sagte Claudia Traidl-Hoffmann, Leiterin des Instituts für Umweltmedizin der TU München, bei einer Pressekonferenz zum Start der „Pollensaison 2017“. Die Wissenschaftlerin hat in den vergangenen zehn Jahren dazu mit den modernsten Verfahren Studien durchgeführt. „Pollen sind bei weitem nicht nur Allergenträger“, berichtete sie. Bereits 1992 hat ein deutsch-französischen Wissenschafterteam berichtet, dass die Schadstoffbelastung (NO2, CO2, Ozon und Feinstäube) die „Aggressivität“ von Pflanzenpollen beeinflusst.

Der Grund für dieses Phänomen liegt laut Traidl-Hoffmann an mehreren Faktoren: Durch Schadstoffe gestresste Pflanzen produzieren mehr Pollen. Zusätzlich sind sie offenbar mit mehr entzündungsfördernden Substanzen beladen. Der dritte Faktor: Der Klimawandel mit höheren Temperaturen macht - neben den Effekten auf die Pflanzen - die Hautbarriere gegenüber den Allergenen durchlässiger.

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Mit Pollen auf Verbrecherjagd

Pollen ist überall und kann genauso wie Fingerabdrücke Täter überführen. Das sagt die forensische Palynologin Martina Weber. Sie kombiniert seit zehn Jahren in Österreich Pollenforschung und Gerichtsmedizin.

Allergikern macht er zu schaffen, der Polizei hilft er, Verbrechern auf die Schliche zu kommen: Pollen bzw. Blütenstaub. Auf der Kleidung, auf Schuhen, auf Haaren und sogar in Büros und Räumen ohne Fenster könne er gefunden werden, so die Pollenforscherin Martina Weber, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Silvia Ulrich im Gebiet der forensischen Palynologie forscht.

Weber bezeichnet den Pollen als „extrem widerstandsfähig“. Pollenkörner können mehrere Millionen Jahre überleben, was sich in fossilen Pollenkörnern oder im Gletschereis zeige. Für Verwunderung sorge bei vielen Menschen die Tatsache, dass gerade Innenräume ein idealer Ort für den Pollen sind, so Weber: „Da ist es trocken und staubig, perfekt also für den Pollen.“

Um genaue Informationen zu verschiedenen Pollenkörnern bereitzustellen, hat die Palynologin gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen 1998 begonnen, eine Datenbank mit Informationen zu verschiedenen Pollenkörnern zu erstellen. Entstanden sei daraus die „weltgrößte“ Pollendatenbank PalDat, die seit dem Jahr 2000 online ist und ständig erweitert werde.

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Zähne, die von selbst heilen

Karieslöcher, die sich wieder komplett schließen - das hat zumindest bei Mäusen schon funktioniert. Forscher entwickelten dafür eine Substanz, die die Stammzellen stimuliert und so die Zähne dazu anregt, sich selbst zu heilen.

Künftig soll es möglich werden, komplette Zähne nachwachsen zu lassen.

Bis zu einem gewissen Grad reparieren Zähne von Bakterien verursachte Schäden mit Hilfe der Stammzellen im Zahnmark in einem fortwährenden Prozess selbst. Erst wenn das nachgelieferte Material nicht ausreicht, durchdringen die Mikroben den harten Zahnschmelz und es bildet sich ein Loch. Die Forscher um Paul Sharpe vom Kings College in London machten sich diese natürlichen Selbstheilungskräfte zunutze.

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Beinverlängerung mittels Fernsteuerung

Patienten mit unterschiedlich langen Beinen erhalten durch eine neue Behandlungstechnik Hilfe: Ein von außen steuerbarer „Teleskopnagel“ sorgt für die Verlängerung des kürzeren Beines.

Verspannungen, schmerzhafte Wirbelsäulenverkrümmungen oder ein schiefes Becken können die Folge von unterschiedlich langen Beinen sein.

Fast jeder von uns hat übrigens Beine, die nicht gleich lang sind. Beträgt der Unterschied aber mehr als zwei Zentimeter, kann es zu den genannten Problemen kommen.

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Österreich ist nicht krisenfest

 Um angemessen auf Herausforderungen wie den Klimawandel zu reagieren, müssten Bund, Länder und Sozialpartner in Österreich besser zusammenarbeiten, meint Systemwissenschaftler Harald Katzmair: Derzeit sei das Land bewegungs- und lernunfähig.

Sich nicht unterkriegen lassen, die Krise als Chance sehen und sie mit neuen Ideen überwinden. Das beschreibt in der Psychologie, vereinfacht gesagt, Menschen die „resilient“ sind. Das trifft auch auf Staaten und ihre Bevölkerung zu, so die These von Harald Katzmair.

esilienz bedeutet grundsätzlich, neue Ideen nicht nur zu haben, sondern sie auch implementieren können. Darüber hinaus geht es darum, Bewährtes zu festigen. Das heißt, Resilienz erfordert einerseits Robustheit, im Sinne einer Widerstandsfähigkeit und Agilität gemäß einer Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit.

Wir haben in unserer Analyse 24 Stakeholder unterschieden - angefangen von Industrie, Gemeinden, den Blaulichtorganisationen, den Sozialpartnern, Medien, Zivilgesellschaft wie NGOs usw. Dabei wurde ein Problem schnell deutlich, was nicht sonderlich überrascht: Es gibt zwischen den Sozialpartnern, den Bundesländern und dem Bund eine Lücke - das heißt, hier fehlt Großteils die Fähigkeit, miteinander zusammenzuarbeiten.

Real sehen wir gute Initiativen und Bewegung auf lokaler Ebene, allerdings übersetzt sich das nicht auf die Sozialpartner- und Bundesebene.

Wir haben das Problem, dass wir drei verschiedene Verwaltungen aufgebaut haben und dass diese drei nicht in dem Maße miteinander verbunden sind, damit sie den Lernzyklus in Gang setzen könnten, der resilient und veränderungsfähig macht - sprich, dass man Wissen vertieft, Neues gemeinsam erkundet etc.

Leider gibt es die Tendenz, dass Bund, Land und Sozialpartner abgeschlossene Systeme sind und auf ihren Interessen beharren.Wir brauchen Orte, wo diese unverbundenen Pole zusammenkommen und projektbezogen arbeiten und voneinander lernen zu können. 

Hat man selbst nicht die Lösung für ein Problem, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass jemand anderes sie hat, der anders denkt. Hierfür brauchen wir einen starken Staat, eine starke Wirtschaft und eine starke, selbstorganisierte Zivilgesellschaft haben, die zusammenarbeiten.

Man könnte darüber nachdenken, je nach Thema Punkte an Parteien zu vergeben, anstatt nur Schwarz-Weiß eine Partei zu wählen oder nicht. 

Man müsste das Selbstverständnis der EU und ihrer Mitgliedstaaten überdenken und sie als Weggefährten verstehen, die sich gegenseitig ihre blinden Flecken abdecken.

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Was Übersetzungen lehren können

Mittelalterliche Übersetzer hatten ihr Hörer- oder Leserpublikum stets vor Augen. Denn es machte einen Unterschied, ob die Übersetzungen von der Königsfamilie gelesen oder von Analphabeten gehört wurden, so Literaturwissenschaftler Roger Ellis.

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Strategien gegen den Hass im Netz

Fake News, Hasskommentare, „Lügenpresse“: Im Internet tobt ein Kampf um die Wahrheit. Damit demokratische Grundwerte dabei nicht auf der Strecke bleiben, hat die deutsche Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Strategien entwickelt.

„Die Sprache ist zunehmend gewalttätig und es gibt eine größere Gewaltbereitschaft", sagt Caroline Hornstein Tomić, inhaltliche Leiterin der Bundeszentrale für politische Bildung - jene Behörde, die in Deutschland nach Eigendefinition „das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern und das demokratische Bewusstsein zu festigen“ hat.

Die Demokratie lebt von der Kontroverse, dem persönlichen und öffentlichen Austausch. Das ist nichts, was irgendwann erreicht ist, vielmehr ist es ein täglicher, offener Prozess. Das betrifft auch die Errungenschaft, dass Gewalt kein legitimes Mittel des politischen Kampfes ist. Diese Errungenschaft gilt es zu verteidigen. Wir erleben nämlich gerade zunehmend das Gegenteil: eine gewalttätige Sprache, eine größere Gewaltbereitschaft gegenüber Fremden und Andersdenkenden - vor allem auch in den sozialen Medien.

Entscheidend ist, dass wir uns auch an jene wenden, die noch unschlüssig sind, sich aber dennoch beeindrucken lassen und zu solchen Demos und dergleichen hineingehen. Hier gibt es durchaus eine breite Mitte, die wir dafür gewinnen müssen, skeptisch gegenüber der Schwarz-Weiß-Malerei zu sein und damit gegenüber der Reduktion einer komplexen Realität. Bei denen, die sich entzogen haben und am demokratischen Prozess nicht mehr teilhaben wollen, bin ich sehr skeptisch, ob und wie wir sie zurückholen können.

Jeder Einzelne sollte in der Lage sein, Meldungen im Netz kritisch zu prüfen. Es ist diese Kompetenz, die es ermöglicht, Unterschiede zwischen transparenten und fehlerhaften – oder sogar bewusst verschleierten – Quellen festzustellen. Standards journalistischer Arbeit können hier zum Beispiel eine erste Orientierung bieten, wie etwa das Zwei-Quellen-Prinzip. Wichtig ist es in jedem Fall den Meinungsbildungsprozess offen, kontrovers und transparent zu halten.

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science @ orf

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3-D-Landkarte der DNA

Zellkerne sind nur Tausendstel Millimeter groß, dennoch beherbergen sie die zwei Meter lange DNA. Wie erstaunlich gut das Erbgut gefaltet ist, zeigen neue 3-D-Aufnahmen von Wiener Forschern.
Zu sehen sind die zusammengeknüllten 20 Chromosomen einer Maus im winzigen Kern einer embryonalen Stammzelle. Zum Vergleich: Ähnlich komplex wäre es, einen 20 Kilometer langen Faden in einem Tennisball unterzubringen. Oft werden Chromosomen in Form eines X dargestellt - tatsächlich sehen sie aber nur während der Teilung von Zellen so aus.

 Eine Gruppe um den Stammzellbiologen Martin Leeb von den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien hat die 3-D-Karte gemeinsam mit Kollegen von der Universität Cambridge vorgestellt.

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iptv auf ORF

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Künstliche Intelligenz kann von Wittgenstein lernen

Ludwig Wittgenstein gilt als Philosoph der Sprache. Er könnte aber auch für die Entwicklung künstlicher Intelligenz wichtig sein, meint der Wiener Philosophieprofessor Mark Coeckelbergh.
Er bezeichnet Wittgenstein anlässlich eines Workshops in Wien als „vergessenen Autor“ in der Philosophie der Technik.

Sprache der Menschen ist gefärbt

Gerade in der Beschäftigung mit sprechenden Maschinen könne der österreichische Philosoph eine wichtige Rolle spielen. Diese Maschinen benutzen Sprache „so wie wir“, sagt Mark Coeckelbergh, Philosophieprofessor für Medien und Technik an der Universität Wien: „Wir wollen verstehen, was zwischen den Menschen und der sprechenden Maschine passiert.“ Spannend sei auch, wie Menschen mit der Maschine durch Sprache in Kontakt kommen.

Viele sprechende Maschinen werden gerade entwickelt und kommen auf den Markt, so Coeckelbergh. Zu erforschen sei, was es in der Praxis bedeutet, dass Maschinen so sprechen wie Menschen. Schließlich sei die Sprache der Menschen gefärbt - je nachdem, in welchem Umfeld und welcher Kultur sie leben, sagt Coeckelbergh. Sprache nehme somit eine nicht unwesentliche Stellung in Fragen der Technikphilosophie ein.

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Europamagazin

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Kommentare:
Ich sehe nur einen Mann, der seine Meinung vertritt und offensichtliches anspricht. Ich bin gestern mal Bus gefahren, sieht so aus, als würden kaum noch Deutsche den Bus nehmen. Kinder in der Schule diskriminieren sich, weil der Eine dick, keine Markenklamotten, stottert, arm, oder deutscher ist. Wenn sowas kein Nährboden für die Doppelmoral ist. Wo liegt der Unterschied zwischen einer Ächtung, wegen einer anderen Hose oder einer anderen Hautfarbe? Die Gewalt ist die Gleiche! So muss jedes Kind beim Namen genannt werden.

Seid hunderten von Jahren wird diese Religion bekämpft weil es nicht mit Christentum vereinbar ist wie uns schon die Geschichte zeigte.

Ein notwendiges Interview zur freien Meinungsbildung. Die Niederlande als unmittelbarer Nachbar Deutschlands sind ohnehin medial unterrepräsentiert. Wilders Recht auf freie Meinungsäußerung u. Unversehrtheit seiner Person muss mit 24-stündigem Personenschutz gesichert werden. Dies ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Realität, die in keinem kultivierten, demokratischen Land vorherrschen darf. Herr Wilders beschreibt die negativen Auswirkungen einer liberalen Gesellschaft, die eine konsequent umgesetzte Leitkultur verneint. Am Beispiel der Türkei wird deutlich, dass die strikte Trennung von Religion u. Staat unverzichtbar ist, für die Existenz einer Demokratie. Unter dem Deckmantel der Religion u. des Vereinsrechts wird antidemokratisches Verhalten praktiziert, hierzu ist Wilders Analyse richtig. Jüngste Beispiele in Deutschland geben ihm leider recht. Zum unverzichtbaren Erhalt der EU sind entsprechende Reformen dringend notwendig.

Ich verstehe den Niederländer. Die Identität geht durch zu viele Islamisten verloren. Für mich ist das auch kein Glaube sondern eine Ideologie der Unterwerfung.

Ich finde das Interview sehr interessant, habe mich bis dato noch nicht mit Wilders beschäftigt, abgesehen von der allgemeinen Dämonisiereung. Das Interview zeigt aber einen sehr aufgeräumten Politiker mit Ansichten abseits des Mainstreams, die er aber sehr gut argumentieren kann. Ich konnte viele Punkte der Ansichten nachvollziehen, verstehen und teile sie sogar. zumindest erklärt er seine Ansichten, was man von unseren Politiktern derzeit nicht mehr kennt. In Deutschland wird mehr darauf geachtet, dass man den Gegner diffamiert und und deren Position als nicht akzeptabel erklärt, als auf die These mit einer Gegenthese zu antworten --- politischer Diskurs eben..., das findet aber nicht mehr statt... Ich danke dem Europamagazin für dieses Interview und dafür, dass weitesgehend auf deren Kommentierung und Meinungsbeeinflussung verzichtet wurde... - das ist der Journalismuns wie ich ihn erwarte..., denn der Bürger ist in der Lage seine eigene Meinung zu bilden...

Danke für das faire Interview. Geert Wilders hat das Thema Islam sehr gut auf den Punkt gebracht. Und es wird Zeit dass in Deutschland ein realistisches Umdenken stattfindet. Die Überprüfung des DITIB ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Ausgrenzung von Ungläubigen bis hin zum Hass sind leider "unumstößliche" Bestandteile des Korans. Hier liegt in der Tat ein großes Problem des Islams. Unumstößlich sind die Worte des Korans aus der Sicht gläubiger Moslems deshalb, weil sie Worte des Absoluten Einen - Allah - und nicht die des Propheten sind. Dies ist ein fundamentaler Unterschied zur Bibel der Evangelisten.

Wilders hat Recht

Der Islam ist ein faschistischer Wolf verkleidet im Schafspelz einer Religion. 
Nach der Lektüre von Büchern wie 
Tilman Nagel: Angst vor Allah? Auseinandersetzung mit dem Islam 
Lukas Wick: Islam und Verfassungsstaat 
Sabrina James: Scharia in Deutschland 
Abdel-Samad: Der Koran & Der islamische Faschismus 
Schachtschneider: Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam 
Wagner: Richter ohne Gesetz 
und anderen Büchern kann ich Wilders nur zustimmen. Und ich bin froh, daß es Menschen wie Wilders gibt, die den Kampf gegen die aus meiner Sicht größte Bedrohung unserer demokratischer Rechtsordnung aufnehmen. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen über die Grundlagen des Islam (ja wohl, es gibt diesen Kernislam) informieren. Sie würden dann sofort aufhören zu glauben, der Islam sei ein Religion.

Wilders bringt es auf den Punkt – ein kühler und kluger Kopf. Der Islam ist eben leider mehr als eine reine Religion. Zu einem ähnlichen Befund kommt auch der Schweizer Philosoph Martin Ronheimer. Hier sein lesenswerter Artikel auf der NZZ.  

Herr Wilders konnte klar darlegen,worum es geht.Religionsfreiheit ist wie andere Werte ein hohes Gut,kann aber nicht für den Machtanspruch einer unter dem Deckmantel der " Religion" Islam als einzig Wahre für sich in Anspruch genommen werden.Es ist für jeden Menschen deutlich erkennbar,auf welcher Stufe wir in den Augen der Muslime stehen.Der Koran ist eine Kriegserklärung einer Ideologie,die selbst gegen die Kritiker aus ihren eigenen Reihen brutal vorgeht,denn nicht nur Gert Wilders steht unter Polizeischutz,sondern auch prominente Kritiker und Kritikerinnen mit islamischem Hintergrund,die als Mahner und Warner auftreten.

Diese Einstellung teilen m.E. Millionen von Europäern. Leider möchte es so direkt keiner vor einer Kamera sagen, da er sonst von Mitmenschen diskriminiert und/oder verachtet wird. Es müssen Änderungen auf der politischen Ebene getroffen werden, damit der Mensch mit seiner jahrhunderten aufgebauten Kultur im eigenen Land noch sein Leben in Frieden durchführen kann. Ebenso werden dann die Kinder und Enkel eine Zukunft haben. Das Auseinanderdriften der Menschen in arm und reich darf nicht so weitergeführt werden. Es ist eine Pflicht von Regierungen, dieses fürs Volk durchzuführen, dafür haben sie einen Eid geschworen um der Demokratie ein Fortleben zu gewähren.  

Selbst als Gründungsmitglied der Grünen muss ich eingestehen, dass die Islampolitik Deutschlands und Europas falsch ist. Wilders hat vollkommen recht mit seiner politischen Einschätzung dieses Klerikalfaschismus und seiner Mitläufer - siehe Erdoganmob. Das Gottesbild dieser Religion, wie auch übrigens zumeist auch der anderen monotheistischen Religionen ist mit Demokratisierung und eigener Willensbildung unvereinbar. Diese Religion kann sich nicht modernisieren. Zudem ist sie extrem frauenfeindlich. Die Berliner Parteien, speziel die Grünen und Linken werfen sich aus unverständlichen Gründen vor diesen Aberglauben. Die einzigen, die dieser Ideologie entgegentreten werden diffamiert und behetzt. Wie absurd !Die Berliner Politik ist zu feige diese Auseinandersetzung zu suchen. Der Islam ist nicht bunt - er ist schwarz und gefährlich!

Keine andere Religion schickt Terroristen auf den Weg

Der Islam ist eine Ideologie, da stimme ich zu. Der Islam hat den Auftrag im Koran verankert, die Welt zu missionieren, und wer sich nicht missionieren lässt, wird mit dem Schwert bekämpft. Diese Ideologie unterdrückt Frauen und Kinder, er ist gegen Gleichberechtigung, und gegegn Religionsfreiheit. Wer das nicht sehen mag, ist sehr naiv und wendet unsere Religionsfreiheit auf eine Gruppe von Menschen an, die unsere Demokratie nutzt, um unsere Werte zu bekämpfen. Ich habe keine Vorurteile, habe selbst lange Jahre im Ausland gelebt, und bin bereit, jeden Menschen erst einmal anzunehmen aber wer die Demokratie bekämpft ist nicht mein Freund. 




16.3.17

 

Kultursaison in österreichischen Klöstern

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Unser Genom: Ein Buch des Lebens

Die Menschen sind verschieden. Braune Haare, blaue Augen, wie groß wir sind und wie viel Schlaf wir brauchen – vieles wird von unseren Genen beeinflusst. Das Genom des Menschen – auch Erbgut genannt – besteht aus vielen tausend Genen und drei Milliarden einzelnen „Buchstaben“, die zusammen einmalig wie ein Fingerabdruck sind. Vieles wird von unserem Genom vorbestimmt, aber doch bei weitem nicht alles. Und was wir aus unseren Anlagen machen, bleibt uns selbst überlassen. Ein großgewachsener Mensch ist nicht automatisch auch ein guter Basketball-Spieler. Dazu braucht es Motivation, Training, Förderung und auch ein bisschen Glück.

Auf diesen Seiten können Sie sich die persönlichen Genome der Pioniere von Genom Austria anschauen. Einiges kann man recht einfach herauslesen, aber vieles ist kompliziert und auch für die Wissenschaft noch unverständlich. Machen Sie sich selbst ein Bild!

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Verstörende Pädagogik

Seit der Herausgabe des neuen Sexualkundeerlasses wird diese Pädagogik zunehmend auch an kirchlichen Hochschulen gelehrt und in katholischen Schulen unterrichtet. Bei dieser umstrittenen „Pädagogik der Vielfalt“ handelt es sich um eine Ideologie, die nachweislich von pädophilen Vordenkern entwickelt wurde. Hochqualifizierte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sehen sie sehr kritisch. Das Ziel dieser Ideologie ist es, Kinder bereits ab dem Kindergartenalter ohne Rücksprache mit den Eltern mit Sexualität zu konfrontieren und damit zu sexualisieren.
Die „Pädagogik der Vielfalt“ sieht zudem vor, den Klassenlehrer (in Volksschulen) meist von den Workshops auszuschließen. Die Kinder werden angehalten, nicht über die Workshops zu sprechen. Sie werden so unkontrolliert und gewaltsam in ihrem Schamgefühl verletzt. Dieses hochproblematische Vorgehen sehen wir als massive Grenzüberschreitung einer unwissenschaftlichen Ideologie auf Kosten der psychischen Gesundheit unserer Kinder.

Diese ideologische, in Fachkreisen äußerst umstrittene Pädagogik blendet die Würde des Menschen aus und entspricht nicht dem christlichen Menschenbild. Sie hat mit den Grundsätzen der katholischen Kirche nichts gemein! Es darf nicht sein, dass Eltern erleben müssen, wie ihr Kind aufgrund der schulischen Aufklärung ein grundlegend negatives Bild von Sexualität vermittelt bekommt.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition an die Bischöfe Österreichs!

 

Linguist kritisiert geschlechtergerechte Sprache

Studierende, GärtnerInnen, Geflüchtete: Der Potsdamer Linguist Peter Eisenberg hält nichts von grammatischen Kunstformen, um die Genderneutralität zu erzwingen. So etwas zu verordnen, sei typisch für autoritäre Regimes, aber nicht für Demokratien, sagte er im DLF.

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15.3.17

 

Diffuses Gottesbild – Ursache der Glaubenskrise?

Viele Menschen heute glauben bereitwillig an ein "höheres Wesen", denn "irgendetwas wird es schon geben." Auf mehr wollen sie sich jedoch nicht einlassen. Das christliche Gottesbild ist demgegenüber ausgesprochen markant und konkret: Die Dreifaltigkeit Gottes ist die Kernbotschaft des Christentums. Hat die Schwäche der Kirche in unseren Breiten womöglich auch damit zu tun, dass viele Christen diese Kernbotschaft nicht mehr richtig verstehen und deswegen kaum noch ihr Leben daran ausrichten?

Bibel TV Spirit Talk mit Pater Karl Wallner

 

Finazratgeber Österreich

Richtig finanzieren in Österreich

Auf finanzierung.or.at finden Sie hilfreiche Informationen und Ratgeber, sowie kostenlose Rechner für Ihre Finanzierung von Häusern, Wohnungen, Autos oder Unternehmen, sowie zur Immobilienfinanzierung. Hier finden Sie außerdem alles, was Sie über Ihren Lohnsteuerausgleich oder FinanzOnline wissen müssen, Steuerberatung und weitere Tipps für Ihre Finanzen.

Portal


14.3.17

 

Abendgebet in der Ruprechtskirche mit Bruder Bernard aus Taizé

Am Mittwoch nächster Woche, am 22. März ab 19 Uhr ist beim allwöchentlichen Gebet in der RuKi Br. Bernard aus Taizé mit dabei.

Am Ende des Gebetes gibt es die Möglichkeit, wie jeden Freitag in Taizé üblich, vor dem Kreuz zu beten, und Christus alles anzuvertrauen, was unser Herz schwer macht. 

Wenn du kommst, nimm dir doch kurz Zeit zu überlegen ob du jemanden einladen möchtest, die, der aus so einem Abend Kraft schöpfen kann: Beten mit Gesängen, meditativ und schlicht, mit Stille, in die das Wort Gottes nachschwingen kann, und der Möglichkeit zu Aussprache und Gebet, kleine Schritte am Pilgerweg des Vertrauens...

Ruprechtskirche , Ruprechtsplatz 1(nahe Stephansplatz/Schottenring/
Schwedenplatz)
 
Do, 23. März
19:00 Begegnung und Austausch mit Br. Bernard im "Zentrum für Theologiestudierende der Erzdiözese Wien". Alle, besonders junge Erwachsene sind herzlich eingeladen!
Im Dachgeschoss der Ebendorferstraße 8.

13.3.17

 

Gefäßforum Österreich

In Österreich leiden mittlerweile über 1, 5 Millionen Menschen an Gefäßerkrankungen.
Die Folge: Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombosen, Beinamputationen. In den kommenden Jahren werden noch mehr Österreicher davon betroffen sein. 

Mit Vorsorge und Therapie lassen sich viele dieser Erkrankungen verhindern.

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Gefäße sichern das Überleben unseres Organismus. Nur intakte Blutgefäße ermöglichen den Transport des Blutes bis in die Peripherie des Körpers und den ungestörten Blutfluss zurück zum Herzen. 

Mit zunehmendem Alter werden unsere Gefäße krankheitsanfälliger und leistungsschwächer. Ein ungesunder Lebensstil – Übergewicht, Nikotin, wenig Bewegung, übermäßiger Alkoholkonsum – verstärkt das Risiko, an einem schwerwiegenden Gefäßleiden zu erkranken. 

Die beste Vorsorge ist noch immer ein gesunder Lebensstil – dafür ist es nie zu spät! Wichtig dabei ist ein gesamtheitliches Gesundheitskonzept, das Ernährung und Bewegung genauso umfasst wie regelmäßige Vorsorgemaßnahmen und rechtzeitige Therapie. 

Vorsorge und Prävention durch Information sind auch die Anliegen des „Gefäßforums Österreich“. Die Gesundheitskampagne des Gefäßforums Österreich widmet sich jährlich einer anderen Gefäßerkrankung als Schwerpunkthema. 

Detaillierte Informationen über Vorsorge, Risikofaktoren, Diagnostik und Therapie finden Sie immer zum aktuellen Kampagnenthema hier auf der Website oder in der jeweiligen Informationsbroschüre.

Diabetischer Fuß

Der sogenannte Charcot-Fuß, eine diabetisch-neuropathische Osteoarthropathie (DNOAP), auch bekannt als Diabetisches Fußsyndrom, ist eine seltene Erkrankung. 95 % Prozent aller Patienten sind Diabetiker. Die Inzidenz (Auftreten) einer akuten Erkrankung beträgt beim Diabetiker zwischen 0,15 und 2,5 %.

Wie entsteht der Charcot-Fuß

Für die Entwicklung der Charcot-Arthropathie sind nach heutiger Überlegung zwei Mechanismen als Auslöser denkbar: zum einen eine mechanische Zerrüttung des Fußskeletts mit kleinsten Brüchen der Knochenstruktur (Mikrofrakturen), zum anderen eine verstärkte Durchblutung (Hyperperfusion) mit Knochenerweichung. Aber auch Störungen im Knochenzellstoffwechsel können zur Auflösung von Knochensubstanz führen. Beginnend mit einer Angiopathie (Gefäßschaden) und der daraus resultierenden Neuropathie (Nervenschädigung) kommt es zu einer Mangelversorgung des Knochens und somit zu dessen Abbau. Durch die Neuropathie ist es für den Diabetiker nicht mehr möglich, eine Fehlbelastung der Füße wahrzunehmen. Der ohnehin schon geschwächte Knochen erleidet zuerst kleine Brüche, welche unbemerkt bleiben. Es kann zur Geschwürbildung kommen. Durch weitere Fehlbelastungen kommt es schließlich zum völligen Einbruch des Längsgewölbes und zum Absinken des Quergewölbes. Das führt zu einer Verwachsung der Knochen in einer falschen Anordnung. Das Krankheitsbild kann bei allen Patienten auftreten, die an einer Neuropathie leiden.

Die Therapie richtet sich nach dem Erkrankungsstadium, der Lokalisation am Fuß und danach, wie weit der Fuß und auch der Patient insgesamt von einem entzündlichen Prozess (Infekt) betroffen sind. Infektionen von Weichteilen und Knochen müssen durch chirurgische Wundbehandlung, Ruhigstellung und mit Antibiotika behandelt werden.

Durchblutungsstörungen /Beine
 
Dialyse

Die Nieren sind als paariges Organ neben der Wirbelsäule angelegt und liegen unterhalb des Zwerchfells. Obwohl sie nur sehr klein sind, enthalten sie ein kilometerlanges Gefäß- und Röhrensystem. Der vielschichtige Aufbau ist notwendig, um die komplexen Aufgaben der Nieren sicher und zuverlässig erfüllen zu können. Sollte dieses System beschädigt werden, können die Nieren den Körper nicht mehr von Stoffwechselabfallprodukten, Giftstoffen und übermäßiger Flüssigkeit befreien. 


11.3.17

 

Die Aufgabe der Kirche in der modernen Welt

In diesem Vortrag geht es darum, Wie kann die Kirche in der heutigen Welt wirken? Wie kann die Kirche die Lehre des Evangeliums umsetzen? Die Kirche wurde von Christus gestiftet um dem Menschen das endzeitliche Heil zu vermitteln; das Heil des Einzelnen und das endzeitliche Heil der Menschheit. Wohin entwickelt sich die Welt? Die Kirche lebt und wirkt in der Welt.

KTV

 

IPTV

Mit Internet Protocol Television (IPTV) wird die Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen mit Hilfe des Internet Protocol bezeichnet. Im Unterschied dazu stehen die Übertragungswege Kabelfernsehen, DVB-T oder Satellit. IPTV ist damit ein Gattungsbegriff, der in sehr vielen unterschiedlichen Ausprägungen anzutreffen ist. Die unterschiedlichen Ausprägungen reichen vom einfachen IPTV über Computer oder Handy bis hin zu speziellen Endgeräten, bei denen der Benutzer gar nicht bemerkt, dass er das Internet dazu nutzt, weil er über den Fernseher eine Set-Top-Box bedient wie etwa bei Apple TV oder T-Home Media Receiver 300.

Wiki

 

Gender-Mainstreaming in Deutschland

„Gender-Mainstreaming" - mit diesem Begriff wusste noch vor wenigen Jahren kaum ein Bundesbürger etwas anzufangen. Dennoch hat „Gender-Mainstreaming" in den letzten 20 Jahren immer mehr Bereiche der deutschen Gesellschaft erobert. Selbst vor der katholischen Kirche machte diese Theorie nicht halt. Über ihre Verbreitung in Gesellschaft und Kirche hat der emeritierte Professor für Christliche Sozialwissenschaften, Manfred Spieker, ein Buch verfasst. Sein Titel lautet: „Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen". Mit dem Autor dieser Neuerscheinung, die binnen weniger Monate vergriffen war und unlängst in 2. Auflage erschien, unterhält sich Anselm Blumberg.
 
 

 

Ein Sexidol wird Botschafterin der Versöhnung

Ursula Buchfellner wurde als „schönstes Mädchen auf dem Planeten" im Herrenmagazin „Playboy" weltweit gefeiert. Ihre steile Karriere als Fotomodell und Erotikdarstellerin brach sie abrupt ab, weil sie nicht mehr nackt vor der Kamera stehen und der Scheinwelt des Show-Business entfliehen wollte. In ihrer soeben erschienenen Autobiographie „lange war ich unsichtbar" schildert sie ihre entsetzliche Kindheit in einem Obdachlosenasyl. Erst 25 Jahre nach ihrer Karriere als Sexidol findet sie durch Gottes Hilfe den Mut und die Kraft, sich mit ihren Eltern zu versöhnen. Sie ist innerlich heil und wieder sichtbar geworden. Nach dem Gespräch mit Günther Klempnauer bekennt die Botschafterin der Versöhnung: „Sie haben tief in meine Seele geschaut." Erster von zwei Teilen.

KTV: Teil1  Teil2 

 

„Mit Feuer und Schwert" - Christenverfolgung im Nahen Osten

Hassparolen an Kirchenmauern, Brandanschläge auf Kirchen, Entführungen, Vertreibung und Verfolgung: Die Christen im Nahen Osten durchleben eine schlimme Zeit. Vor allem fanatische Islamisten wollen alles Christliche auslöschen. Stehen die christlichen Gemeinden im Nahen Osten vor dem Untergang? Hans-Joachim Löwer hat drei Monate lang mehrere Länder bereist und mit Christen in den Konfliktzonen gesprochen.

KTV:  Teil1  Teil2


 

Verschleppt vom „IS“ - Erfahrungen mit einer Terrorsekte

Fünf Monate war Pater Jacques Mourad, Prior eines syrisch-katholischen Klosters in al-Qaryatain in Syrien, Gefangener der Terror-Miliz „Islamischer Staat“. Dann konnte er sich mithilfe eines muslimischen Freundes befreien. Wie es ihm und rund 250 anderen verschleppten Christen in der Hand der radikalen Islamisten ergangen ist, schildert er im Gespräch mit Berthold Pelster.

KTV

 

Hubert Liebherr - Er verließ alles, was er hatte, und folgte Jesus nach

Er hatte alles, wovon ein Bauingenieur nur träumen kann. Hubert Liebherr hatte einen Job im familieneigenen Konzern, Freude an der Arbeit und ein Fünftel des Betriebsvermögens war sein eigen. Doch nach wenigen Reisen in den Gnadenort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina war ihm klar: Seine Berufung besteht nicht darin, den Konzern mit einem Milliarden-Umsatz zu führen. Sein Glück findet er nur, wenn er auf seinen ganzen Besitz verzichtet und Jesus als Glaubensbote nachfolgt. Wie es dazu kam, und welche Kämpfe er dabei zu bestehen hatte, berichtet er im Gespräch mit Anselm Blumberg.

KTV:  Teil1  und Teil2

 

Problem der Gewalt in der islamischen Welt

Teile der islamischen Welt stecken in einer tiefen Krise. Sie werden von Terror und Gewalt erschüttert. Wo liegen die Ursachen? Ist der Islam vielleicht besonders anfällig für Gewalt? Oder stellt der Terror „im Namen des Islams“ eine völlige Verzerrung und Pervertierung dieser Religion dar? Heikle Fragen. Antworten versucht der Islamwissenschaftler Professor Pater Dr. Hans Vöcking.

KTV Video

 

Katholisches Fernsehen hat große Zukunft

Mit K-TV gründete Pfarrer Hans Buschor den ersten privaten katholischen Fernsehsender nördlich der Alpen. Am 26. Februar ist der Fernsehpioneer gestorben.

Die Zukunft von christlichen Medien im deutschsprachigen Raum ist insgesamt von großen Herausforderungen geprägt. Bereits ein Blick auf die demografische Entwicklung in Kombination mit der Zahl von Gottesdienstbesuchern, die etwa für die Zeit von 2001 bis 2015 um 1,7 Millionen auf gerade einmal 2,5 Millionen zurückgegangen ist, macht dies deutlich. Zugleich erleben wir aber bei den jungen Menschen eine Rückbesinnung auf traditionelle konservative Werte und den christlichen Glauben – eine Chance, die es zu nutzen gilt.
Für Fernsehsender kommen noch spezifische Herausforderungen hinzu. Die technischen Veränderungen führen zu neuen Nutzergewohnheiten. So tritt die Kernfunktion eines Fernsehsenders, die Programmablaufgestaltung, zunehmend in den Hintergrund. Die Zukunft liegt eindeutig bei IPTV-Fernsehen, das über das Internet und nicht mehr über Satellit oder Kabelnetze übertragen wird. Für etablierte Sender ist das eine große Herausforderung. Durch IPTV sind vor allem zwei Entwicklungen absehbar: Die Möglichkeit zur Errichtung und der Betrieb eines Fernsehsenders über IPTV sind denkbar einfach und kostengünstig möglich. Damit kann die Bedeutung der etablierten Sender in Frage gestellt werden. Zugleich erfordert diese neue Form von Fernsehen deutlich mehr produzierte Sendungen, da nicht mehr nur das Sendeschema gefüllt, sondern dem Zuschauer eine breite Auswahl an verfügbaren Sendungen angeboten werden muss. In Zukunft wird der Inhalt, das heißt die Qualität und die Anzahl der produzierten Sendungen, für Fernsehsender entscheidend sein. Das ist auch der Grund, weshalb weltliche IPTV-Betreiber wie Netflix oder Amazon Prime enorme Summen in die Produktion von Sendungen investieren.
Für Spartensender lässt sich aus der Nutzungsgewohnheit im Internet eine weitere wichtige Entwicklung absehen: Kleinere und bisher unbekannte Sender können binnen Kurzem große Reichweiten erzielen, wenn sie den Wertvorstellungen der Zuschauer entsprechen. Für K-TV stellen diese Entwicklungen eine Chance dar, die der Sender im Geist von Hans Buschor nutzen möchte. Für einen „Medienapostel“, wie Buschor es war, bedeutete dies, mehr Menschen das Evangelium verkünden und die Freude des katholischen Glaubens vermitteln zu können. Es war ihm ein Anliegen, sich dieser Aufgabe frühzeitig zu stellen.
Das bestätigt auch Patrick Gruhn: „Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam mit Pfarrer Buschor eine Menge an Innovationsarbeit hinter den Kulissen geleistet und neue technische Produktions- und Übertragungssysteme entwickelt, um diese Herausforderungen als Chance für K-TV zu nutzen.“ Die neuen Verfahren erlaubten es, mehr Sendungen zu geringeren Kosten bei deutlich besserer Qualität zu produzieren. „Parallel dazu haben wir auch die Internetplattform www.kathtv.org geschaffen, die einen wichtigen Teil dieser Strategie ausmacht“, so Gruhn. Durch die lange Vorlaufzeit im Fernsehbereich und die notwendige jahrelange Entwicklungsarbeit für diese neuen Produktionsverfahren konnte man bisher nur erste Ansätze im Programm erkennen. In naher Zukunft sollen die Früchte dieser Arbeit auch nach außen sichtbar werden. Auch wenn Pfarrer Buschor das leider nicht mehr auf Erden miterleben kann. Mit Material von K-TV

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