2.7.20

 

Hitze in der Stadt

Urban Heating, der Hitzeinseleffekt. Eine Stadt heizt sich an einigen Plätzen so stark auf, dass es für den Menschen gefährlich werden kann. Dicht besiedelte Gebiete wie Grossstädte müssen in der Stadtplanung stark umdenken. «Einstein» erforscht, was Urban Heating ist, und sucht neue Lösungen. Besonders Stadtmenschen bekommen Hitzewellen im Sommer sehr stark zu spüren. Das Phänomen nennt sich Urban Heating. Dabei handelt es sich um einen Hitzeinseleffekt. Die Stadt heizt sich an einigen Plätzen und Ecken so stark auf, dass der Mensch sogar gesundheitlichen Schaden nehmen kann. Durch den Klimawandel wird es immer wärmer auf der Erde. Gerade dicht besiedelte Gebiete wie Grossstädte müssen deshalb in der Stadtplanung stark umdenken. «Einstein» will herausfinden, was Urban Heating ist und welche Probleme es den Städterinnen und Städtern bereitet, und sucht neue Lösungsmethoden. Moderator Tobias Müller macht eine «Hitzetour» durch Zürich, um zu erfahren, welche Massnahmen zur Hitzeminderung ergriffen werden. Zudem erlebt er im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil bei einem Hitzestresstest, wie stark der Körper unter hohen Temperaturen leidet. ETH-Forscherinnen und -Forscher zeigen auf, wie die Kaltluftströmung eine Stadt durchlüftet und wie Rasen und Bäume ganze Areale abkühlen können. Ein Experiment für perfekten Asphalt komplettiert die Suche nach der besten Abkühlung für eine heisse Stadt im Sommer.

SRF

1.7.20

 

Schuldnerberatung: Früh Hilfe suchen

Es gibt ganz viele Möglichkeiten, zu regulieren. Und das ist auch die Hauptaufgabe in der Schuldnerberatung.
Je früher ein Schuldner sich beratende Hilfe suche, desto mehr Möglichkeiten gibt es.

 

Jede Krise birgt Chancen der Neuorientierung

So fragt sich derzeit Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx: „Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte? (…) Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, die weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO2-Ausstoß der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen.“

 

Der Flug des Schmetterlings

... ist ein poetischer, sensibler Film, der ein schwieriges Thema mit Ernst und Leichtigkeit behandelt; ein Film über den Tod, der die Lust am Leben weckt.

Christine Pascal (1953-1996) schenkt uns mit "Der Flug des Schmetterlings" "einen ergreifenden Film mit wunderbaren Darstellern, dem es gelingt, sein schmerzliches Thema mit großem Einfühlungsvermögen, aber ohne Pathos, Larmoyanz oder Sentimentalität zu behandeln" .

Arte 1.7.2020, 20:15 

 

Die heilende Kraft der Bewegung - Bei Rücken, Herzleiden und Krebs

Jeder wünscht sich ein Wundermittel, das die großen Leiden wie Rückenschmerzen, Herzkrankheiten oder sogar Krebs heilen kann. Vielleicht gibt es das bereits und es ist alltäglicher als gedacht. Es kostet nichts, ist frei von künstlichen Zusatzstoffen: Bewegung. Es zeichnet sich ab, dass man vor einem Wendepunkt in der medizinischen Forschung steht. "betrifft" begleitet ein halbes Jahr lang drei Menschen mit unterschiedlichen Krankheiten, die ein Experiment wagen: Kann Bewegung gegen ihre Leiden helfen oder sogar heilend wirken?

SWR 1.7.2020, 20:15

 

Berufungsg'schichten

Wie gelingt mein Leben und was hat das mit Gott zu tun? 
Auf dieser Suche lassen wir uns von Ordensleuten erzählen, 
wie sie ihre Berufung gefunden haben und wie sie sie leben.

Blog

15.6.20

 

"Wuhan Diary" - Tagebuch über eine Millionenmetropole im wochenlangen Shutdown

Wuhan ist eine Mega-City. Eine Stadt, in der weit mehr Menschen leben als insgesamt in Mitteldeutschland: rund 11 Millionen. Vor wenigen Monaten kam sie schlagartig in die Schlagzeilen: Eine Meldung ging um die Welt, wonach in Wuhan ein neuartiger Typ von Corona um sich greift. Die chinesische Führung versuchte zunächst, solche Meldungen zu unterdrücken. Dann aber wurde ganz Wuhan auf einen Schlag abgeriegelt. Eine der bekanntestes Schriftstellerinnen Chinas, Fang Fang, hat den Ausnahme-Zustand miterlebt und in einem vieldiskutierten Online-Tagebuch beschrieben. Nun ist es auf Deutsch erschienen.

Vor allem das Gefühl abgeschnitten, allein, vergessen zu sein, veranlasst Fang, sich der Welt da draußen nun umso vernehmlicher mitzuteilen. Und so legt sie Tag für Tag Zeugnis ab vom Leben in der gesperrten Stadt: Stille auf den Straßen, Gedränge in Krankenhäusern, Jagen nach Schutz-Masken, Rätseln über ein Virus, seine Tücken und Mortalität, wilde Debatten, wie dem Virus beizukommen sei. Ein Bekannter empfiehlt im Brustton der Überzeugung die Methode, wie er sie nennt, vom "Schließen sämtlicher Pforten": "Sie besteht darin, still vor sich herzusagen: 'Alle Kapillaren des Körpers schließen sich! Kälte dringt nicht ein, die hundert Übel haben keinen Zugang, die positiven Abwehrkräfte sammeln sich im Inneren, das Übel ist machtlos!' Allen Ernstes versichert er, das sei eine über die Jahrhunderte tradierte Geheimformel, absolut kein Aberglaube."

"Hört man sich um, kommt erst jetzt vielen Leuten zu Bewusstsein, dass es nichts bringt, Tag für Tag nur die Stärke unserer Nation zu bejubeln, und dass Kader, die nur in politischen Schulungen herumsitzen und leere Phrasen dreschen … völlig nutzlos sind. Erst jetzt ist vielen bewusst geworden, dass in einer Gesellschaft, der es an gesundem Menschenverstand mangelt, … die Tötung von Menschen kein Gerede bleibt."

Drastische Worte für chinesische Verhältnisse, geradezu gefährlich radikal. Parteitreue Chinesen beschimpfen sie als "Verräterin" und "Marionette des Westens". Die Inkompetenz der Funktionäre in Wuhan ist allerdings so himmelschreiend, dass das ZK die übelsten Bonzen feuert. Die Zentrale in Peking übernimmt militärisch straff. Partei-Chef Xi macht den Anti-Corona-Kampf zur Chef-Sache - in Wuhan, in China, bald auch über China hinaus. So stellt er etwa der Welt-Gesundheits-Organisation staatsmännisch zwei Milliarden Dollar in Aussicht. Und mit dem mächtigen Xi legt sich Fang Fang dann lieber doch nicht an. Jedenfalls nicht offen.

"Schließlich ist gegenwärtig die Epidemie unser Hauptfeind. Ich will Schulter an Schulter mit der Regierung und den Bürgern von Wuhan mit aller Kraft gegen sie kämpfen. Ich werde alle Forderungen der Regierung an die Bevölkerung mittragen."

Die Risiken des öffentlichen Schreibens in China

Dieses Changieren zwischen gespielter Fügsamkeit und Partei-Tags-Pathos lässt ahnen, unter welchen Risiken eine Autorin in China öffentlich schreibt. Zumal zu Zeiten einer schweren Krise! So spiegelt Fangs Tagebuch zwar manches von dem, was inzwischen auch Menschen anderswo in einem Shutdown erfahren haben wie Ängste und Verschwörungsgeschwätz, Anteilahme und Hilfe. Nur dass die Dimensionen des Shutdowns von Wuhan immer noch unerreicht geblieben sind: in der Reichweite und in der erbarmungslosen Radikalität. Das alles hat Fang die Welt online nachempfinden lassen. Tag für Tag. Bis zum Ende des Shutdowns nach elf Wochen. Fangs Blog: ein erschütternder Erfolg. Und das Buch, das daraus nun entstand: es ist ein einzigartiges Dokument vom Leben zu Zeiten größtmöglicher autoritärer Krisen-Bewältigung.

Informationen zum Buch: Fang Fang: "Wuhan Diary. Tagebuch aus einer gesperrten Stadt"
Übersetzt von Michael Kahn-Ackermann
Erschienen bei Hoffmann und Campe
349 Seiten, 25 Euro
ISBN: 978-3-455-01039-8

Google Book

Das Tagebuch der berühmten chinesischen Schriftstellerin Fang Fang aus einer abgeriegelten Stadt ist ein einzigartiges, ergreifendes Zeitdokument über den Kampf gegen einen unsichtbaren Feind, den die Menschen in Wuhan weltweit als erste führten. Wuhan: Am 25. Januar, zwei Tage nachdem erstmals in der Geschichte eine 9-Millionen-Einwohner-Stadt komplett von der Außenwelt abgeriegelt wurde, beginnt Fang Fang, online Tagebuch zu schreiben. Eingeschlossen in ihrer Wohnung berichtet sie vom Hereinbrechen und dem Verlauf einer Katastrophe, von der Panik während der ersten Tage der Covid-19-Epidemie bis zu ihrer erfolgreichen Eindämmung. Sie erzählt von der Einsamkeit, dem heroischen Kampf des Personals in den Krankenhäusern, vom Leid der Erkrankten, dem Schmerz der Angehörigen von Verstorbenen und der Solidarität unter Nachbarn. Millionen Chinesen folgen ihren Gedanken und ihren Geschichten aus dem unmöglichen Alltag – vom Zorn über die Untätigkeit und Vertuschungsmanöver der Behörden während der Anfangsphase der Epidemie und der Unterdrückung warnender Stimmen., bis zur Anerkennung der wirkungsvollen Maßnahmen der Regierung in den Wochen danach. Fang Fang liefert einen unverstellten Blick auf die Katastrophe “von unten”, ganz nah an den Menschen, ihren Ängsten und Nöten, aber auch ihren kleinen Freuden und dem speziellen Wuhaner Humor selbst in dunkelsten Stunden. Zugleich wurde ihr Wuhan Diary in China zum Gegenstand erbitterter Auseinandersetzung über den Umgang mit kritischen Stimmen und Verantwortung – und somit über Chinas künftigen Weg. „Als Zeugen, die wir die tragischen Tage von Wuhan miterlebt haben, sind wir verpflichtet, für diejenigen Gerechtigkeit einzufordern, die gestorben sind.“ - Fang Fang 

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14.6.20

 

Nicht alles ist abgesagt

Sonne ist nicht abgesagt.
Frühling ist nicht abgesagt.
Beziehungen sind nicht abgesagt.
Liebe ist nicht abgesagt.
Lesen ist nicht abgesagt.
Musik ist nicht abgesagt.
Fantasie ist nicht abgesagt.
Freundlichkeit ist nicht abgesagt.
Zuwendung ist nicht abgesagt.
Gespräche sind nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt.
Beten ist nicht abgesagt.
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Eine Vollbremsung für die Welt

Die exponentielle Ausbreitung des Coronavirus ähnelt der immer schneller werdenden Veränderung der Welt, meint Paul Sailer-Wlasits. In der nun verordneten gesellschaftliche Vollbremsung ortet der Philosoph auch eine Chance zur Umkehr. 

Wenn ungeordnete Bewegung und unvorhergesehene, bedrohliche Ereignisse mit ihrer kaum kontrollierbaren Geschwindigkeit auf zerbrechliche Systeme des Gleichgewichts und der Entwicklung treffen, bewirkt dieses Zusammenstoßen keine Fortsetzung evolutionärer Prozesse, sondern zieht disruptive, erratische Veränderungsprozesse nach sich: Chancen für einige, Katastrophen für viele.

Der niemals mehr versiegende digitale Neuheitenstrom mit seiner unaufhörlichen Verkürzung der Zeithorizonte macht auch und insbesondere vor sozialen Beziehungen nicht halt. Die Geschwindigkeitserhöhung „verkürzt“ Entfernungen, Ziele rücken näher, indem sich der zeitliche Abstand zu diesen verringert; doch selbst durch die völlige Beseitigung des Abstandes zum Ziel entsteht keine Nähe. Die Ferne als eine ihrem Wesen nach unörtliche Differenz bleibt unverändert bestehen, obwohl die Wegstrecke nachweislich verringert wurde.

Menschliche Nähe entsteht stets durch das Interpersonelle, niemals aufgrund von Abstandslosigkeit; daher ist die digitale Vernichtung der Distanz nur in unzureichendem Maße in der Lage, zwischenmenschliche Anteilnahme zu erhöhen. Uneigentlichkeit als Existenzform des dritten Jahrtausends wird sich im Unterschied zur kopernikanischen Wende nahezu unsichtbar, schleichend und unentrinnbar vollziehen. Spuren zu den Ursprüngen drohen in der digitalisierten Informationswelt verloren zu gehen, milliardenfach überschrieben und zu beliebigen Anfängen degradiert zu werden.

Sobald in Ausnahmesituationen der Entzug äußerer Sinnesreize zunimmt und der Stillstand geradezu mit Händen gegriffen werden kann, steigert sich die Last des weitgehenden Abhandenseins von Leben auf erbarmungslose Weise zur Unerbittlichkeit. Symptome der Belastung, von Langeweile über Widerwillen bis zur Depression lassen die Gefahr des Überdrusses, des Nicht-Ertragenkönnens von Stillstand wachsen.

Die zurzeit politisch verordnete gesamtgesellschaftliche Entschleunigung könnte – sieht man von der erheblichen Gefahr illiberale Tendenzen zu begünstigen ab – auch positive Langzeiteffekte nach sich ziehen. Bereits in der Vorstellung vom Danach der Krise, in einer wiedererlangten Ordnung der Welt nach der Instabilität, liegt mehr als nur allgemein formulierte Hoffnung. Es liegt darin ein besonderes Verweisen, das seinerseits auf ein Ziel, auf einen Zweck und einen Sinn deutet. Das Ende eines belastenden Zustandes kommt allmählich in Sicht und jene Argumente, welche die Krise stets als Chance für eine Wende bezeichnen, könnten die Oberhand behalten.

In einer unserer ältesten Prophetien, dem Buch Jesaja (Jes. 30, 15-16), findet sich eine gütige Aufforderung samt unmissverständlicher Warnung: „Durch Umkehr und durch Ruhe werdet ihr gerettet. In Stillsein und in Vertrauen ist eure Stärke.“ Diese Aufforderung beinhaltet drei Metaphern: Es gibt eine Chance, die Krise zu bewältigen: durch Umkehr.

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Wozu sind wir da? Pfarren in der (Corona)Krise

Wie stellt sich die Corona-Krise aus der Perspektive von Pfarren dar? Dazu hat sich Josef Grünwidl, Dechant und Pfarrmoderator in Perchtoldsdorf und Gießhübl, Gedanken gemacht.

Notbremsung

Von heute auf morgen wurden Mitte März Gottesdienste und pfarrliche Veranstaltungen abgesagt und der fahrende Zug „Pfarrleben“ durch eine verordnete Notbremsung gestoppt. Auf einmal ging in den Wochen vor Ostern – mitten in der pastoralen Hochsaison! – buchstäblich nichts mehr.

Erstaunlich, dass diese Notbremsung in den Pfarrgemeinden keine Welle der Entrüstung auslöste. Soweit ich es beurteilen kann, führte der pfarrliche Shutdown bei den Gläubigen auch nicht zu spirituellen Folgeschäden. Im Gegenteil: Unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gab es nicht wenige, die das Herunterfahren des Pfarrbetriebs wohltuend erlebten. Was die Menschen wirklich vermissten, waren nicht so sehr Pfarrveranstaltungen, sondern die gemeinsamen Gottesdienste und die Feier des Osterfestes.

Das Verschieben der Taufen, Hochzeiten, Erstkommunionen und Firmungen stellte die betroffenen Familien und vor allem größere Pfarren vor nicht geringe Schwierigkeiten. Die Pfarrgemeinden reagierten sehr unterschiedlich auf die neue Situation, wobei die Bandbreite vom Dornröschenschlaf bis zur hektischen Betriebsamkeit reichte. In vielen Pfarren entstanden neue Initiativen. Pfarrliche Hilfsdienste wurden auf die Beine gestellt, Liturgiekreise entwickelten kreative Angebote für die Feier der Kartage und des Osterfestes, die Nachbarschaftshilfe lebte auf und „Telefonseelsorge“ war angesagt, um in Zeiten der Quarantäne in Kontakt bleiben zu können. Spontan bildeten sich in vielen Pfarren Netzwerke des Gebets und der Hilfsbereitschaft. Das Pfarrleben war nicht zur Gänze abgeschaltet, sondern es verlagerte sich und fand nicht wie sonst in Kirchen und Pfarrräumlichkeiten statt, sondern zu Hause, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft. Bemerkenswert war, dass viele die Eigeninitiative ergriffen und einen Schritt von der versorgten zur mitsorgenden Gemeinde setzten.

Das galt auch für die Feier des Sonntags. Die ansprechenden, vom Pastoralamt zur Verfügung gestellten Gottesdienstmodelle für Hauskirche beinhalteten viele Impulse und Gestaltungsmöglichkeiten. Für viele war es eine ganz neue Erfahrung, für manche wohl auch eine Überforderung, Hauskirche zu leben, gemeinsam zu beten und Gottesdienste zu feiern. Fernsehmessen erreichten nie dagewesene Einschaltquoten und viele Pfarren gingen online. Die Flut der pfarrlichen Internet-Auftritte war beeindruckend und spiegelte das kirchliche Leben in seiner ganzen Buntheit. Dass vor allem viele ältere und allein lebende Pfarrmitglieder mit der Nutzung digitaler Medien überfordert waren, darf nicht übersehen werden. Gerade sie bilden ja die Mehrheit der Gottesdienstbesucher und hatten unter der Isolation besonders zu leiden. So hilfreich in dieser schwierigen Zeit gestreamte Gottesdienste und Fernsehmessen waren, sie sind und bleiben eine Notlösung und können die gemeinsam gefeierte Liturgie nicht ersetzen. Das gilt auch für die Hauskirche. Sie ist wichtig, braucht aber den Rückhalt und die Beheimatung in der großen Gemeinschaft der Kirche, um auf Dauer lebendig und gesund zu bleiben.

Eine herzliche Begrüßung beim Kirchentor, den Handschlag beim Friedensgruß, Kelchkommunion für die ganze Gemeinde, Festgottesdienste mit vollen Kirchen, Pfarrfeste, Chorproben und Gruppenstunden – wie lange wird es dauern, bis wir als Pfarrgemeinde wieder sorglos zusammenkommen und unbekümmert miteinander Feste feiern können?  Ein Weitermachen wie vor der Krise ist das Gegenteil ihrer Bewältigung, heißt es. Die „alte Normalität“ wird es nicht mehr geben, auch in unseren Pfarren nicht. Leider – oder Gott sei Dank?

Innehalten

Die im Pfingst-Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe vorgestellte Vision einer erneuerten geistvollen Normalität im Blick auf Politik, Wirtschaft und Gemeinwohl brauchen wir zuerst im eigenen Haus, in der Kirche. Kein Zurück in die alte pfarrliche Normalität!

Kein Neustart ohne Reflexion! Was lernen wir aus der Krise? Nach den Erfahrungen der letzten Monate frage ich mich: Kann zu viel Pfarre dazu führen, dass Gott zu kurz kommt? Anders gefragt: Brauchen wir in der Pastoral weniger Pfarrbetrieb und mehr Spiritualität? Behindern die eingefahrenen pfarrlichen Gleise Veränderungen? Wie viele Ressourcen binden Pfarrroutine und Angebote für eine überschaubar kleine Zielgruppe, und wie wenig Zeit und Energie bleiben für Seelsorge, geistliche Begleitung, Hausbesuche und Zugehen auf Neue und Neues?

„Christ sein und beten kann ich auch ohne Kirche und ohne gemeinsame Gottesdienste.“ Dieser Satz war in den vergangenen Monaten oft zu hören. Er stimmt nur zum Teil und macht mich nachdenklich. Sicher gab es viele, die unter dem Verzicht auf die Feier der Eucharistie gelitten haben. Anderen war vor allem um das Pfarrcafe und die Gemeinschaft in der Pfarre leid, und einigen ist vermutlich gar nichts abgegangen. Leben unsere Pfarren wirklich aus der Sehnsucht nach der Eucharistie und den Sakramenten oder sind sie Selbstversorger? Wo gibt es in unseren Gemeinden Lernorte des Gebets? Finden Suchende bei uns Aufnahme und Hilfe? Befähigen wir Menschen dazu, das gemeinsame Priestertum zu leben, zu segnen und zu feiern, oder fördern wir durch unseren Pfarrbetrieb bei den Gemeindemitgliedern Versorgungsdenken und Konsumentenhaltung?

Der verordnete Verzicht auf soziale Kontakte hat Spuren hinterlassen und wirkt auch in der Pfarre weiter. Wird die Krise einen kirchlichen Individualisierungsschub auslösen bzw. beschleunigen? Ich gehe davon aus, dass ein Teil der Kerngemeinde künftig seltener oder nicht mehr in der Pfarrgemeinde sichtbar sein wird.

Neustart

Auch wenn ich weiß, dass der Wert von Religion und Kirche nicht mit dem Begriff „systemrelevant“ gemessen werden darf, bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Offensichtlich sind Baumärkte wichtiger als Kirchen. Wir haben uns nicht zu sehr herausgehalten, vielmehr hat diese Krise schonungslos gezeigt, was auch vorher schon war: Es mangelt der Kirche an Präsenz in der Gesellschaft und an Lebensrelevanz in der Verkündigung.

Das jedoch ist kein unveränderliches Naturgesetz! So muss es nicht bleiben. Jede und jeder Getaufte kann einen Beitrag zur Veränderung leisten. In den vergangenen Wochen der Covid-19-Krise haben Pfarren erstaunliche Initiativen entwickelt, Neues ausprobiert und Eigenverantwortung übernommen. Es ist Zeit, in eine geistvoll erneuerte Normalität aufzubrechen. Der Beginn des neuen Arbeitsjahres im Herbst bietet eine gute Gelegenheit, das Hamsterrad des Pfarrbetriebs kritisch zu durchleuchten, neue Prioritäten zu setzen und zu fragen: Wozu sind wir da?

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13.6.20

 

Realer Irrsinn: Ein Schwimmbecken auf der Hauptverkehrsstraße von Wien!

„Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Weil den Wienerinnen und Wienern in der Corona-Krise die Decke auf den Kopf gefallen ist und sich viele ihren wohlverdienten Urlaub heuer trotzdem nicht leisten werden können, haben sich die Bezirke Neubau und Rudolfsheim-Fünfhaus ein gemeinsames Sommerprojekt einfallen lassen: Direkt neben dem Westbahnhof erklären die Bezirke den Neubaugürtel zur ,Gürtelfrische WEST‘“, wurde in einer Aussendung verkündet.

Und so soll mitten zwischen den Gürtelfahrbahnen bei der Kreuzung Felberstraße/Stollgasse - und damit an einem der meistfrequentierten Verkehrsknoten Wiens - ein „Erholungsraum für den Urlaub daheim“ entstehen.

Geöffnet soll der Pool übrigens zwischen 1. und 31. August sein - täglich von 10 bis 23 Uhr.

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Kommentare:
Ich empfinde es als eine unglaublich überhebliche, unverfrohrene Frechheit, über den Köpfen der arbeitenden Bevölkerung, die - die Steuern zahlen, auch nur irgendwie anzudenken, so Etwas zu machen (narzistische Wahlkampf-Positionierung auf Steuerzahler-Kosten).

Die spinnen die Römer ein Hohn für jeden der arbeiten muss und dort im Stau steht und Enten putzen kann statt fahren und auch mal heimkommen zu Familie . Bevor sie die Wiener Bäder gratis anbieten für diesen Sommer wo Wasser vorhanden plus Wiese und Becken ! sperren sie eine Hauptschlagader und verschwenden tausende Liter gutes Trinkwasser für nix ! Gott lass es Hirn Regnen vergesst dann nicht anschließend die Naturschutz Demo abzuhalten!

Liebe WienerInnen ! Aufgrund der unübersichtlichen Verkehrs- und Zulieferungs- Situation kann eine flächendeckende Versorgung nicht mehr gewährleistet werden. Aber im Bednar-Park gibt es Frösche und Enten zum Verzehr. Vorsicht vor den Gelsen, denn auch die medikamentöse Versorgung mit Malaria-Medikamenten kann zur Zeit nur über Paket-Abwürfe über den Luft-Verkehr stattfinden, der allerdings aufgrund der wieder aufgekommenen hohen Zahlen der CoV-2-Infektionen im Moment über Wien nur sehr eingeschränkt stattfindet. Alles Gute !

Österreich hat Schilda bezüglich Narrentum längst abgelöst.

Es ist erschreckend, was dieser Corona Virus aus den Gehirnen unserer Politiker macht. (Hatte zuerst gedacht der schlägt sich nur auf die Lunge?)

Was kommt als nächstes? Ich wäre für eine Raketenstartrampe samt Rakete vom Tesla-Heinzi und die gesamte Stadtregierung wird auf den Mars geschossen (der Mond ist zu nahe).

Und wieder 150000 Teuro von den Grünlingen verpulvert,vielleicht den Pannenstreifen der Autobahnen zum Radlweg erklären!Die spinnen die Grünen und der Burgermasta schaut zu!

Nicht mal Schilda hatte solche Ideen...... Als hätten wir sonst keine Sorgen, wird da wieder Steuergeld einfach nur verplempert. Wann müssen Politiker endlich für solchen Unsinn gerade stehen... Wann?

Sigmund Freud schau runter, im Rathaus zu Wien gibt es Menschen die Panikattacken bekommen weil sie Angst haben im Herbst 2020 nicht mehr gewählt zu werden.










 

 

Die linksterroristische Antifa gehört endlich als Terrororganisation eingestuft!

Sie terrorisieren Andersdenkende, verüben politische Mordanschläge und verwüsten ganze Städte – die Rede ist von den linksextremen Antifa-Schlägertrupps. Doch anstatt die militanten Linksextremisten endlich als das einzustufen und zu behandeln was sie sind, nämlich eine gut vernetzte Terrororganisation, fördert der Staat die linke Gewalt noch mit Unsummen an Steuergeldern. Damit muss endlich Schluss sein! Die Antifa gehört auf die EU-Terroristenliste!
Am 4. August 2019, gegen 1:00 Uhr nachts, stürmte der Antifa-Terrorist Connor Betts einen Nachtclub in Dayton, Ohio (USA), erschoss kaltblütig neun Menschen und verwundete 27 weitere teilweise lebensgefährlich, bevor er nach knapp 30 Sekunden selbst von der Polizei erschossen wurde. Als Motiv für den barbarischen Terroranschlag gab Betts an: „Ich will den Sozialismus und ich werde nicht warten bis die Idioten es endlich verstehen.“ Kurz vor der Tat verteufelte Betts in sozialen Netzwerken noch eine Resolution der republikanischen Senatoren Ted Cruz und Bill Cassidy, die Antifa in den USA zur Terrororganisation zu erklären.
Die Antifa ist ein Netzwerk militanter Linksextremisten, die im Namen des „Antifaschismus“ jeden körperlich angreifen, der politisch rechts von Mao Zedong steht – seien es friedliche Lebensrechtsdemonstranten, Patrioten oder konservative Politiker. Die Antifa vertritt die Überzeugung, dass die freiheitliche Demokratie irreversibel unterdrückend sei – sogar faschistisch – und deshalb gewaltsam beseitigt werden müsse. Durch Gewaltakte gegen Einzelpersonen, Privateigentum und den Staat will die Antifa den Zusammenbruch der Gesellschaftsordnung herbeiführen. Die mit Abstand größte Gefahr stellt die Antifa für die demokratischen Ideale der friedlichen Versammlung und der Redefreiheit dar. Ihre Anhänger glauben, dass freie Meinungsäußerung gleichbedeutend mit Gewalt sei. Demonstrationen und Kundgebungen ihrer politischen Gegner werden gestört, Teilnehmer eingeschüchtert und gewaltsam angegriffen und deren Recht auf Meinungsäußerung somit unterdrückt.

Besonders schockierend: Die linksextreme Gewalt wird in Deutschland und Österreich zum Großteil aus Steuergeldern finanziert. So finanziert das deutsche Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ beispielsweise Vereine wie „Antifaschistische Politik und Kultur in Südthüringen“, oder „Antifa Arnstadt-Ilmenau“. Bis zu 500.000 Euro jährlich fließen im Rahmen dieses Programms an derartige Organisationen, die sich laut dem Ministerium für ein „vielfältiges, respektvolles und gewaltfreies Miteinander einsetzen“. Welch unglaublicher Hohn, angesichts des gewaltsamen Antifa-Terrors!

Doch die Verstrickungen zwischen Regierung und den gewaltbereiten Linksextremisten geht noch weiter. Wie jetzt publik wurde, spionieren staatlich geförderte Linksextremisten für den deutschen Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz! Das ergab eine parlamentarische Anfrage, aus der hervorgeht, dass der brandenburgische Verfassungsschutz Informationen über Privatpersonen mit linksextremistischen Netzwerken austauscht. Ein System, das an die Methoden der Stasi erinnert.
Dieser Sumpf muss dringend ausgetrocknet werden! Da auf nationaler Ebene keine Abhilfe zu erwarten ist, wenden wir uns an den EU-Ministerrat und fordern ihn mit anbei stehender Petition auf, die Antifa auf die EU-Terroristenliste zu setzen, damit Polizei und Strafverfolgungsbehörden endlich europaweit gegen die militanten Linksextremisten vorgehen können. Nur wenn die Antifa von der EU zur Terrororganisation erklärt wird, kann deren Finanzierung aus Steuermitteln und die Unterstützung durch Regierung und Parteien unterbunden werden. Antifa-Aktivisten sind Terroristen, gewalttätige, maskierte Mobber und Tyrannen und müssen endlich auch rechtlich als solche eingestuft werden. Bitte unterzeichnen auch Sie diese wichtige Petition zum Schutz unserer freiheitlichen Demokratie.

Nach den Gewaltexzessen, Plünderungen und Brandschatzungen in mehreren Städten der USA, die von der linksterroristischen Antifa und anderen gewaltsamen Gruppen des linken Flügels angeführt wurden, hat US-Präsident Trump bekannt gegeben, dass die Vereinigten Staaten die Antifa als Terrororganisation einstufen werden.

Petition
 

9.6.20

 

Verbrecherische Gedankenspiele zur Abschaffung der Familie

Während Eltern mit Kindern gemeinsam die Sommerferien genießen, hat das deutsche Soziologen-Leitmedium ZEIT begeistert enthüllt, was die globalen queer-feministischen Vordenk“eliten“ unverhohlen planen: Die Abschaffung der Familie.

Das Stichwort, welches nicht nur an amerikanischen Lehrstühlen und Denkfabriken als ausgemachtes Ziel gehandelt wird, lautet entsprechend „family abolition“. Der ZEIT-Autor Lukas Hermsmeier übersetzt das mit „Familienabolition“, offenbar um die Brutalität des Geplanten nicht direkt ins Auge springen zu lassen. In seinem Artikel „Die elternlose Gesellschaft“ bespricht Hermsmeier das neueste Buch einer queer-feministischen Theoretikerin, Sophie Lewis, mit dem Titel „Full Surrogacy Now: Feminism Against Family“. Hier ein kleiner Auszug aus dem Artikel:
Lewis skizziert in ihrem Buch eine Welt, in der die bis dato neokolonial-ausbeutende Praxis der Leihelternschaft obsolet würde, weil wir alle Leiheltern würden; eine Welt, in der Kinder niemandem mehr gehörten und sich deshalb auch keine Gebärmütter mehr geliehen werden müssten. Lewis stellt sich vor, wie es wäre, wenn wir Familien nicht mehr bräuchten, weil die Gesellschaft ausreichend Fürsorge und Nähe spendete, sie schreibt von „Polymutterschaften“ und „Schwangerschaftskommunismus“. Und ihre Hauptforderung lautet: „Wir müssen Wege finden, um der Exklusivität und Vormachtstellung ‚biologischer‘ Eltern im Leben von Kindern entgegenzuwirken.“
Aus leidvoller Erfahrung mit Ideologien wie Kommunismus, Gender-Ideologie u.a. wissen wir, daß das, was heute an Irrsinnigkeiten in Intellektuellenkreisen „vorgedacht“ wird, schon morgen verwirklicht werden wird, wenn diese totalitäre Ideologien nicht rechtzeitig und wirkungsvoll im Keim erstickt werden. Dazu ist es zunächst allerdings notwendig, die Ideen der Familienvernichter zu kennen und zu verstehen. Die Lektüre des erschreckenden ZEIT-Beitrages ist daher absolut empfehlenswert.

Es gibt glücklicherweise auch deutliche Gegenstimmen zu dem ZEIT-Artikel. Bei „Tichys Einblick“ erklärt Klaus-Rüdiger Mai treffend: „Queere Ideologen von Judith Butler bis Sophie Lewis sehen den Hauptfeind, den es zu vernichten gilt, in der Familie, wie übrigens alle Ideologen der unterschiedlichsten totalitären Systeme vor ihnen auch schon. Denn die Familie ist deshalb ein Ort der Freiheit, weil sie sich dem Staat entzieht.“ Und Roger Letsch analysiert auf dem Blog von Vera Lengsfeld die ideologischen Hintergründe und utopischen Ziele „dieser wahnhaften Vorstellung von der Zerschlagung von Familie und Elternschaft“.

Wer glaubt, die Ideen der Familienvernichter seien zu absurd oder abwegig, als dass sie jemals umgesetzt werden könnten, der täuscht sich. Die Tatsache, dass diese Ideen bereits seit vielen Jahrzehnten existieren und nun erneut große Aufmerksamkeit erfahren, beweist, wie wirkmächtig und einflussreich sie bereits sind. Zugleich wurde selten klarer, wie wichtig der Einsatz für die Familie ist. An dieser notwendigen Arbeit kann und soll sich jeder beteiligen, dem die Familie wichtig ist. Ein erster Schritt ist die Aufklärung über die gefährliche Ideologie der Familienvernichter, wie sie in dem ZEIT-Beitrag angepriesen wird.

Demo für Alle

Kommentare:
Eine Elternlose Gesellschaft wird letztlich irgendwann eine Beziehungslose Gesellschaft.
Die einzigsten “Beziehungen“ die es dann nur noch gibt (geben kann), sind Geschäftsbeziehungen.
Die Menschheit wird dann zu einem riesen Monsterbusiness – der totale Mammon !
Der Luziferversteher

Wie abartig ist das denn? Da kann einem nur Angst und Bange werden.
Theresia Schmelzer

Hier hilft nur eine Klage gegen die totalitären Ideologen dieser queer-feministischen Vordenk“eliten“ wegen Verletzung des Grundgesetzes Artikel 6, der da heißt: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obligte Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
Die Einhaltung dieses Grundgesetzartikels 6 muß die Familienministerin Franziska Giffey als Mitglied der Regierung garantieren und gegen die Planungs-Machenschaften dieser totalitären Ideologen gerichtlich vorgehen.
Gerhard Merschroth


 



7.6.20

 

Der fatale Preis der Einigkeit

Es ist so weit: Frau von der Leyen hat mit großem Pomp einen „Wiederaufbau-Plan“ für Europa bekannt gegeben. Es gälte, mit 1,85 Billionen Euro die Schäden einer Art Dritten Weltkriegs (so klingt das pathetische Schmalz der Ankündigung) wiedergutzumachen. Man kann es nüchterner sehen: Es wird schlechtem Geld erneut gutes nachgeworfen. Die aufgenommenen Schulden (750 Mrd. €) sollen ab 2028 dreißig Jahre lang, mit 25 Mrd. Euro/Jahr (fast ein Fünftel des derzeitigen EU-Budgets), getilgt werden. Woher diese Gelder kommen sollen, ist Gegenstand realitätsfremder Träume. Eine bittere eigene Erfahrung: Steckt man Herzblut in ein Projekt, das nicht und nicht fliegen will, passiert es nur allzu leicht, dass man immer wieder nachschießt, ohne Fortschritte zu bewirken. Nach einem letzten verzweifelten Zuschuss gibt man auf – und alles ist futsch. In der Rückschau zeigt sich, dass es besser gewesen wäre, das Projekt erst gar nicht zu starten. Dieser Ablauf ähnelt der Steigerung einer Sucht. Erst wird ein Joint probiert, dann Kokain. Mit dem Umstieg auf harte Drogen stellt sich die totale Abhängigkeit ein. Am Ende steht der goldene Schuss. Begonnen hat ein derartiges Suchtgeschehen in der EU mit Kommissar a.D. Verheugens großspuriger Ansage: „Europa an die Weltspitze!“ (2005). Seither haben uns Griechenland-Pleite, Eurokrise, Italiens Beinahe-Konkurs und etliche milliardenschwere Rettungsschirme eines Schlechteren belehrt. Mit dem gigantomanischen „Wiederaufbau-Plan“ der EU wird der nächste verzweifelte Schritt gesetzt. Es könnte der letzte sein. 

Das Coronavirus deckt erbarmungslos verborgene Schwächen auf. Während mittel- und nordeuropäische Staaten ihre Probleme mühsam ausbalancieren, liefern andere ein beklagenswertes Bild. Neben dem schamhaft verschwiegenen Umstand, dass die Seuche durch Tausende illegal beschäftigte Chinesen in Norditalien eingeschleppt worden war, zeigte sich, dass die dortigen Verhältnisse katastrophal darniederlagen. Ein erschreckendes Bild präsentieren auch die USA. Mehr als 1,6 Millionen Infizierte, über 100.000 Tote weist die jüngste Bilanz aus. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist die höchste aller Industriestaaten, die Arbeitslosenrate liegt derzeit bei 20%, Stellungslose und Kranke stehen vor dem Nichts, das Land steht in Flammen. Die Börsenkurse aber steigen mit der Aussicht auf unbegrenzt künstlich erzeugtes Geld. Auch auf dem alten Kontinent rasselt die Falschmünzer-Maschinerie. Bisher wurden mit Milliardenaufwand Banken und Anleger, die sich in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal verzockten, auf Kosten der Sparer und Rentner in den Geberländern von ihren Sorgen erlöst und in den Genuss hoher Zinsen versetzt: Die EU-Bürger übernahmen ungefragt das Risiko. Aufkäufe von Anleihen der Azzurri durch die EZB plus EU-Zuschüsse erreichen die Höhe eines kompletten italienischen Staatshaushalts: Italia wird zum Adoptivland der EU-Nettozahler. Erneut gilt es, wirtschaftliche Versäumnisse mit geliehenem Geld auszugleichen. Da Corona-Bonds nicht durchsetzbar waren, bedient man sich eines Taschenspielertricks. Die EU soll sich mit insgesamt 750 Milliarden verschulden und die geliehenen Gelder samt zusätzlicher gewaltiger Summen verteilen. 

Jede Kontrolle über die Verwendung der Hilfsgelder lehnt Italien ab

Dass dies allen bisherigen Verträgen widerspricht, ficht die Brüsseler Gaukler nicht an. Als Vorwand für die gigantische neuerliche Umverteilung dient die angeblich unvermeidliche Rettung Italiens und Spaniens aus dem Strudel des Corona-Debakels. Dieses, so sagt man, würde auch die reicheren Staaten in den Abgrund reißen. Diese Sorgen sind leider nicht unbegründet. Wer aber hat die Suchtspirale in Gang gesetzt? Seit vielen Jahren schon kauft die Europäische Zentralbank Anleihen aus südlichen Ländern um Hunderte Milliarden auf, um deren Staatsfinanzen zu stützen. Milliardenschwere Rettungsschirme wurden aufgespannt, um notleidende Staaten (Griechenland, Portugal, Spanien und Zypern) vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Schnell gewöhnte man sich an die wohlige Geldflut und tat nichts, um strukturelle Probleme zu lösen und Schulden zu tilgen. Resultat: Italien und Griechenland werden alsbald mit rund 160 bzw. 200 Prozent des BIP schlechter dastehen als vorher. Ernüchternd ist der Umstand, dass der durchschnittliche Besitzstand der Italiener mit € 82.700,– deutlich höher ist als jener der Deutschen (€ 31.780,–). Dies ist einer Regierung zu verdanken, die es verabsäumt, Steuern gerecht und streng einzuheben. Die Frage bleibt, wann das üble Spiel zu einem Ende kommt, weil es nicht mehr durchzuhalten ist, und der finale goldene Schuss alle Beteiligten miteinander in den Abgrund reißt. Bisher wurde das Versagen einiger Regionen gleichmäßig auf alle anderen verteilt und das gemeinsame wirtschaftliche Leistungsniveau gesenkt, was z. B. die UdSSR unseligen Angedenkens 1989 nach langem Ringen zerstörte. Man hat sich in Abhängigkeit von Schuldnern begeben, die unversehens so groß wurde, dass man jetzt tropfnass im gleichen löchrigen Boot sitzt. Ohne zu erreichen, dass die Lecks von den Verursachern gestopft werden, saufen wir in solidarischer Milde gemeinsam ab und bleiben im Wettbewerb mit den Asiaten immer weiter zurück. Einen Großteil der enormen Rechnung bezahlen übrigens Sparer und Rentner: Es wird auf den Sparbüchern weiter zu einer noch nie da gewesenen Entwertung der Kaufkraft kommen.
Immer mehr gutes, sauer verdientes Geld versickert zur Abdeckung fruchtloser Stützungen des Südens. Auf der Strecke bleibt hierzulande das Vorantreiben von Forschung und Entwicklung, die Ausbildung der Jugend, der Aufbau strategischer Reserven, die Verbesserung der Selbstversorgungsquote und vieles mehr. Nicht zu vergessen ist dabei das gigantische Loch, das die Corona-Krise in die Budgets der Geberländer reißt. Erste Schätzungen beziffern den Schaden allein für Österreich mit bis zu 50 Mrd. Euro. Dazu kämen noch die erwähnten ungeheuren Transfersummen. Hinter dem ganzen Billionentreiben steht, als Gipfelpunkt des Anschlags, die impertinente Absicht, jetzt, da alle unter dem Corona-Schock stehen, die Brüsseler Zentralmacht mit einem Paukenschlag endgültig unumkehrbar zu machen. Was tun? Ohne Zweifel muss man den geplagten Mitbürgern im Süden in ihrer Not helfen. Ohne im Einzelnen begründete und im Zuge des Einsatzes scharf kontrollierte Verwendung der Gelder kann es aber keine Kredite, geschweige denn verlorene Zuschüsse geben. Die Mittel, die verliehen werden, sollten dort nicht z. B. für die Finanzierung von Frührenten und die Verstaatlichung einer flügellahmen Airline verwendet werden. Was für eine gut geführte Bank gilt, zählt erst recht für eine Regierung: Die Gelder und deren korrekte Verwendung müssen sorgfältigster Kontrolle unterworfen werden. Dies schreibt der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), den Italien scheut wie der Teufel das Weihwasser, genau vor. Es ist höchste Zeit, diese Regeln im leckenden Boot anzuwenden, bevor es endgültig absäuft.

Klaus Woltron - Quergedacht

Publikationen
 

 

Pater Pio erzittert vor dem Grauen der Hölle

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6.6.20

 

Ein Wort trifft das Innere des Menschen


Auch wenn Menschen heute einander noch nicht unbefangen wieder in die Arme nehmen können, die Möglichkeit zum Hören und Reden bleibt, meint Stefan Gugerel, katholischer Militärseelsorger

"Romulaner, Kelten, Leute aus dem Amazonasgebiet und der Sahara, Zylonen, Ritter, Mongolen und sogar Bewohner von Tuvalu, Narnia, dem Mars und Gotham City - alle können sie in ihrer Sprache reden hören." Fabelwesen, Science-Fiction-Gestalten, Menschen aus fernen Epochen der Geschichte und entlegenen Gegenden dieser Welt - niemand ist ausgenommen.
In Zeiten so vieler Stimmen und Expertisen, die in den sozialen Netzwerken kursieren, ist ein Hinhören auf das christliche Pfingstfest ein entspannender Zwischenruf: Nicht alle reden wirr durcheinander, sondern jede und jeder hört zu, denkt nach, versteht und handelt dann - bei allem bleibenden Unterschied - mit den anderen gemeinsam. So beschreibt es das Neue Testament: GEMEINSAM.

Kein noch so hohes Gut - Gesundheit, Fortschritt, Menschenrechte, Weltfrieden, Gott - ist in der Geschichte nicht schon als Motivation für Einschränkungen, Gewaltanwendungen und Kriege missbraucht worden. Zumeist ging es darum, dass Bestimmte wollten, dass nur IHRE Stimme gehört, IHRE Weltsicht geteilt und IHR Wirtschafts- oder Wahlsystem angewandt wird.
Der Pfingsttext aus der Apostelgeschichte beschreibt, wie zwölf ängstliche Männer aus dem Gefolge Jesu plötzlich mutig auftreten, ihren Glauben bekennen und von Vorbeigehenden verstanden werden. Die Erzählung nennt in ihrer zungenbrecherischen Völkerliste nicht nur solche, die damals leben, sondern auch solche, die damals schon in anderen Reichen aufgegangen waren. Für mich bedeutet das: Die Botschaft des Christentums ist nicht nur einer elitären Clique vorbehalten, einem Kultur- oder Sprachkreis, sie ist eine Hoffnungszusage, die jede Grenze sprengt und selbst vor Zeit und Tod nicht halt macht. Das kann jede und jeder verstehen.

Nicht mehr die sichtbare Gestalt Jesu Christi, sondern die unsichtbare Kraft des Heiligen Geistes wirkt. Das kann - auch mit Blick auf die Corona-Phase - tröstlich sein, weil niemand auf einen bestimmten Ort, eine bestimmte Feierart oder auf bestimmte Zeiten fixiert sein MUSS. Traditionen und Identifikationen können helfen, aber sie sind Mittel zum Zweck. Das gilt für Kirche wie für Staaten und Staatengemeinschaften wie für jede Familie. Neue Herausforderungen erfordern auch das Verlassen alter Denkmuster, Freund-Feind-Schemata und Verschwörungstheorien.

Dass jeder Abschied von Vertrautem schwer ist, singt Shirley Bassey in ihrem Lied "No good about goodbye", wo sie sagt, dass es "keinen Trost in einer Umarmung, keine Tröstung in einem Kuss" gäbe. Physische Distanz ist zur Zeit ein Gespenst, das durch unser Leben schleicht, aber auch hier bleibt: Alle können sie in ihrer Sprache reden hören: Wo jede körperliche Berührung - so schön sie auch ist - doch immer äußerlich bleibt, trifft ein Wort das Innere des Menschen. Berührungen können aus gesundheitspolizeilichen Gründen untersagt sein, ein liebevolles Wort gesagt oder geschrieben in Brief, Email oder per Telefon kann Nähe eröffnen, Gräben zuschütten, Brücken bauen.
Auch wenn Menschen heute einander noch nicht unbefangen wieder in die Arme nehmen können, die Möglichkeit zum Hören und Reden bleibt.


 Ö1


5.6.20

 

Christliche Podcasts

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4.5.20

 

Bischofskonferenz erlässt Detailregeln für Gottesdienste ab 15. Mai

Handkommunion bei Messe unter Einhaltung klarer Regeln möglich. Gläubige bleibe weiterhin von Sonntagspflicht entbunden. Taufen und Trauungen im Familienkreis mit max. 10 Personen.

Eckpunkte für die am Sonntag veröffentlichte Rahmenordnung sind dabei die zwischen Staat, Kirche und Religionen vereinbarten Auflagen. Demnach müssen pro Person 10 Quadratmeter der Gesamtfläche des Gottesdienstraumes zur Verfügung stehen, wobei ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten ist.

Weiters ist ein Mund-Nasen-Schutz als Barriere gegen eine Tröpfcheninfektion verpflichtend, außer für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Flächen oder Vorrichtungen wie zum Beispiel Türgriffe sind regelmäßig zu desinfizieren. Die Einhaltung der Regeln sind durch eigene Ordnerdienste sicherzustellen.
Grundsätzlich halten die Bischöfe fest, dass es sich bei den vorliegenden Regeln um eine erste, sehr eingeschränkte Stufe für gottesdienstliche Feiern handelt; eine Anpassung werde gemäß der weiteren Entwicklung der Pandemie erfolgen. "Für diese erste Stufe sind die Gläubigen weiterhin von der Sonntagspflicht entbunden. Es ist weiterhin vor allem die Zeit der Hauskirche", betont die Bischofskonferenz.
 
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27.4.20

 

Tiny House Österreich

Was sind die Vorzüge der kleinen Häuser?

Sie bieten auf kleinem Raum – die Minihäuser sind meist nicht größer als 30 Quadratmeter – alles, was du zum Wohnen benötigst: Kocheinheit, Sanitäranlagen, Stauraum, Schlafgelegenheit u.v.m.
Sie sind eine kostengünstige Alternative zum wesentlich teureren konventionellen Hausbau.
Sie vermitteln ein Gefühl der Unabhängigkeit und Freiheit. Besonders das mobile Minihaus (Wohnwagen), welches einen relativ unkomplizierten Ortswechsel möglich macht.
Sie nehmen mit bis zu 30 Quadratmetern nur wenig Platz auf dem Grundstück ein, sodass dieser für andere Zwecke genutzt werden kann – etwa einen Garten für den Gemüseanbau, Spielplatz für die Kinder oder genügend Platz für die Tierhaltung. Dies entspricht der ökologischen Lebensweise und Philosophie vieler Kleinhäusler.
Waren die ersten Minihäuser bei der Ausstattung noch auf das Notwendigste beschränkt, so sind deren Nachfolger bereits mit modernster Technik und auf Wunsch auch mit dem einen oder anderen Hightech-Luxus ausgestattet.
Unsere Minihäuser sind das Ergebnis ständiger Weiterentwicklung – wahre Wohnraum-Wunder. Ob du dich für das Modell Sisi, Mozart oder Picasso in den Versionen Trend, Style oder DeLuxe entscheidest, du bekommst das Beste, was du dir von deinem Minihaus erwarten kannst. Von puritanisch bis luxuriös, für Minimalisten oder Technik-Freaks, Singles oder Familien – für alle Bedürfnisse und Sonderwünsche haben wir mit unseren Extras und Paketen die optimale Lösung. Wir unterstützen dich gerne bei der Planung, damit dein Wohnraum ideal an deine Bedürfnisse angepasst ist.

 https://www.nimme.net/


 

Ökologisch, flexibel, wertbeständig.

COMMOD HOUSE ist das erste Haus das mitwächst! Natürliche Baustoffe und zukunftsweisende Technik ermöglichen ökologisches gesundes Wohnen zum verlässlichen Fixpreis in einzigartigem Design.
Die Grundrissgestaltung beim COMMOD Modulhaus ist individuell und gemeinsam mit den Kunden entwickelt das Design Team einzigartige architektonische Baukörper, die zum gemütlichen Zuhause für viele zufriedene COMMOD HOUSE Kundengenerationen werden.
Alle Häuser werden individuell geplant, kein Haus gleicht dem anderen!
Das flexible Modulsystem wird schnell errichtet, erweitert oder verkleinert und passt sich so an neue Lebenssituationen an.
COMMOD HOUSE ist das erste Haus das mitwächst. Das Modulhaus ist individuell im Design, ökologisch und nachhaltig. Die Produktion dauert nur 3 Monate, die Montage wenige Stunden. Höchste Qualität in Design und individuelle Planung stehen dabei im Vordergrund, für rundum zufriedene Kunden!


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Design Minihaus Experte aus Österreich


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