19.5.18

 

Ungleichland

Deutschland ist ein reiches und mächtiges Land. Aber auch ein geteiltes. Die Vermögen hier sind so ungleich verteilt wie in wenigen Industriestaaten. Der Wirtschaft geht es gut. Aber trotzdem ist es der unteren Mittelschicht in den letzten Jahren nicht gelungen, Wohlstand aufzubauen. Lange hat Christoph Gröner mit sich gerungen, dann hat er zugestimmt, sich sieben Monate mit der Kamera begleiten zu lassen - in Vorstandssitzungen, auf Baustellen, privat. Was bedeutet es für ein Land, wenn die einen so viel mehr haben als die anderen? Ist es egal, weil es ja allen relativ gut geht? Oder zerreißt die Ungleichheit die Gesellschaft?

ARD

18.5.18

 

Die Weisheit der Wölfe

Liebe deine Familie, sorge für die, die dir anvertraut sind, gib niemals auf und hör nie auf zu spielen – das sind die Prinzipien der Wölfe. Wölfe kümmern sich empathisch um ihre Alten und Verletzten, erziehen liebevoll ihren Nachwuchs und haben die Fähigkeit, im Spiel alles zu vergessen. Sie denken, träumen, machen Pläne, kommunizieren intelligent miteinander – und sind uns ähnlicher als jedes andere Lebewesen.

Buch

 

Singen lernen - Töne treffen

Video

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17.5.18

 

Selbstsabotage - Warum tut der Mensch nicht das, was gut für ihn ist?


Der Mensch weiß, was gut für ihn ist – für die eigene Gesundheit, für seine Umwelt, die Gesellschaft – dennoch handelt er oft nicht danach. Warum? Was steckt hinter der Selbstsabotage?

Gibt es Möglichkeiten, das System Selbstsabotage – zumindest gelegentlich – auszuschalten? Diese und weitere Fragen diskutiert Gert Scobel mit der Psychologin Susann Fiedler, der Evolutionsbiologin Barbara König und dem Psychiater Wolfgang Merkle.

Verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Gesundheit, Schutz des Lebensraums und verantwortungsbewusste Politik wären realisierbar, wenn sich der Mensch nur konsequent verhielte.

Gesunde Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit: Gesund leben ist einfach. Wir wissen alle, wie es geht. Und doch handeln wir oft nicht danach. Wir essen zu viel, bewegen uns zu wenig, und Stress gehört zum Lifestyle. Ein permanenter Selbstbetrug, eine ständige Selbstschädigung. In unserem Körper scheint ein Selbstzerstörungsmechanismus wirksam zu sein. Inkonsequent ist menschliches Handeln auch dann, wenn es über das Individuelle hinausgeht, zum Beispiel um den Schutz des Lebensraumes oder das soziale und politische Umfeld. Auch hier handelt der Mensch selten zu seinem Besten.

Warum tut der Mensch nicht das, was gut für ihn ist? Immerhin gibt es Situationen, in denen er das kann und auch tut: Er flieht bei Gefahr, er schützt sich vor Kälte oder Hitze, er kümmert sich um Nachwuchs.



14.5.18

 

ÖAMTC präsentiert Smart Connect – den digitalen Gelben Engel

Ab Herbst 2018: ÖAMTC Datenstecker und App können Pannen verhindern.

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Offenherziger Papst-Film

Mann des Bildes trifft Mann des Wortes: Wim Wenders hat in Cannes seinen Papst-Franziskus-Film gezeigt.

„Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“

Wenders, der reformierte Linke, und Franziskus, der reformierende Konservative, der unsere Erde bewahren will und deshalb Konsumismus und Neoliberalismus ablehnen muss – das ist eine Verbindung, im Himmel gemacht.

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13.5.18

 

Hartz IV – das unbekannte Wesen

Gerhard Schröder, der seine Wiederwahl im September 2002 nicht zuletzt der nach ihrem Vorsitzenden Peter Hartz benannten Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ verdankte, popularisierte zum Beispiel die Formel einer „Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe“. In Wahrheit wurde gar nichts zusammengelegt, sondern mit der Arbeitslosenhilfe zum ersten Mal seit 1945 eine den Lebensstandard von Millionen Erwerbslosen (noch halbwegs) sichernde Lohnersatzleistung schlichtweg abgeschafft, an deren Stelle mit dem Arbeitslosengeld II am 1. Januar 2005 eine höchstens noch das soziokulturelle Existenzminimum sichernde Fürsorgeleistung trat.

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Wohnungen werden wie Waren behandelt!

Armutsforscher Christoph Butterwegge forderte die Beschlagnahmung von Wohnraum und spricht sich gegen Zwangsräumungen aus.

„Das ist politisch gewollt“, sagt Judith Rakers. Die „Tagesschau“-Sprecherin meint damit, dass für Flüchtlinge grundsätzlich mehr getan wird als für deutsche Obdachlose. Rakers findet, dass innerhalb kürzester Zeit für die Flüchtlinge vieles an Hilfe aufgebaut worden ist, was es für Obdachlose so nicht gibt. „Flüchtlinge dürfen etwa 24 Stunden in ihren Wohncontainern bleiben, während Obdachlose wieder auf die Straße geschickt werden“, klagt Rakers. „Das versteht kein Mensch!“

Armutsforscher Christoph Butterwegge sieht die Gründe der Obdachlosigkeit in der Wohnungsbaupolitik. „Wohnungen werden wie Waren behandelt. Mieter werden von den steigenden Mieten verdrängt.“ Experten gehen davon aus, dass in Deutschland eine Million Wohnungen fehlen. Butterwegge wirft der Politik Versagen beim sozialen Wohnungsbau vor. Der soziale Wohnungsbau sei in den 90er-Jahren praktisch zum Stillstand gekommen. „Wenn es nicht anders geht, muss der Staat Wohnraum beschlagnahmen und muss Zwangsräumungen verbieten, wenn kein entsprechender Ersatzraum geschaffen wird.

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