5.3.10
Gedanke des Tages
lerne, Mir Vertrauen zu schenken und dich lieben zu lassen.
Ich liebe dich, so wie du bist.
Kannst du das auch von dir selbst sagen?
Das ist die große Verwandlung, die Ich in dir bewirken möchte.
Einerseits sollst du dich von Mir geliebt wissen
und andererseits sollst du dich noch mehr so lieben wie du bist.
Mein Herz strömt über vor Liebe zu dir.
aus dem Buch "Meinen Auserwählten zur Freude - Jesus" von Léandre Lachance
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14.7.09
Trotzdem lieben
17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem.
Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.
18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen
Frieden.
19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben,
sondern gebt Raum dem Zorn Gottes;
denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35):
»Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«
20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen;
dürstet ihn, gib ihm zu trinken.
Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«
Sprüche 25,21-22
21 Laß dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Liebe auf der Grenze:
Ich kann nicht mehr lieben
Du tust mir nicht gut.
Tust mir nur weh.
Machst mich kaputt.
Das Böse ist nicht abstrakt, sondern immer konkret.
Es ist ein Du, das dem Ich, das mir weh tut.
Es gefährdet mich.
Es stellt mich in Frage!
Es zerstört, beschädigt mich.
Es verursacht in mir Dunkelheit und Tränen.
Es lässt mich verstummen und verzweifeln.
Es bringt an den Rand.
Es bringt das Ich an die eigenen Grenzen.
Soweit!
Soweit bis die Seele schreit, Stopp schreit,
dass es aufhöre, weh zu tun, anzufeinden.
Soweit bis in mir selbst aufsteigt und hochkommt Wut und Hass.
Bis man das Du, das mir weht tut,
nicht mehr sehen, nicht mehr ertragen will, kann.
Bis es selbst auch zerstören, vernichten will.
Bis zumindest all dieser Schmerz, all diese Verachtung,
all das, was angetan wird, zurückgegeben, zurückgezahlt wird.
Auch wenn es im Grunde sinnlos ist,
weil dadurch der Schmerz nur etwas kleiner wird,
aber nicht wirklich verschwindet.
Trotzdem
Soweit bis mitten im Ich,
mitten in ihm,
der Wunsch nach Rache, nach Vergeltung,
danach, dass Bösen jetzt doch selbst anzutun, ist.
Die Liebe kommt an ihre Grenze!
Soweit.
Keine theoretische, keine abstrakte,
sondern eine furchtbare, eine dramatische Grenze.
Eine Grenze, die dann Siegen oder Besiegtwerden bedeutet,
gewinnen oder verlieren,
weiter lieben oder hassen,
festhalten oder verletzen.
Die Liebe kommt an ihre Grenze,
wenn Böses ihr wirklich widerfährt.
Liebe kann umschlagen in Hass, in Zorn,
in Nicht-Liebe, in Gleichgültigkeit, in Kälte.
Will verletzten, was es eigentlich schützt.
Will verlieren, was es eigentlich sucht.
Will vernichten, was es braucht.
Bleibe jenseits der Grenze!
Dieser Liebe auf der Grenze möchte man am liebsten zurufen:
Bleib, verliere dich nicht.
Gehe nicht über deine Grenze,
lass das, was dich anfeindet,
was dir Böses tut, nicht über dich siegen, über deine Liebe.
Gehe nicht auf die Seite der Nicht-Liebe,
beginn nicht das Gefühl des Hasses zu denken,
beginn nicht kalt zu werden,
beginn nicht an Vergeltung zu denken,
geh nicht diesen Weg!
Man möchte dieser Liebe auf der Grenze zurufen:
Glaube doch an die Kraft deiner Liebe,
an das in dir von Gott.
Vertraue, dass die Liebe stärker ist als alles,
was letztlich Tod bringt.
Sammle in dir alle Liebesmomente, dass sie dich stärken zur Liebe.
Halte daran fest
und überwinde alles, was in dir hoch kommt an dunklen Gedanken,
besiege das Böse, was dir so nahe geht
und sich gefährlich um deine Liebe zwingt.
Entrüste dich, aber schlage nicht zurück.
Sei traurig, aber lass deine Tränen nicht zu Waffen werden.
Fühle dich wie am Kreuz, gekreuzigt, unschuldig,
aber steig nicht herab und kreuzige nicht zurück,
sondern: warte, warte, bis Gott dir doch Recht verschafft, Soweit!
Bis er dir den Sieg verschafft.
Bis er an deiner statt - für dich - die Liebe siegen lässt.
Was kann ich noch tun?
Liebe auf der Grenze, die kommt selbst an die Grenzen ihrer Möglichkeiten!
„So viel an euch liegt!“
So viel wir können.
Was können wir noch?
Was steht an der Grenze noch in der Macht der eigenen Liebe?
Hat sie noch Liebes-Spielraum?
Kann sie das Gute noch denken?
Kann sie sogar im radikal Bösen noch das Gute erblicken?
Kann sie im Extremfall sich selbst noch daran besinnen,
was jetzt das Gute, das Leben Bewahrende wäre?
Wie schwer muss dieser Blick fallen,
wie extrem schwer muss er fallen,
dann im Bösen noch das Gute zu sehen.
Und wie schwer, ja unmöglich wird für uns,
dann noch Frieden mit diesem Jedermann, der wehtut, zu halten?
Da, wo der andere nur Unfrieden stiftet,
alles wie vergiftet erscheint,
dann noch Frieden in sich tragen,
und Frieden dem anderen zubilligen, zusprechen?
Auf der Grenze sind wir auch als Liebende kaum Helden.
Im Grunde sind wir auf tragische Weise Hilflose,
aller Möglichkeiten beraubt.
Wenn auf der Grenze der Liebe
dieser letzte Raum zu lieben noch genommen ist,
dann bleibt der Liebe nur der Schritt über die Grenze,
hinein ins die Nicht-Liebe,
ins Böse selbst.
Dann triumphiert das Böse.
Oder es bleibt der Liebe das andere:
zitternd still zu stehen und einem anderen, Gott, Raum zu lassen.
Kein beruhigter Raum,
sondern mehr ein verzweifelter Schrei,
der gleichsam kurz Luft verschafft
und einen anderen anruft, Hilfe zu sein,
auf der Grenze.
„Gebt Raum dem Zorn Gottes.“
Das meint nicht, das
wir das uns überlegen könnten,
sondern das ist an der Wand stehen!
Unsere Liebe endet,
wir können einfach nicht mehr.
Bevor wir hassen,
soll Gott für uns einstehen!
An unserem Ort stehen!
Und selbst, dass er da dann liebt, wo wir nicht mehr können,
ist noch zu viel für uns.
Wir können höchsten denken,
dass er jetzt endlich uns Recht verschafft,
dass er womöglich, für uns über die Grenze geht,
das Böse besiegt,
ja fast geheimnisvoll das Böse umliebt, die Liebe siegen lässt.
Auf die Verwandlung des Bösen hoffen.
Trotzdem lieben wird dann zur schier unmöglichen Möglichkeit für uns. Irgendwie auf der Grenze dennoch leben,
dennoch überleben
und dennoch lieben.
Nicht das Böse, nicht den Feind umbenennen,
oder besser reden, oder gar sich mit ihm arrangieren.
Das hieße alles, die Liebe, ihre Macht, zu verraten.
Aber ihn trotzdem als Feind, als Böses sehen
- und am Leben erhalten,
als wäre er ein anderer,
nämlich den, den ich lieben könnte.
Das ist der Sieg der Liebe!
Sie widersteht dem Bösen und liebt es trotzdem.
Trotzdem lieben
ist die unmögliche Hoffnung auf wunderbare Verwandlung der Dinge,
der Lage,
der Situation,
von mir selbst.
Wir geben dennoch dem Feind zu essen und zu trinken,
stillen Hunger und Durst,
haben Nahrung in den Händen,
nur das Beste,
nur, was Leben erhält
und was Zeichen der Liebe ist,
Zeichen dafür, dass der andere dennoch leben soll
- und diese Nahrung verwandelt sich,
wenn sie unsere Hände verlässt.
Sie wird zu feurigen Kohlen.
Eine merkwürdige Verwandlung auf der Grenze,
die wir nicht gemacht haben.
Wir haben mit letzter Kraft dennoch geliebt,
Nahrung ausgeteilt,
die feurigen Kohlen aber haben sich gelegt auf das Haupt des Feindes
und erinnern ihn daran, dass er nicht geliebt hat.
Und vielleicht verwandelt das ihn.
Eine letzte Hoffnung,
dass er wirklich und würdig von mir geliebt werden kann.
Vielleicht ist das etwas,
wonach es ihn sehnte,
nach der Liebe in ihm und zu ihm.
Dann verwandelt wunderbar sich,
was die Liebe auf die Grenze führte.
Du tust mir gut.
Kommst mir nah.
Machst mich heil.
Amen.
Predigt am 2. Sonntag nach Epiphanias (20.1.08)
Labels: Liebe, Vergeltung
24.3.09
Ohne Liebe
Labels: Liebe
23.3.09
Ist Liebe Glück?
Liebe ist wahrscheinlich das größte Thema des Menschseins und des Daseins. Obwohl uns allen geläufig, ist es nicht leicht – und heute vielleicht schwerer denn je – zu benennen, was Liebe ist.
Vielfältig sind ihre Gesichter, unfasslich ihr Entstehen, mächtig ihre Erscheinung, groß aber auch das Leid, das mit Liebe einhergeht.
Täglich als großes Glück besungen und ersehnt ist sie doch vielfältig in Gefahr durch Materielles, Körperlichkeit, Erotik, Geistiges, Ideologisches, Egoistisches - und muss sich doch mit allem vermählen, alles umspannen, um in diesem Leben Raum greifen zu können.
Der Vortrag ist ein psychologischer Versuch, Liebe etwas besser zu verstehen: wie sie entsteht, worum es in ihr geht, welche Voraussetzungen und welche existentiellen Charakteristika sie hat. Existentielles Verständnis bildet auch Zugänge zur Liebe, durch die wir selbst etwas zu ihrem Gelingen oder Scheitern beitragen können. Denn: Liebe ist nicht nur Glückssache!
mit DDr. Alfried Längle Arzt, Klinischer Psychologe und Psychotherapeut, Psychotherapeutische Praxis, Präsident der Int. Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse mit Sitz in Wien
Vortrag
25.03.2009, 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Teilnahme-Gebühr (in Euro): 10,--
Veranstalter: SDS Gesundheitszentrum am St. Josef KH in Kooperation mit kbw
Veranstaltungsort: Salvatorsaal, St. Josef KH
Adresse: Auhofstraße 189PLZ/Ort: 1130 Wien
Internet-Adresse: SDS Gesundheitszentrum
Anmeldung bis: 25.03.2009
Anmeldung bei/Kontaktperson: SDS Gesundheitszentrum, Sonja Abel
E-Mail: office-gz@sjk-wien.at
Tel: 01/87844-5170Fax: 01/87844-5173
Labels: Liebe
13.3.09
Was die Liebe vermag
und auch über Gottes Beziehung zu uns.
Incredible video about the relationship between a father and son.............
and Gods relationship with us.
Anschauen
Song:"There's a cry" Robin Mark (music/editing Eowyn)
There's a cry that is rising from the depths of creation,
There's a call on the lips of every people,every nation,
It's the cry of the children for the Father's heart,
It's the call of the lost sheep for the Shepherd's voice.
HEAR THEIR CRY FROM THE DEPHTS O LORD!
Like a tree by a river,giving fruit in due season,
and the leaves of the tree are for the healing of the nations,
You have planted a kingdom that shall never fall,
To the ends of the earth is Your salvation call.
HEAR THEIR CRY FROM THE DEPHTS O LORD!
REF:
Those who weep,return with songs of joy,
You have turned their mourning into dancing,
Those who seek,shall find the Lord of Lords
Jesus Christ,desire of all the nations.
As a watchman is waiting,for the sun in its dawning,
As his heart is rejoicing at the light of the morning,
So my soul waits for You and Your unfailing love.
For the Lord our Redeemer has become their hope.
HEAR THEIR CRY FROM THE DEPHTS O LORD!
Labels: Liebe
29.1.09
Definition von Liebe
das Gute ist der einzige Grund der Liebe.
Lieben heißt jemanden Gutes tun wollen.
Thomas von Aquin
Wenn es nun um die Liebe geht, müssen wir uns besonders bemühen, den anderen nie zu benutzen.
Sobald ich den anderen irgendwie benutze, entferne ich mich von der Liebe.
Lieben heißt, sich dem anderen zu schenken.
Sich zu schenken, ohne etwas zu erwarten. – Aber ist das überhaupt möglich?
Darf ich mir denn überhaupt nichts vom anderen erwarten?
Beruht nicht Liebe auf Gegenseitigkeit?
– Das ist vielleicht das Geheimnis der Liebe, dass ich dann glücklich werde, wenn ich mich ganz hingebe.
Sicher wird das in einer Beziehung nur lebbar, wenn sich beide darum bemühen.
Wenn sich aber beide immer wieder neu einander hingeben, dann wird die Liebe zu einem gegenseitigen Geschenk.
Ist nicht das die „schöne Liebe“, die wir im Innersten suchen?
Allein sind wir unvollkommen.
Wir spüren, dass wir nicht allein glücklich werden können.
Wir brauchen die Ergänzung eines „Du“.
Labels: Liebe
15.1.09
Nicht nach immer mehr streben, in die Tiefe gehen!
Dieses Verlangen spüren wir oft als Mangel oder Leere. Manchmal droht es uns zu zersplittern. Es ist aber nichts Unnormales, sondern gehört zu unserem Menschsein dazu. Es ist eine Gabe, es enthält bereits den Ruf Gottes, dass wir uns selbst öffnen.
Jeder Mensch ist also eingeladen, sich zu fragen: Was wird von mir gerade verlangt, in welcher Weise soll ich über mich hinauswachsen? Es geht nicht unbedingt darum, „mehr zu tun“. Wir sind vielmehr dazu berufen, mehr zu lieben. Und da Liebeserweise unser ganzes Wesen benötigt, ist es an uns, Wege zu suchen, wie wir uns um unseren Nächsten kümmern können, ohne eine Minute länger zu warten.
Betrachtung aus Taizé
Labels: Liebe
25.12.08
Nichts ohne Liebe
Ohne Liebe nützt das äußere Werk nichts.
Alles aber, was aus Liebe geschieht, wie gering und unscheinbar es auch sein mag, bringt reiche Frucht.
Denn Gott sieht mehr auf den Grad der Liebe als auf das Werk, daseiner verrichtet.
Oft scheint etwas Liebe zu sein und ist mehr sinnliche Zuneigung, weil Neigung, Eigenliebe, Hoffnung auf Vergeltung und Hang zur Bequemlichkeit im Spiel sind.
Wer die wahre und vollkommene Liebe hat, der sucht in keiner Sache sich selbst, sondern verlangt nur danach, daß Gottes Ehre in allem geschehe.
Thomas Kempen - Nachfolge Christi
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1.12.08
Echte Liebe
Es ist die Zuwendung zum andern
obwohl der andere nicht perfekt ist.
Liebe ist wenn man trotzdem liebt,
auch den, der sich hassenswert und ablehnenswert gemacht hat.
Er ist auch nur verletzt worden
und schlägt zurück mit Ablehnung oder Haß.
Labels: Liebe
8.5.08
Von der wahren Liebe
Die Liebe verbindet das Niedrigste mit dem Höchsten, die Gegensätze mit den Gegensätzen, das Kalte mit dem Warmen, das Trockene mit dem Feuchten, das Zarte mit dem Rauhen, das Harte mit dem Weichen." (Aelred von Rievaulx, Speculum caritatis 1,1)
Nichts zieht den Menschen stärker als die Liebe" (Bernhard von Clairvaux, Div 29,3)
Der Schatz unserer Liebe ist im Acker unseres Herzens ganz tief verborgen" (Johannes von Ford, Cant. 3,4)
Die Quelle des Lebens ist die Liebe. Wie aber kannst du daraus schöpfen, wenn du nicht an der Quelle bist? Die Quelle, die die Liebe ist, ist Gott selbst. (Bernhard von Clairvaux, Pre 20,60)
Labels: Liebe
29.4.08
Was ist das Wichtigste im Leben?
Selig ist, wer das begreift und danach handelt. Wer nicht danach handelt, ist arm dran und bringt sich selber um das volle Leben.
Labels: Liebe
29.2.08
Wie kann Gott Liebe sein und gleichzeitig Ausrottungsfeldzüge befehlen oder selbst in der Sintflut die Menschheit vernichten?
Manche Christen meinen, das Alte Testament zeige einen strafenden Richtergott und das Neue Testament den liebenden Erlösergott.
In Wirklichkeit klafft zwischen beiden Teilen der Bibel kein tiefer Graben. Deshalb finden wir im Neuen Testament Texte wie: „Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" (Hbr 10, 31), während wir im Alten Testament lesen: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte" (Jer 31, 3).
Berichte von sofortigen Strafgerichten finden wir auch im Neuen Testament (Apg 5). Das Gebot von der Nächstenliebe stammt aus dem Alten Testament (3 Mo 19, 18.34), und auch die Feindesliebe finden wir dort (vgl. Spr 25, 21).
Überhaupt ist Gottes Erlösungsplan in den Schriften des Alten Testamentes ausführlich dargestellt, besonders im Tempeldienst und den israelitischen Jahresfesten.
Wer das Alte Testament beiseite legt, wird also Gottes Handeln und Gottes Willen im Neuen Testament nicht ganz verstehen.
Das wussten die ersten Christen. Deshalb studierten sie immer wieder die Bücher Moses und die Propheten.
Auf der anderen Seite versuchen wir oft, Gott nach unseren eigenen Wunschvorstellungen zu gestalten.
Weil wir jedoch über ihn nur das wissen können, was er uns offenbart hat, müssen wir uns nach den Aussagen der Bibel richten.
In ihr wird Gott – sowohl im Neuen als auch im Alten Testament – als liebender Vater beschrieben, der alles einsetzt, um unsere Liebe und unser Vertrauen zu gewinnen. Er ist ein barmherziger und gnädiger Gott, der unsere Schwächen versteht und unsere Schuld vergibt (Neh 9,31; Ps 103,1-13).
Gott ist aber auch Gerechtigkeit (Ps 103,6), deshalb hält er Gericht (nichts anderes ist z. B. die Sintflut).
Was durch die Sünde zerstört wurde, macht Gott im Gericht wieder gerecht und stellt es richtig.
Auch Gottes Gerechtigkeit ist Ausdruck seiner Liebe zu uns.
Um eine neue Welt schaffen zu können, muss er nämlich das Böse ein für alle mal vernichten.
Es ist wie eine tödliche Viruserkrankung, von der die Welt verseucht wird. Deshalb bietet Gott uns ein „Heilmittel" an: Erlösung durch Jesus Christus.
Wer es ablehnt, ist weiter „Virusträger" und wird daran sterben.
So wurde auch den damaligen Völkern durch Propheten Erlösung, aber auch Gericht angekündigt (vgl. Jona 1,2; 3,10).
Gericht ist aber das letzte Mittel, das Gott anwendet.
Es ist nötig, um das Böse für immer aus der Welt zu schaffen.
Manchmal hat er Menschen für seine Gerichte an Menschen benutzt, die Schlimmes angerichtet oder geplant haben.
Manchmal hat er selbst eingegriffen.
Doch nachdem Jesus auf die Erde gekommen ist, hat er sein Gericht grundsätzlich auf das Ende der Welt gelegt und es Jesus übergeben.
So ist unser Erlöser am Ende auch unser Richter.
Der alttestamentliche Text in Hes 33,11 vereint Erlösung und Gericht: Gott möchte vom Tod retten, weil er die Menschen liebt.
Aber sie lehnen sein Angebot ab.
Deshalb ruft er ihnen zu:
„Kehrt doch um! Warum wollt ihr sterben, ihr Menschen?"
Labels: Erlösung, Gericht, Liebe
29.11.07
Wie schaut der Himmel aus?
und dass die jenseitige Welt eine Sache für Filmautoren ist,
oder wenn einer glaubt, mit dem Tod sei alles aus,
der möge bitte diesen Bericht lesen.
Es handelt sich hier um eine Tatsache,
einen Vorfall, der gut dokumentiert ist
und im Jahre 1995 passierte.
Frau Dr. Gloria Polo ist eine Frau aus Kolumbien, Zahnärztin,
die bei einem Unfall „gestorben“ ist,
d. h. sie war so schwer verletzt,
dass sie einige Tage im „Koma“ lag
und nur noch durch die medizinischen Geräte des Spitals am Leben erhalten wurde.
Hätte man diese Geräte abgeschaltet, wäre sie sofort gestorben.
Die behandelnden Ärzte haben sie schon ganz aufgegeben
und wollten die Geräte auch schon abschalten.
Nur Ihre Schwester, die auch Ärztin ist, hat darauf bestanden,
die Maschinen noch weiter arbeiten zu lassen.
Sie ist während ihres Komas auf der anderen Seite der Wirklichkeit gestanden, im Jenseits, und sie durfte wieder zurückkehren,
um Zeugnis abzulegen für diejenigen, die nicht glauben können.
Frau Gloria durfte in dieser heutigen Zeit,
– in einem mystischen Erlebnis, –
das sie sehr deutlich beschreibt,
einen Blick in ihr „Buch des Lebens“ werfen.
Und dieses Erlebnis hat sie so erschüttert,
dass sie im Auftrag des HERRN zur Ruferin in der „WÜSTE des GLAUBENS“ unserer modernen Zeit wurde.
Dabei ist die Essenz ihrer Botschaft und ihr Erlebnis selbst nichts anderes als ein Blick auf die immense Liebe GOTTES zu uns Menschen und auf SEINE große Barmherzigkeit.
Aber lesen Sie es vom Anfang bis zum Ende ganz durch!
Labels: Bekehrung, Gott, Himmel, Hölle, Jenseits, Liebe



