14.4.09

 

Ostern

"Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles geben?"


Nach einer Winterzeit, in der vieles friert, fällt und stirbt…

spricht die Auferstehung von
Leben,
Wachsen,
Blühen…


In einer Gesellschaft, die dazu neigt, sich mit materiellen Werten zufrieden zu geben,
spricht die Auferstehung von
Lebensqualität,
Leben in Fülle,
Vollendung...


In einer Kirche, die trotz Bemühung Unzulänglichkeit und Grenzen erlebt,
spricht die Auferstehung
von
Nähe des Geistes,
Hoffnung,
Kraft Gottes.


Im Herzen der Menschen, die um sich selbst kreisen und für sich allein leben,
spricht die Auferstehung von
Menschheitsfamilie,
Hingabe,
füreinander leben...
Auferstehung heißt Hoffnung, Leben, Vollendung...


Ostern heißt, sein Gottesbild revidieren!

Ostern heißt, auf Jesus schauen, der für uns stirbt!

Ostern heißt, neue Hoffnung schöpfen, weil Jesus lebt!

Ostern heißt, Isolation wird Kommunikation!


Ostern brauchst du, um ein Mensch der Versöhnung zu werden!

Labels:


26.2.09

 

Fastenzeit und Ostern in Wien



Die Tourismusseelsorge der Erzdiözese Wien hat ein Faltblatt "Fastenzeit und Ostern in Wien" herausgegeben. Darin zu finden sind Termine von Gottesdiensten und Kirchenkonzerten in der Wiener Innenstadt.

Der Folder der Tourismusseelsorge enthält eine kleine Auswahl der wichtigsten Gottesdienste und Veranstaltungen der Kirchen der Wiener Innenstadt rund um Fastenzeit und Ostern, mit besonderem Schwerpunkt auf der Karwoche. Neben Gottesdienstzeiten katholischer Kirchen findet man darin auch Termine anderer christlichen Kirchen.

Viele weitere Veranstaltungen und Gottesdienstzeiten, vor allem in anderen Bezirken, sind auf der Homepage http://www.virc.at/ zu finden.

Labels:


25.3.08

 

Ostern bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen



Ich bin das erste Mal hier. Gehört habe ich schon vieles Begeisterndes.
Am Anfang ist noch alles ungewohnt. Doch durch die Liturgie werde ich heimisch.

Es sind wundervolle Gesänge. Sie erinnern an israelische Weisen des Lobpreises und die Liturgie an den spirituellen tiefgehenden Reichtum der Orthodoxie.


Die gesungenen Gebete haben eine ganz tiefe Wirkung, sie erinnern an die Zeit Jesus, verdeutlichen so sehr das Geschehen damals, als Jesus wirkte. Hier kann ich mich fallen lassen, bin zutiefst geborgen in Gottes Liebe, vergesse all die Sorgen, tauche ein in Gottes Gegenwart, finde den Frieden Christi, der den ganzen Menschen erfüllt. Das habe ich mir schon immer ersehnt. Endlich habe ich gefunden, was ich im tiefsten Herzen ersehnte.

Und immer wieder brauche ich das Hinausgehen in die Natur, in den nahen Wald, um allein zu sein mit Gott, um das dichte Geschehen zu verarbeiten in der Zwisprache mit Gott, der mir hilft und mich aufrichtet.

Aber auch neue Frende kennenlernen, ins Gespräch kommen, im Garten arbeiten, zusammen in Freude abwaschen.

Man merkt, daß die Menschen mit ihrem ganzen Wesen dahinterstehen und das auch meinen, was sie feiern und in solch einer Freude am Herrn dabei sind. Das ist so wohltuend und aufbauend! Das ist die Verwirklichung der Gemeinschaft in Freude, die Gott meinte und für uns vorhat in seiner unendlichen Güte.
Weitere Fotos

Labels: , , ,


16.4.07

 

Vom Berührer zum Berührten

OSTERGEDANKEN von Bischof Kothgasser

Vom Berührer zum Berührten


Im Evangelium dieses Sonntags hören wir vom Apostel Thomas.

Er ist bei der ersten Begegnung der Jünger mit Jesus nach der Auferstehung nicht dabei. Er kann die Freude und Begeisterung noch nicht teilen. Er wagt es, Bedingungen zu stellen: Die Wunden Jesu berühren zu können, damit auch er vertrauen kann.

Und Jesus geht auf ihn ein, nimmt ihn ernst, weist seine Bitte nicht ab, lässt ihn nahe kommen.

In dieser Berührung wird Thomas zum Angerührten, etwas in seinem tiefsten Inneren kommt in Bewegung. Eine tiefe Einsicht oder innere Schau wird ihm geschenkt: Tod und Verzweiflung haben keine Macht über die Leben spendende Liebe Gottes.

Die oberflächliche Berührung hat einem tiefen Berührtsein Platz gemacht.
Ich wünsche auch Ihnen diese Sehnsucht nach dem Berühren und die Erfahrung des Berührtwerdens.

Dr. Alois Kothgasser
Erzbischof

Labels:


This page is powered by Blogger. Isn't yours?