11.7.24

 

Levitenmonat Juli 2024

 Dieser Levitenmonat erinnert uns daran, warum wir das tun, was wir tun:
Weil Jesus es wert ist.
Weil Gebet die Atmosphäre verändert und weil es Orte braucht, an denen man Gebet erleben und erlernen kann.
Weil wir uns danach sehnen, diesen Ort mit fortwährendem Lobpreis zu füllen. 

Gebetshaus Augsburg


10.7.24

 

Langes Leben bestimmt durch Gene und Lebensstil

 Erbgut bestimmt maximale Lebensdauer

Wie lange wir leben hängt von vielen Komponenten ab: von unserem Lebensstil aber auch von unserem Erbgut. Neue Studienergebnisse zeigen, dass besonders langlebige Säugetiere ganz bestimmte Muster in ihrer DNA aufweisen. 

Und was man dazu selbst beitragen kann, damit hat sich eine großangelegte Untersuchung der Harvard T. H. Chan School of Public Health beschäftigt. Sie kommt zum Schluss: Wenn man der Umwelt zuliebe auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet, profitiert davon auch die eigene Gesundheit. Für die Studie wurden Daten von mehr als 200 000 Menschen ausgewertet – und das über einen Zeitraum von über 30 Jahren.  

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5.7.24

 

Kindheitsevangelium Jesu (KThom)

 Die meisten Forscher sehen in der Erzählung eine mehrheitsfähige, nicht zwingend von der Norm abweichende Christologie und argumentieren, der Jesu des KThom habe viel mit dem Jesus der kanonischen Evangelien gemeinsam, der in diesen ebenfalls Flüche und Wehe-Rufe ausspricht. Zugegebenermaßen beinhaltet das KThom nur wenige christologische Begriffe und Titel. Zudem gibt es keinen Verweis auf Jesu Passion und Auferweckung. Der christologische Schwerpunkt liegt klar auf einem anderen Gebiet, nämlich auf Jesu Kraft, Wunder zu wirken und auf seiner Weisheit. Beide verweisen wiederum auf seinen göttlichen Ursprung (8.1) und auf seinen Auftrag, Erlösung zu bringen (16.3). Jesus bezeichnet Gott außerdem als seinen Vater und gibt an, in seinem Namen und Auftrag zu arbeiten (12.2). Der Jesus des KThom ist somit nicht weniger göttlich als der des Neuen Testaments. Ebenso wie dort wird er auch im KThom als ganz göttlich und ganz menschlich dargestellt, allerdings mit einer überraschenden Wendung: Er ist nicht nur wahrer Gott und wahrer Mensch, er ist auch wahrer Gott und wahres Kind.

Auch wenn die Flüche Jesu aus einer modernen Perspektive problematisch erscheinen, lassen sie sich doch einordnen und erklären. Zunächst können sie als Mittel der Fokussierung auf die Christologie der Erzählung verstanden werden: Sie demonstrieren Jesu Überlegenheit und göttliche Macht, mit der er auch das Recht hat, Leben zu geben und zu nehmen. Zudem sind die Flüche nicht willkürlich, sondern werden gezielt ausgesprochen: Diejenigen, die verflucht werden, hätten erkennen sollen, wer Jesus ist. Der oder die Urheber der Geschichte und auch die Zuhörerinnen und Zuhörer wissen dies – die Figuren aber haben es noch nicht verstanden. 

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Die Ethik der Verletzlichkeit

 Die Omnikrise und die vielen Konflikte der Gegenwart führen tagtäglich vor Augen, dass unser Leben viel stärker von Verletzlichkeit geprägt ist, als wir es wahrhaben wollen. 

Verletzlich ist der Mensch, weil – trotz aller Planung und Kontrolle – das Kontingente nicht abgeschafft werden kann. 

Jederzeit können wir mit Übeln konfrontiert werden, die uns aus den gewohnten Bahnen werfen. 

Dabei zeigt sich, dass das vorherrschende individualistische Menschenbild der Unabhängigkeit und Nicht-Angewiesenheit eine Illusion ist. 

Verletzlichkeit als „Grundsignatur der menschlichen Existenz“ (Giovanni Maio) verweist auf die wechselseitige Angewiesenheit der Menschen:
„Das Bewusstsein der Verletzlichkeit erst macht den Menschen zum Menschen, indem es Fähigkeiten in ihm hervorruft, die ohne Verletzlichkeit nicht zur Geltung kommen könnten.“
Es befähigt nicht nur zur Sensibilität, sondern ist auch ein Aufruf zur Verantwortungsübernahme.
Letztlich ist die Verletzlichkeit etwas, was alle Menschen miteinander verbindet.
Dabei ist nicht nur der Mensch verletzlich, sondern auch das Tier und die gesamte Natur. 

Johannes Kaup hat den renommierten Arzt, Medizinethiker und Philosophen Giovanni Maio an der Universität Freiburg besucht. Im Gespräch über die vielen Dimensionen der Verletzlichkeit macht Giovanni Maio deutlich, warum wir eine Ethik der Verletzlichkeit brauchen.

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26.3.24

 

Spiritualität als Stärke

 

Die Psychologische Forschung hat herausgefunden, dass Religiosität und Spiritualität eine Stärke ist. So geht bspw. das Erkennen eigener Stärken mit einem erhöhten Maß an Wohlbefinden und geringerer Depressivität einher. Dr. Michael Großklaus, Beratungspsychologe und Theologe, im Interview.

https://hopetv.de/sendungen/psychologisch/spiritualitaet-als-starke


3.2.24

 

„Andreas“ – Romanfragment von Hugo von Hofmannsthal über die Verlassenheit des Menschen ohne Gott

 Hier dekliniert Hofmannsthal die Verlassenheit des Menschen ohne Gott durch und beschreibt den Verlust der Ich-Identität über eine ins Schizophrene gleitende Selbstwahrnehmung. Der komplexe Charakter der Wirklichkeit wirkt bedrohlich und Schein und Sein gleiten bei Hofmannsthal dämonisch ineinander.

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22.12.23

 

Der Ort an dem Franziskus das Krippenspiel entdeckte

Greccio und das Krippenspiel

Greccio – ein Ort, der im Gedächtnis der Menschen wohl kaum einen Platz gefunden hätte, gäbe es da nicht die Geschichte mit Franziskus und der Krippe. Greccio ist eine jener Einsiedeleien im Rieti-Tal, die Franziskus so sehr liebte. Hier, etwa zwei Autostunden von Assisi entfernt in der Region Lazio, inszenierte er 1223 ein historisches „Krippenspiel“. Franziskus schuf damit einen Ort der Erinnerung an die Menschwerdung Gottes und an die Menschwerdung des Menschen. Greccio – ein Ort bleibender und „gefährlicher“ Erinnerungen; ein Ort, geschaffen für einen „Weckruf“.

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