26.11.15

 

Komplexitätsforscher

Stefan Thurner hat als Komplexitätsforscher das Ziel, die radikal veränderten Realitäten der Gegenwart neuen und ganzheitlichen Betrachtungen zu unterziehen und entsprechende Lösungen für systemische Krisen wie den Klimawandel oder die Finanzkrise zu finden. Mit Aussagen wie "Wirtschaft ist nichts für Ökonomen" propagiert der Physiker neue Blickwinkel auf alte Systeme.

Seit 2009 hat Stefan Thurner den ersten und einzigen österreichischen Lehrstuhl für Komplexe Systeme an der Medizinischen Universität Wien inne. Hier untersucht der gebürtige Tiroler die Funktionsweise und Gesetzmäßigkeiten komplexer Systeme anhand von Abermillionen von Daten. Die Vielfalt seines Forschungsgebietes ist groß, so sind etwa Ameisenstaaten, Volkswirtschaften und das menschliche Gehirn nur wenige der komplexen Systeme, mit denen er und Forscher seines Faches sich auf der ganzen Welt beschäftigen. Als externer Professor am renommierten Santa Fe Institute, das seit zwei Jahrzehnten internationale Maßstäbe für die Komplexitätsforschung setzt, gibt Stefan Thurner im "Science Talk" spannende Einblicke in sein innovatives und zukunftsweisendes Forschungsgebiet.

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