22.12.14

 

Die letzten Geheimnisse der Bibel

Der Bibelforscher Holger Strutwolf arbeitet in Münster an einer kritischen Gesamtausgabe des Neuen Testaments. Der Welt am Sonntag erklärt er, die Liebe zu Gott und zur Bibel gebe ihm Kraft für diese „Knochenarbeit“.
Das Institut für neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster gilt als „Silicon Valley der Bibelwissenschaft“, schreibt die Welt am Sonntag. Dessen Leiter Holger Strutwolf möchte bis 2030 eine kritische Ausgabe des Neuen Testamentes fertigstellen, die alle 5.600 bekannten Handschriften des Neuen Testamentes vergleicht, dazu außerbiblische Quellen.
Bei dem Arbeitsaufwand geht darum, mit „maximaler Genauigkeit“ sicherzustellen, dass der heutige Bibeltext mit den Quellen übereinstimmt. Vom Bibeltext gibt es keine „echten“ Handschriften mehr, also etwa einen Brief, den Paulus selbst verfasst hat. Es handelt sich immer um Abschriften oder Abschriften von Abschriften. Beim Abschreiben sind naturgemäß Fehler entstanden oder aber Fehldeutungen, die dem Original nicht mehr entsprechen. Bibelwissenschaftler versuchen, möglichst nahe an das Original heranzukommen, indem sie Quellen untersuchen und vergleichen.

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