23.3.16

 

Neue Terror-Strategie des IS: »Trefft jeden und alles«

Brüssel, Istanbul und Paris belegen die neue Terrorstrategie des Islamischen Staates. Die New York Times ist an eine 55-seitige Analyse des französischen Innenministers gelangt. Danach fordert der Terrorplaner des IS seine Zehntausenden Anhänger auf, Anschläge willkürlich gegen die westliche Bevölkerung zu begehen: »Trefft jeden und alles«, wird er zitiert.

Die von der New York Times veröffentlichten Erkenntnisse des französischen Geheimdienstes kommen einer Kriegserklärung der islamischen Terroristen an jeden Bürger von Belgien, Frankreich und auch Deutschland gleich.
Anstatt wie in alter Al-Qaida-Tradition symbolische Ziele anzugreifen, wie das Jüdische Museum in Brüssel oder die bewachte Redaktion von Charlie Hebdo, hat der Mastermind der französischen Dschihadisten, Boubaker al-Hakim, neue Anweisungen erteilt.

In einem Interview mit dem hauseigenen Propaganda-Blatt hat er die neue Terror-Strategie in jeden Winkel der Welt verbreitet.

Seine Worte mögen beim ersten Lesen gewöhnlich wirken, doch bedeuten sie nicht weniger, als dass er seine Zehntausenden Kämpfer gezielt dazu aufruft, jeden Bürger Europas zu töten. Willkürlich und brutal. Seine Anweisungen lauten: »Mein Rat ist, damit aufzuhören, nach speziellen Zielen zu suchen.« Sein Interview endet mit der konkreten Aufforderung: »Trefft jeden und alles.«

Der Krieg findet in den europäischen Städten statt

In Nachbetrachtung der Pariser Anschläge vom 13. November 2015 mit 130 Toten wird deutlich, dass dies bereits ein Anschlag nach der neuen Terrorstrategie des Islamischen Staates war.

Selbst verletzt am Boden liegende Konzertbesucher im Bataclan beschossen die Täter mit Salven aus ihren Kalaschnikows ein zweites Mal. Und auch mit ihren Sprengstoffwesten griffen sie keine gesondert geschützten Ziele an, sondern Fußballfans und Restaurantbesucher.

Die islamischen Terroristen haben bereits mehrfach und öffentlich der westlichen Bevölkerung den Krieg erklärt und sie mit dem Tode bedroht.

Die letzten Monate und das Geschehen heute in Brüssel belegen, dass dies keine Phrasen dummer Schwätzer sind, sondern es sich um eine ernst zu nehmende Kriegserklärung handelt. Es wird endlich Zeit, dass Angela Merkel und Sigmar Gabriel diese Kriegserklärung annehmen und entsprechend handeln.

Die Kuscheljustiz gegen Salafisten muss ein Ende haben und radikale Moscheen und Kulturvereine gehören sofort geschlossen. Islamistische Gefährder gehören ausgewiesen oder eingesperrt. Denn nach ihrem Verständnis befinden sie sich längst in einem Krieg gegen Europa und Deutschland. Und genau so müssten Deutschlands Politiker sie endlich behandeln, als feindliche Soldaten.

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