18.3.17

 

Künstliche Intelligenz kann von Wittgenstein lernen

Ludwig Wittgenstein gilt als Philosoph der Sprache. Er könnte aber auch für die Entwicklung künstlicher Intelligenz wichtig sein, meint der Wiener Philosophieprofessor Mark Coeckelbergh.
Er bezeichnet Wittgenstein anlässlich eines Workshops in Wien als „vergessenen Autor“ in der Philosophie der Technik.

Sprache der Menschen ist gefärbt

Gerade in der Beschäftigung mit sprechenden Maschinen könne der österreichische Philosoph eine wichtige Rolle spielen. Diese Maschinen benutzen Sprache „so wie wir“, sagt Mark Coeckelbergh, Philosophieprofessor für Medien und Technik an der Universität Wien: „Wir wollen verstehen, was zwischen den Menschen und der sprechenden Maschine passiert.“ Spannend sei auch, wie Menschen mit der Maschine durch Sprache in Kontakt kommen.

Viele sprechende Maschinen werden gerade entwickelt und kommen auf den Markt, so Coeckelbergh. Zu erforschen sei, was es in der Praxis bedeutet, dass Maschinen so sprechen wie Menschen. Schließlich sei die Sprache der Menschen gefärbt - je nachdem, in welchem Umfeld und welcher Kultur sie leben, sagt Coeckelbergh. Sprache nehme somit eine nicht unwesentliche Stellung in Fragen der Technikphilosophie ein.

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