22.5.18

 

Artenvielfalt und der Erhalt der Biodiversität

In Österreich gibt es rund 37 000 Tier- und rund 11 000 Pflanzenarten, doch diese Artenvielfalt und Biodiversität sind bedroht. 57 % der Vogel-, 45 % der Säugetier-, 60 % der Fischarten werden als gefährdet ausgewiesen, Amphibien und Reptilien sind besonders bedroht.

Auch der Verlust der pflanzlichen Vielfalt durch Faktoren wie Klimawandel, Flächenverbrauch, Versiegelung, Nutzungsintensivierung etc. ist offenkundig. Im globalen Maßstab wird davon gesprochen, dass ein Viertel der weltweiten Pflanzen bedroht ist, dass jährlich 13 Millionen ha Wälder verloren gehen und zwei Drittel aller Ökosysteme degradiert oder bedroht sind.
Die Vereinten Nationen haben von 2011 bis 2020 die UN-Dekade der Biodiversität ausgerufen. 2012 wurde der Weltbiodiversitätsrat gegründet. Trotz einiger Erfolge und zweier völkerrechtlich verbinlicher Abkommen gibt es auch viele Rückschläge. In Österreich wurde 2014 die Biodiversitätsstrategie 2020+ verabschiedet, mit der die heimische Artenvielfalt bestmöglich geschützt werden soll.

Wie ist die aktuelle Situation in Österreich, womit müssen wir in den kommenden Jahrzehnten rechnen? Wie gestalten sich die komplexen Zusammenhänge zwischen Tier- und Pflanzenwelt? Wie kann die Verarmung der Biodiversität aufgehalten werden? Helfen dabei nachhaltige Lebensweisen und wenn ja, welche? Das sind zentrale Fragen, die Andreas Obrecht mit der Zoologin Elisabeth Haring und der Mikrobiologin und Biotechnologin Angela Sessitsch erörtern möchte.

Ö1


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