9.3.19

 

Wir leben nicht in ganz anderen Zeiten

„Heute leben wir in einer anderen Zeit als früher“ – mit dieser Redensart wird oft versucht, den Widerstand von Eltern gegen die jetzige sogenannte Schulsexual-„erziehung“ zu brechen, die unseren Kindern schadet. Denn jede Erziehung, die nicht Erziehung zur Keuschheit ist, ist Zerstörung des natürlichen Schamgefühls, ist sexuelle Bedarfsweckung und belastende Verstörung des Unterbewusstseins.

Keineswegs leben wir in ganz anderen Zeiten als früher, aber der Widerstand gegen die Gebote Gottes ist jetzt unerhört massiv geworden. Die Herausforderung, sich nicht-heidnischen Einstellungen anzupassen und sich gegen Irrlehren einzusetzen, ist der Kirche von Anfang an auf jeder Ebene aufgetragen.

Ich bin auf eine Aussage des heiligen Ignatius von Antiochien (Kirchenvater, gestorben als Märtyrer ca. 117) gestoßen, der in sehr drastischer Sprache warnte, sich mit Irrlehrern einzulassen. In seinem Brief an die Epheser nahm er Stellung: „Gewisse Leute pflegen ja in üblem Trug den Namen Christi sich beizulegen oder Dinge zu tun, die Gottes unwürdig sind. Denen müsst ihr wie wilden Tieren ausweichen. Sind sie doch tollwütige Hunde, die unversehens beißen; nehmt euch vor ihnen in Acht, denn ihre Bisse heilen nur schwer“ (Die apostolischen Väter, Freiburg 3.Auflage 2015). Und: „Die Familienverderber werden das Reich Gottes nicht erben. Wenn nun die, die dem Fleisch nach solches verübten, dem Tode verfielen, wie viel mehr einer, der den Glauben Gottes, für den Christus gekreuzigt wurde, durch schlechte Lehren verdirbt“.
Hilde Bayerl

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