9.3.10

 

Vergebung

Vieles an Unvergebenheit schlummert möglicherweise so im Unbewussten.

Und UNBEWUSSTE Nichtvergebenheit ist eine bittere Wurzel für vieles Negative

oder die Ursache eines zerbrochenen Herzens.


Die bittere Wurzel, das ist eine Verletzung,

die mir ursprünglich bewusst war,

aber von mir nicht vergeben wurde

und durch Verdrängen ins Unbewusste abgesunken ist

und dadurch schlimme Folgen in mir hervorruft.


Um in einer schwierigen Situation zu vergeben, da trägt unser eigentliches Christsein.

Christsein ist nicht eine abstrakte Lehre, sondern als erstes die Person Jesus Christus,

auf den wir immer schauen müssen.

Wenn es gilt zu vergeben, dann schau auf JESUS.

Denn Vergebung ist der Wille Gottes

und helfen kann hier nur unser Herr Jesus Christus,

und hier ist eben Vergebung nur möglich aus der Kraft des Heiligen Geistes,

des Geistes der Liebe, der von Jesus kommt.

Vergeben muss gelernt werden,

vergeben ist ein Prozess, der Zeit und Geduld benötigt.

Aber lassen Sie sich nicht zu lange Zeit.

Vergeben muss ständig geübt werden.

Vergeben sollte sofort und rasch erfolgen,

noch vor Sonnenuntergang (Eph 4).

Vergeben sollte nie zu lange hinausgeschoben werden.


Vergeben ist ein Stück Arbeit.

Beim Vergeben muss man sich Mühe geben.

Vergebung fällt einem nicht in den Schoß.

Man muss seine Listen abarbeiten,

und die Liste abarbeiten heißt nicht pauschal allen zu vergeben,

sondern INDIVIDUELL jedem einzelnen zu vergeben, für jede einzelne Situation.

Wenn Sie nicht gleich vergeben können,

weil ihre Verletzung zu groß ist,

beten sie immer wieder, möglichst täglich:

Herr bitte vergib mir, dass ich jetzt noch nicht vergeben kann,

ich schaffe es jetzt noch nicht.


Aber gib mir die Kraft, dass ich möglichst bald vergeben kann.

Ich werde es immer wieder versuchen, vergeben zu können,

Herr hilf mir in meiner Unvergebenheit.

Sie fragen sich vielleicht, warum soll ich vergeben,

es ist doch der andere, der mich verletzt hat.

Meine Antwort lautet: weil jeder vergeben muss

und ich selbst bin keine Ausnahme.


Der biblische Auftrag gilt für alle, somit auch für mich.

Vergeben ist ein muss,

wenn ich gesund bleiben oder gesund werden will,

wenn ich im Glauben wachsen will,

wenn ich frei von Bindungen werden will,

wenn ich ein fröhliches Leben führen will.

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